Montag, 19. Juni 2017

[Zitat] Schnee wie Asche #1

Montag, 19. Juni 2017



"Meira."
Ein Schatten fällt über mich. Erst denke ich, es ist Sir, aber er kann es nicht sein, kann es nie wieder sein, und ich schluchze angesichts der grausamen Wahrheit.
Der Schatten beugt sich zu mir herunter. Er grinst mich höhnisch an, eine widerliche Geste, die im scharfen Kontrast steht zu den Männern, die hinter ihm um ihr Leben flehen, während Mather von der Menge verschluckt und in Sicherheit gebracht wird.
Als ich das Gesicht erkenne, erfasst mich Entsetzen. Es ist Herod.
"Du hast mir etwas gestohlen", zischt er. "Und es wird Zeit, dass ich es mir zurückhole."
Als er sich über mich beugt, überwältigen mich Schmerz, Angst und Erschöpfung, sodass alles um mich in Dunkelheit versinkt.

(Seite 286, Schnee wie Asche von Sara Raasch, Cbt Verlag)
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Samstag, 10. Juni 2017

[Rezension] Die Auslese 01. Nur die Besten überleben von Joelle Charbonneau

Samstag, 10. Juni 2017


Originaltitel: The Testing
Reihe: Die Auslese #1
Verlag: Blanvalet
Umfang: 415 Seiten
Preis: 9,99 €
ISBN: 978-3-4422-6415-5
Leseprobe



Klappentext

Es ist ihr Schulabschlusstag, und die sechzehnjährige Malencia Vale sowie die gesamte Five Lakes Colony (früher bekannt als Great Lakes) feiern ausgelassen. Das Einzige, an das Cia denken kann – und was sie sich mehr als alles andere wünscht -, ist, dass sie sich für die Auslese qualifiziert hat. Es ist ein strenges Auswahlprogramm, für das die allerbesten und klügsten Schulabgänger des United Commonwealth ausgesiebt werden, um zu den neuen Führern der sich langsam erholenden Nachkriegsgesellschaft ausgebildet zu werden. 
Als Cia tatsächlich aufgenommen wird, erzählt ihr Vater ihr zum ersten Mal von seinen eigenen albtraumhaften Erinnerungen an die Auslese. Mit seinen mahnenden Worten im Ohr, niemanden zu vertrauen, macht sie sich auf den Weg nach Tosu City – an einen Ort fern von ihren Freunden und ihrer Familie, von dem sie vielleicht nie mehr zurückkehren wird. Und wo Abenteuer, Liebe und tödliche Gefahren auf sie warten... (Bild- & Textquelle: Blanvalet Verlag)



Meine Meinung

Die Idee des Buches hat mich wirklich neugierig gemacht; ich war sehr gespannt, was mich hier erwarten würde. Klingt nach einem guten dystopischen Grundsatz, aber man hört so sehr gegensätzliche Meinungen und eventuelle Ähnlichkeiten zu anderen berühmten Werken des Genres. Generell mag ich ja Dystopien und ich hoffte vor allem auf Innovation. 
     Die Umsetzung des Buches war teilweise gut, teilweise aber auch echt Mist. Zu Beginn bekommt man langsam die Welt ein wenig erklärt, die Provinzen und grobe Hintergründe, wie sie das alles entwickelt hat – verschiedene Stadien des Krieges hat die Erde und dann einen Großteil der Menschheit zerstört. Aber wie sich dann daraus die aktuelle Gesellschaft entwickelt hat, bleibt ungesagt. Insgesamt waren mir die Hintergründe viel zu wenig und es gab einige Parallelen zu bekannten Werken, die einen Großteil des Buches einnahmen (der Kampf ums Überleben in einem abgesteckten Areal und wo das Töten absolut legal ist). Außerdem verstand ich einfach nicht, wieso zukünftige Mediziner und Lehrer solche Tests über sich ergehen lassen müssen... hier fehlen mir einfach Erklärungen. 
     Mein Lesespaß war genauso schwankend wie das Buch selbst; mal ganz gut, mal ganz schlecht. Insgesamt tendiere ich eher zum Negativen, da es erfolgreichen Romanen einfach zu ähnlich war und ich erhoffe mir von den beiden Folgebänden, dass hier mehr Innovation gezeigt wird!

Den Charakteren kommt man insgesamt einfach nicht sehr nah, egal ob es die Hauptfigur und Ich-Erzählerin Cia war, oder eine Nebenperson. Cia wirkt sympathisch, dennoch auch schnell sehr perfekt; sie bekommt einfach alles mit, jede kleine Ungereimtheit während der Auslese, ist aber im Bereich Vertrauen verschenken sehr naiv. Das bleibt leider auch im Verlauf so; auch wenn sie selbstständig denken und ihre Meinung bilden kann, ich mochte sie einfach nicht. Auch ihr Love-Interest Tomas bleibt blass und mir persönlich kaum im Gedächtnis, deswegen gibt es über ihn auch nicht allzu viel zu sagen. 
     Die Beziehung der beiden ist aus dem Nichts heraus enstanden, denn urplötzlich standen sie aufeinander. Dies entwickelt sich überhaupt nicht glaubwürdig, kann mich nicht berühren oder für sich gewinnen. Auch Emotionen werden kaum transportiert; ich konnte nur schwer mitfiebern und auch nicht so richtig mitleiden, wenn es Cia schlecht ging.

Das Buch beginnt sehr gut; der Einstieg hätte kaum besser sein können, denn man wird langsam an die Situation heran geführt und lernt Cia kennen. Der Schreibstil ist sehr einfach, unauffällig aber sehr angenehm zum Lesen und dadurch verfliegen die Seiten sehr schnell. Einige Erklärungen rund um die geschaffene Welt werden gut mit der Handlung verflochten, was sich sehr locker lesen lässt. 
     Leider wird im Verlauf jede Kleinigkeit ganz schön in die Länge gezogen und bis man beim eigentlichen Auswahlverfahren der Auslese ist vergeht ein Großteil des Buches. Die Spannung steigerte sich erst, als die Prüfungen endlich begannen und hier werden gute Ideen gezeigt, doch die letzte Prüfung ist sehr nah an anderen Bestsellern des Genres, was bei mir nicht so gut ankam, vor allem nicht über die Menge an Seiten. 
     Irgendwann war ich auch einfach nicht mehr so interessiert am Ausgang der letzten Prüfung, auch wenn es ganz ok gemacht war – aber eben auch nicht mehr. 
     Das Ende hat mich schon neugierig gemacht auf alles Weitere, denn ich denke und hoffe natürlich, dass es noch vielversprechender wird.
 
 
 

Fazit

Der Auftakt der dystopischen Reihe „Die Auslese“ ist ein Buch, welches Stärken und Schwächen gleich auf besitzt. Die Idee ist recht gut, doch wird dies zu lapidar umgesetzt; viele wichtige Hintergründe fehlen und auch eigene Ideen werden zum Ende hin recht spärlich gesät. Die Charaktere mochte ich nicht sehr und auch die Liebesgeschichte bleibt distanziert und konnte nicht wirklich überzeugen. Ab und an mochte ich die Handlung sehr und ich hoffe in den weiteren Bänden auf mehr Kreativität und neuartige Entwicklungen, damit sich die Reihe von anderen Büchern des Genre besser abgrenzen kann. Bedingt empfehlenswert.


Nur die Besten überleben bekommt:

3/5 Herzen

 
 
Band 1: Nur die Besten überleben
Band 2: Nichts vergessen und nie vergeben
Band 3: Nichts ist, wie es scheint



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Mittwoch, 7. Juni 2017

[Rezension] Beautiful Disaster von Jamie McGuire

Mittwoch, 7. Juni 2017


Originaltitel: Beautiful Disaster
Reihe: Beautiful Serie #1
Verlag: Piper 
Umfang: 459 Seiten
Preis: 9,99 €
ISBN: 978-3-4923-0334-7



Klappentext

Travis ist genau der Typ Mann, von dem Abby sich so fern halten will wie nur möglich: Er raucht, trinkt, prügelt sich, ist arrogant und weiß es auszunutzen, dass die Mädchen ihm reihenweise zu Füßen liegen. Und dennoch ist bald nichts mehr, wie es war. Eine unwiderstehliche Kraft zieht Abby zu Travis hin, doch im ersten Jahr auf dem College will sie vor allem eines: ihre Vergangenheit hinter sich lassen und noch einmal ganz von vorne beginnen. 
Als Abby sich auf eine verhängnisvolle Wette mit Travis einlässt, erkennt sie, dass hinter seiner abgebrühten Fassade weit mehr steckt, als sie für möglich gehalten hätte. Und schließlich kann sie nicht anders, als dieser Liebe gegen jede Vernunft nachzugeben. Doch Abby gerät in ein gefährliches Spiel aus Leidenschaft und Hingabe, Liebe und Selbstaufgabe, dem sie nur schwer wieder entkommen kann... (Bild- & Textquelle: Piper Verlag)



Meine Meinung

Die Idee des Buches klingt sehr klischeehaft – irgendwie kaufe ich in letzter Zeit vermehrt solche Bücher, aber es kann manchmal richtig gut werden und darauf spekuliere ich. Mir war außerdem nicht die Richtung klar, in die das Ganze gehen soll – es kündigt sich viel Dramatik an, soviel stand fest und ich bin nun mal eine absolute Drama-Queen. Aber erwartet mich eine Liebesgeschichte oder mehr ein Shades-of-Grey-Abklatsch? 
     Die Umsetzung des Buches war ganz anders als erwartet. Glücklicherweise erwartete mich nichts, was SoG ähnelte. Dennoch war die Umsetzung überhaupt nicht gut. Eine Liebesgeschichte? Ja. Dramatisch? Ja. Aber dennoch viel zu überzogen und künstlich verlängert, immer und immer wieder. Eine On-Off-Beziehung hatte ich ganz sicherlich nicht erwartet. Dementsprechend genervt war ich auch irgendwann von dem ganzen Hin und Her. 
     Mein Lesespaß war so mittelmäßig; also es gibt Teile des Buches, die ich wirklich geliebt habe und große Hoffnungen hatte, dass es richtig gut noch werden wird. Aber dann gab es auch Teile, die mich wahnsinnig machten, v.a. dieses Hin und Her und „Wir-erschaffen-neue-Probleme-um-noch-einmal-200-Seiten-zu-füllen“. Irgendwann sollte man wissen, wann Schluss sein muss. Auch mochte ich mal die Charaktere und mal nicht. Also war es insgesamt sehr durchwachsen.

Die Charaktere waren mir eine lange Zeit sehr fremd, weil man eine distanzierte Haltung zu ihnen hat. Im Verlauf konnte ich warm werden mit Abby und Travis, die aber nicht immer meine Sympathie hatten. Gerade Abby ist im Verlauf einfach zu blind und zu naiv; das Offensichtliche wird ihr einfach nicht klar. Ebenso erfolgt eine sehr einseitige Darstellung der Charaktere: Abby, die Gute und Travis, der Böse. Beide wirken relativ lang eindimensional, können irgendwann plastischer werden und sich langsam aber sicher in mein Herz schleichen.. Nebencharaktere sind zwar da, dennoch eher schmückendes Beiwerk und über diese erfährt man noch weniger; diese sind sogar recht klischeehaft, vor allem die besten Freunde der beiden. Aber Travis Familie machte mich neugierig... 
     Die Beziehung der beiden ist herzlich, todtraurig und anstrengend. Zunächst gleichen sie eher Geschwistern, dann besten Freunden und dann einem sehr verkorksten Liebespaar. Gerade dieses On-Off ging mir mit der Zeit sehr auf die Nerven aber; ja, die Autorin kann gut Gefühle transportieren und ja, mir standen ab und an wirklich Tränen in den Augen. Abby und Travis sind wie Feuer und Wasser; sie lieben sich und stoßen sich doch oft ab. Dennoch dachte ich mir oftmals, dass das richtige Maß an Kommunikation ihnen vieles erleichtert hätte – so etwas hasse ich, mit wenigen Worten hätten viele Dinge schnell geklärt werden können. 
     Generell war hier bei vieles überspitzt dargestellt und für mich unverständlich, v.a. der Fakt, wieso die beiden nicht zusammen sein sollten – aber das würde jetzt den Rahmen sprengen. Gut fand ich, dass hier nicht die sexuelle Anziehung im Vordergrund stand – ganz anders als erwartet! - und das überraschte mich sehr positiv. Es geht eben auch so!

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir recht schwer; man wird total in das Geschehen geschmissen und bei mir breitete sich erst mal pure Verwirrung aus. Ich bekam nicht sehr viel mit und war schier erschlagen von der ganzen Storyline, die zu Beginn angeschnitten wurde. Dies war vor allem deswegen, weil alle Erklärungen recht knapp gefasst waren; alles wirkte gestellt und unvollständig. 
     Im Verlauf der Handlung stellte ich fest, dass Abby und Travis im Umgang miteinander sehr amüsant sind und mich gut unterhalten können. Man kann beide zu Beginn nur sehr schwer kennenlernen, die Handlung und die Dialoge laufen einfach ab ohne großartige Erklärungen. Auch wenn alles auf das Gröbste reduziert zu sein schien, ich konnte langsam mit ihnen warm werden und fand mehr Tiefe und vor allem mehr Emotionen. Auch die Dramatik stieg rapide an, was mir sehr zusagte; ich liebe Herzschmerz und Verzweiflung. Aber nur, wenn es ein absehbares Happy-End gibt und gute Begründungen für das Tun und Handeln der Charaktere. Aber die gab es nicht immer und mir waren die beiden Hauptpersonen insgesamt zu wechselhaft; es gab keine Beständigkeit. Die Handlung dreht sich irgendwann im Kreis. 
     Irgendwann war ich wirklich angenervt und las nur noch bestimmte Passagen. Das Ende war mir insgesamt dann doch eine Nummer zu groß. Manchmal ist weniger einfach mehr.
 
 
 

Fazit

„Beautiful Distaster“ ist wahrlich ein halbes Desaster: es war einfach zu viel On-Off-Beziehung zwischen den Charakteren, die aber auf ihre Art und Weise überzeugen konnten. Nach einem schweren Einstieg kam ich in die Geschichte rein, verlor mein Herz und war emotional total involviert. Doch die Autorin überspitzt die Handlung immer mehr, bis diese sich im Kreis dreht und mich unzufrieden das Buch beenden lässt. Ich liebe Teile des Buches, während ich andere wirklich dankend ablehne. Familie Maddox interessiert mich dennoch sehr, mal sehen, ob das Potential dort besser genutzt wird.


Beautiful Disaster bekommt:

2/5 Herzen

 

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Sonntag, 4. Juni 2017

[Rezension] Losing it #1 Alles nicht so einfach von Cora Carmack

Sonntag, 4. Juni 2017


Autor: Cora Carmack
Originaltitel: Losing it
Reihe: Losing it #1
Verlag: LYX
Umfang: 293 Seiten
Preis: 9,99 €
ISBN: 978-3-8025-9364-2



Klappentext

Jungfrau. Bliss Edwards kann es nicht mehr hören. Sie ist zweiundzwanzig Jahre alt, steht kurz vor dem Collegeabschluss und, ja, sie hatte noch nie Sex. Nicht weil sie es nicht wollte, sondern weil es einfach noch nicht passiert ist. Eigentlich kann sie sich nicht erklären, woran es liegt, denn ihre beste Freundin Kelsey hat ständig einen anderen Kerl im Bett. 
Bliss beschließt, das Problem zu beheben, und zwar so schnell und unkompliziert wie möglich – mit einem One-Night-Stand. Den passenden Mann dafür zu finden ist allerdings nicht ganz so leicht, und so richtig interessiert sie in der kleinen Bar in ihrer Unistadt auch niemand – bis plötzlich Garrick vor ihr steht, der ihr Herz mit einem einzigen Blick zum Rasen, ihre Welt mit einem einzigen Lächelns ins Wanken bringt. 
Doch als es so weit ist, wird Bliss von ihrer Nervosität vollkommen überrumpelt. Sie erfindet eine Ausrede, flüchtet aus ihrer eigenen Wohnung und lässt Garrick allein (und nackt) in ihrem Bett zurück. Am liebsten würde sie den gesamten Abend sofort aus ihrer Erinnerung streichen. Doch die zärtlichen Momente, die sie und Garrick zusammen verbracht haben, gehen ihr nicht mehr aus dem Kopf. 
Und dann kommt alles noch viel schlimmer! Denn kurz darauf stellt sich heraus, wer Garrick wirklich ist: Bliss' neuer Dozent an der Uni... (Bild- & Textquelle: LYX Verlag)



Meine Meinung

Die Idee des Buches klingt so verdammt klischeehaft, sodass es nur zwei Möglichkeiten gab: es ist entweder richtig gut oder genauso schlecht wie befürchtet. Dieses typische Jungfrauen-Ding schreit förmlich nach Naivität und Oberflächlichkeit. Ich verstehe niemals, was so schlimm daran ist, mit zweiundzwanzig noch Jungfrau zu sein, aber gut. Immerhin erwarte ich einiges an Humor, denn der Ausgang des Plans klingt saukomisch. 
     Die Umsetzung der Idee ist aber leider wie befürchtet: grottenschlecht. Es gab viel Naivität und wir bewegten uns weit an der Oberfläche – tiefe Gefühle und facettenreiche Charaktere sind hier nicht zu erwarten. Auch Humor gibt es kaum; das Buch war einfach nur nervig, abgedroschen und so langweilig. So was hat man schon 1000x gelesen oder will es überhaupt gar nicht erst lesen; diese sinnlos erzeugte „Leidenschaft“ berührte mich kein Stück. 
     Lesespaß? Weit gefehlt! Ich dachte nach dem schwierigen Start noch, dass es doch irgendwann besser wird, aber eher das Gegenteil traf ein. Seite für Seite steigerte sich meine Genervtheit und meine Wut, bis ich das Buch irgendwann abbrach, denn ich glaubte nicht mehr an eine Besserung dieses katastrophalen Zustands.

Die Charaktere sind absolut eintönig, klischeehaft, blass und dämlich, egal ob Haupt- oder Nebenpersonen. Bliss (Was ist das überhaupt für ein Name?!) ist die Protagonistin der Geschichte, Jungfrau, Schauspielerin, verzweifelt und ja – mehr erfährt man über sie auch nicht wirklich. Sie ist weinerlich und eigentlich eine graue Maus, aber irgendwie fliegen alle Männer auf sie, ohne dass sie das merkt natürlich. Sie verhält sich einfach nur dämlich – eine typische Mary-Sue eben. Garrick ist heiß und langweilig – immer wird sein Aussehen thematisiert, aber mehr auch nicht. Sämtliche Nebencharaktere sind sehr überzogen und nervig, einen bestimmten Zweck haben sie kaum und unterhalten tun sie auch nicht. 
     Die Beziehung ist vor allem eines: viel zu überzogen. Absolut langweilig und aus den falschen Motiven wird sie gebildet und unnötig dramatisiert. Sehr schnell gingen mir die beiden auf die Nerven und das wurde auch im Verlauf nicht besser. Bei mir kommen keine positiven Emotionen an; ich konnte nicht mitfiebern, es gab nichts Romantisches – gar nichts. Es prickelte auch nichts, noch war diese Dozent-Student-Beziehung auch nur ansatzweise etwas Verbotenes, so wie man es hätte verkaufen können.

Die Handlung war nichtssagend. Sehr schnell ging mir das Buch auf die Nerven; Bliss One-Night-Stand wurde ewig thematisiert – sicher über 50 Seiten -, sodass ich sehr schnell anfing einiges zu überblättern und nur noch die Seiten zu überfliegen. Bei knapp 300 Seiten kann da doch nicht mehr allzu viel Inhalt kommen, oder? War leider auch genauso. 
     Die Thematik ist auch im Verlauf einfach nur mies und dämlich und nein, es wurde nicht einmal ansatzweise besser. Ich war durchgehend gelangweilt, von Spannung war überhaupt nicht die Rede und nichts interessierte mich an der Storyline. 
     Bisher vergaß ich zu erwähnen, dass dann auch noch eine tolle Dreiecks-Konstellation ins Spiel kam – also, das war wirklich unnötig! Nach 150 Seiten von diesem Quatsch habe ich dann auch aufgegeben, länger konnte ich mir das einfach nicht antun. Der Buchabbruch war stark gerechtfertigt.



Fazit

„Losing it“ war alles andere als einfach, so wie es der Titel schon sagt: eine stark klischeehafte Storyline, blasse und nervtötende Charaktere und eine nicht nachvollziehbare Leidenschaft ohne prickelnde Gefühle sind ausschlaggebend für meine harte Meinung. Es war todlangweilig und es fällt mir sehr schwer auch nur ein positives Statement abzugeben. Eines der schlechteren Bücher aus dem Genre.


Losing it bekommt:

1/5 Herzen



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Donnerstag, 1. Juni 2017

[Statistik] Mai 2017

Donnerstag, 1. Juni 2017



Der Monat Mai ist vorbei - und ich konnte jeden Tag genießen oder spürte ihn verstreichen; dieses Mal kein vorbeirauschen der Stunden und Tage.
Für mich war der Mai eine kleine Ruhepause vor dem vollgestopften Sommer: ich hatte eine knappe Woche Urlaub und nutzte diese zum Entspannen. Himmelfahrt gab es für mich noch ein verlängertes Wochenende und dann gab der Mai auch schon dem Juni die Klinke in die Hand. Neben einem Besuch der Möbelhäuser in der Umgebung waren meine Wochenenden auch insgesamt eher ruhig und glichen den Stress auf Arbeit gut aus.
Mit dem Lesen bin ich im Mai so richtig gut vorangekommen - so viel gab es schon lange nicht mehr! Gerade der Urlaub und mein Lesemarathon Anfang Mai haben mich gut aufholen lassen. Endlich bin ich wieder auf Zack was mein Jahresziel angeht! Jetzt muss ich nur kontinuierlich dran bleiben und dann wird das von ganz allein gut werden.
Gerne darf es auch so bleiben; es gibt so viele tolle Bücher in meinen Regalen, die nach und nach gelesen werden wollen. Also: bitte nun auch im Juni ähnliche Ergebnisse! Aber hier erst mal die Übersicht zu Mai. Sehet und staunet!




Gelesen


Gelesene Bücher: 10 Stück
   Stadt der Finsternis #5 Ruf der Toten  -  5/5
   In Seide und Leinen  -  4,5/5
   Atemlos: Tödliches Erbe (#2)  -  1/5
   Midnight Breed #11 Vertraute der Sehnsucht  -  4,5/5 
   Selection (#1)  -  4/5
   Midnight Breed #11,5 Berührung der Nacht  -  3/5
   Stadt der Finsternis #5,5 Die magische Gabe  -  4/5
   Losing it #1 Alles nicht so einfach  -  1/5
   Beautiful Disaster (#1)  -  2/5
   Die Auslese #1 Nur die Besten überleben  -  3/5

Ich liebe diese Statistik! 10 Bücher habe ich zuletzt... irgendwann zu Beginn meiner Bloggerkarriere in den Sommerferien gelesen - und ich glaube schon dort war es einmalig! Ich bin mehr als zufrieden mit dieser fantastischen Zahl! Das kann gern so weitergehen!


Anzahl gelesener Seiten: 3.762 Seiten
   ~ pro Tag: 121 Seiten
   ~ pro Buch: 376 Seiten

Wahnsinn! Liegt mein Durchschnitt meist bei ca. 60 Seiten pro Tag, so habe ich erstmals die 120 geknackt! Die Zahl ist ja wirklich unfassbar, ich kann es kaum glauben!


Durchschnittswertung: 3,2 Herzen

Hier sehe ich den einzigen Punkt, wo es unbedingt wieder besser werden muss. Rund 3 Herzen als Durchschnitt stellt mich nicht zufrieden - ich will bessere Bücher lesen!




Top & Flop des Monats


TOP: "In Seide und Leinen" konnte mich absolut begeistern! Diese Adaption vom Märchen "Die Gänsemagd" ist absolut bezaubernd und dennoch so anders als das Märchen selbst. Hier kochen die Gefühle richtig hoch; es ist spannend, abenteuerlich und man fiebert einfach mit Katharina mit und hofft, dass sich alles - wie in einem Märchen - zum Guten wenden wird. Eine absolute Empfehlung, tolle kurzweilige Unterhaltung! *Hier* gibt es auch meine ausführliche Meinung dazu.
FLOP: Immer wieder probiere ich dieses Genre aus, doch "Losing it: Alles nicht so einfach" war ein richtiger Abgrund. Das Buch war wirklich richtig schlecht - ich kann es auch jetzt kaum in Worte fassen. Meine Rezension folgt in den nächsten Tagen... aber sicher ist: Finger weg! Es gibt weitaus Besseres - und gut, dass ist auch nun wirklich nicht schwer!



Weitere Neuigkeiten im little bookland


Die SuB-Fütterung ging auch im Mai weiter, wenn auch insgesamt eher wenig. Nur wenige neue Bücher konnte mein Regal begrüßen, weswegen ich auch diesen Monat die neuen Schätze nicht explizit vorgestellt habe. Nächsten Monat kommt dann - endlich! - alles zusammen von April bis Juni mit einer aktualisierten Statistik nach dem 2. Quartal sozusagen.

Auf dem Blog war diesen Monat mal wirklich viel los, aber das ist ja auch nicht verwunderlich bei so vielen gelesenen Büchern.
Es gab am Anfang des Monats die Blogtour zu "Isle of Gods: Die Kinder von Atlantis" und mein Beitrag dreht sich rund um den Mythos Atlantis. *Hier* könnt ihr rein lesen. Und die Rezension zum Buch gibt's *hier* zum reinschnuppern.

Auch gab es einen Ausblick auf die Bücher, die der Sommer 2017 so mit sich bringt. Meinen Post zu den Neuerscheinungen gibt's *hier*. Klickt doch mal rein - vielleicht gibt es noch welche, die ich vergessen habe, dann sagt bescheid!

Es gab auch zwei große Rezensionen zu den Büchern "Atemlos: Tödliches Erbe" und "Selection". (Klick auf den Titel führt zur Rezension)
Neben diesen gab es auch mehrere Posts mit Kurzrezensionen - also little Bookies - dieses Mal "In Seide und Leinen & Versprechen der Nacht" sowie "Berührung der Nacht & Die magische Gabe". - vieles recht kurz gehalten, aber manchmal gibt's auch einfach nicht allzu viel zu sagen.

Gleichzeitig gibt's auch noch einen kleinen Appetitmacher zu "Vertraute der Sehnsucht" - ein herzzerreißendes Zitat! 


Ich erhoffe mir im Juni viel Lesezeit, bin aber auch damit zufrieden, wenn ich einfach nur weiterhin mein Jahresziel erfolgreich verfolgen kann. Das Wetter darf natürlich gern schön sommerlich bleiben - bitte ohne Gewitter und warme Temperaturen vor allem zum Wochenende hin!
Ich muss schauen, dass ich mir immer wieder aktiv seit zum Lesen nehmen kann, da viele Aktivitäten im Juni anstehen, wie Konfirmation, ein Zoobesuch, Kinderfest in unserem Ort, eine Weiterbildung und mein Kumpel, der uns besuchen kommt. Das alles und noch viel mehr... ich will auch wieder mit dem Schwimmen anfangen! 
Ohjeh, na hoffentlich wird das gut werden...

Ich wünsche euch einen erfolgreichen und lesereichen Monat Juni!


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