Freitag, 28. April 2017

[Rezension] Isle of Gods: Die Kinder von Atlantis von Alia Cruz

Freitag, 28. April 2017


Autor: Alia Cruz
Verlag: Impress
Umfang: 198 Seiten
Preis: 3,99 €
ISBN: 978-3-6466-0309-5
Leseprobe



Klappentext

Um sich selbst vor dem Aussterben zu bewahren, entsandten die griechischen Götter einst fünf direkte Nachkommen auf die versunkene Insel Atlantis. Dort sollten sie bis zu ihrem Erwachsenenalter ein behütetes Leben führen, um sich nach dem Eintreten ihrer göttlichen Fähigkeiten mit den Stärksten der Insel zu paaren und Kinder zu gebären. So lautet die Legende, die Isabel ein Leben lang begleitet hat. Sie ist eine der fünf Auserwählten, nun fast volljährig und immer noch ohne göttliche Eigenschaften. Sie lebt in Luxus und Überfluss, während die anderen Jugendlichen der Insel in Arenakämpfen ums Überleben und um die Hand eines der Götterkinder ringen. Darunter auch der momentane Champion Quinn, der nichts von der Legende hält… (Bild- und Textquelle: Impress Verlag)



Meine Meinung

Mich interessiert das Buch wegen dem Einfluss der griechischen Götter – schon immer konnte mich solch eine Thematik gut in ihren Bann ziehen und ich war sehr auf die Storyline im Detail gespannt. 
     Die Idee hinter dem Buch ist neuartig; die griechische Mythologie mit ihren tausend Göttern und fantastischen Figuren bietet so viel Platz für neue Erzählungen. Auch das sagenumwobene Atlantis bekommt einen hohen Stellenwert, was mir sehr gut gefällt. Die Gegensätze der Menschen, die auf der Insel leben, sind nicht neu und ich war gespannt, wie das Ganze umgesetzt wird. 
     Die Umsetzung hat mich dennoch stark ernüchtert, denn neben der ausreichenden Anzahl der griechischen Götter treten plötzlich sämtliche andere Mythologien weltweit dazu und man kann echt schnell den Überblick verlieren. Generell ist das Buch geprägt von einer gewissen Distanz und sehr arrangiertem Handlungsverlauf. Auch die Welt von der Insel Atlantis wird nur sehr oberflächlich beschrieben und man kann gar nicht seine Fantasie auf die Reise schicken, da man zu wenige Informationen für eine Imagination bekommt. Auch ein paar kleine Logikfehler schlichen sich ein, wie z.B. die unzähligen Kinder, die jeden Tag aufs Neue ihr Leben in den Kämpfen lassen mussten – wohlbemerkt schon seit vielen Jahren; wo nehmen sie immer wieder so viele neue Kinder her? 
     So richtig fesseln konnte das Buch mich nie, eher im Gegenteil: ich musste mich wirklich zwingen weiterzulesen. Es gibt keine spannenden Wendungen, keine großen Geheimnisse – alles wirkt starr platziert und oberflächlich gehalten, was auch meinen Lesespaß wirklich sehr in Grenzen hielt.

Die Charaktere im Buch sind zahlreich, bleiben aber alle auf einer gewissen Distanz zum Leser und insgesamt dann doch eher blass. Die Protagonistin Isabel ist eine herzliche junge Frau, die für die Gerechtigkeit einsteht und die einem schon sympathisch sein kann, aber dennoch irgendwie fremd wirkt. Ihr Gegenstück Quinn ist dagegen noch ein ganzes Stück blasser und seine superschnellen Sinneswandel nicht gerade sehr nachvollziehbar. 
     Die Beziehung der beiden konnte mich überhaupt nicht berühren, allein schon deswegen, weil man den Charakteren nie wirklich nah kommt. Emotionen zwischen ihnen sind einfach überhaupt nicht greifbar und prallen an mir ab wie von einem Schild. Generell gingen mir ihre plötzlich sehr tiefen Gefühle einfach zu schnell, so schnell kann man kein echtes Vertrauen aufbauen. Auch der kurze, prägnante aber auch abgehackte Schreibstil trug dazu sein Übriges bei. 
     Nebencharaktere gab es viele, angefangen bei Isabels Geschwistern, anderen Kämpfern, dem Rat oder auch allen Göttern – dennoch, es waren auch nicht alle nötig und sie bekommen teilweise nur wenige Charaktereigenschaften zugeordnet und/oder dienen einem bestimmten Zweck.

Die Handlung begann für mich eigentlich ja noch ganz gut; ich mochte gerade zu Beginn diese prägnante Schreibart der Autorin, die einem auch gleich Isabel und Quinn nah brachte und man nicht das Gefühl hatte, dass hier eine große Einleitung entstehen sollte. Doch sehr schnell zog das Tempo immer weiter an und man rast förmlich durch die Handlung, was keinen Spaß macht. Detailreiche Beschreibungen der Umgebung suchte ich vergeblich. 
     Irgendwann fühlte ich mich schon richtig gehetzt und konnte überhaupt keine Bindung zu den Charakteren aufbauen. Die Spannung war quasi auch nicht wirklich vorhanden und an einem bestimmten Punkt wusste ich auch überhaupt nicht, was das Ziel der ganzen Geschichte sein soll – was soll erreicht werden? Ich erkannte den roten Faden einfach nicht und empfand viele Szenen als sinnlos; gerade weil auch die Beziehung von Isabel und Quinn schnell in den Vordergrund rückte und mich kaum berühren konnte. 
     Leider konnte auch im Verlauf die Storyline nicht sehr facettenreich werden, es blieb flach und oberflächlich,e gal was die Autorin noch aus ihrem Hut gezaubert hatte. 
     Am Ende war ich sehr unzufrieden, denn insgesamt wirkt das Buch wie eine lange Einleitung auf weitere Teile; vieles wirkt zu gepresst auf diese wenigen Seiten – da hätte man sich auch mehr Zeit und der Geschichte mehr Raum geben müssen, damit das Werk bei mir besser punkten kann.
 
 
 

 Fazit

Für mich war „Isle of Gods“ viel zu oberflächlich und emotionslos geschrieben. Man rast förmlich durch die Handlung und hat keine Zeit die Charaktere richtig kennen und lieben zu lernen. Emotionen sind kaum greifbar und bis auf den guten Start ins Buch und die außergewöhnliche Idee bleibt mir nicht viel Positives am Ende des Tages zu sagen. Verschenktes Potential, man hätte so viel mehr daraus machen können, v.a. mit mehr detailreichen Beschreibungen und einer ruhigeren Atmosphäre.


Isle of Gods bekommt:

2/5 Herzen

 

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Mittwoch, 26. April 2017

[little Bookies] Stadt der Finsternis: Fluch der Magie & Midnight Breed: Alles über die Welt der Stammesvampire

Mittwoch, 26. April 2017


Kurzrezensionen sind meist praktischer und schneller zu schreiben - nach einem langen Tag hat man meist überhaupt keine Lust mehr, sich noch ewig vor den Computer zu setzen. Manchmal fehlen einem auch einfach die ausführliche Worte, man möchte aber trotzdem seine Meinung kund tun.
Übersichtlich und kurz gefasst sind sie noch dazu und...

... deswegen gibt es nun auch bei mir die Kurzrezensionen namens little bookies.




Fluch der Magie von Ilona Andrews


Reihe: Stadt der Finsternis #4,5

Appetitmacher:
Rezensionen der Folgebände auf dem Blog vorhanden

Der Inhalt & mehr Informationen? Klick mich!


Endlich eine Geschichte rund um Dali und den Sicherheitschef Jim – ich wollte unbedingt beide besser kennenlernen, denn so lange sind sie schon ein fester Bestandteil in Kates Leben. Das Buch las sich super schnell weg, ich konnte gar nicht gucken, da war es auch schon vorbei. Der altbekannte Humor des Autorenduos konnte mich wieder bestens unterhalten und auch auftretende, bekannte Charaktere bleiben sich selbst treu. 
     Dali und Jim bestreiten ein tolles, magisches Abenteuer, so wie man es von der Reihe auch gewohnt ist. Dass man die beiden Protagonisten schon länger kennt, ist wirklich ein Vorteil für das Buch. Während man über Dali wirklich mehr erfährt und sie stärker charakterisiert wird, bleibt Jim dennoch ein wenig zu blass. Die Story ist spannend, aber leider eben sehr kurzweilig. Aus diesem Grund kann auch die Beziehung nicht ganz bei mir punkten, da mir einfach nicht klar ist, wieso Jim Gefühle für Dali entwickelt hat. Auch fand ich die Emotionen leider nicht ganz so greifbar. 
     Doch wieder einmal können die Autoren mit der fantastischen Mythologie punkten und ich fühlte mich sehr gut unterhalten. Ein netter Zusatz und ein Leckerbissen für Fans der Reihe!

4,5/5 Herzen






Midnight Breed: Alles über die Welt der Stammesvampire von Lara Adrian


Reihe: Midnight Breed - Begleitbuch

Appetitmacher: 
Rezensionen der Folgebände auch auf dem Blog vorhanden

Der Inhalt & mehr Informationen? Klick mich!


Die Midnight Breed-Reihe von Lara Adrian umfasst mittlerweile 14 Hauptbände und einige Novellen im Universum der Stammesvampire. Zum Ende des ersten großen Handlungsstrangs hin erschien dieses Begleitbuch, was einige Dinge zusammenfassen konnte, aber auch neue Informationen beinhaltete. 
     Und dem war auch so, es gab einige tolle, erfrischende Hintergrundinformationen, z.B. über die Heimat der Ältesten und ihre Kultur dort, was man im Verlauf der Reihe nicht erfährt. Auch eine Zusammenfassung der Romane 1-10 fand ich ganz nett, da auch die Gedanken der Autorin zu den Geschichten und zur Entstehung ausschweifend dargelegt wurden. 
     Das große Charakterglossar habe ich allerdings teilweise übersprungen, da dort nicht nur die Hauptcharaktere dargestellt wurden, sondern auch sämtliche Nebencharaktere, egal wie groß ihre Rolle im Verlauf der Reihe war und das hat mich dann wirklich nicht mehr interessiert. 
     Die Novelle über Gideon und Savannah war spannend – endlich erfährt man mehr über das Traumpaar der Reihe! Doch auch hier ist es eben nur ein kurzer Ausflug und darunter leidet leider auch die Darstellung ihrer Beziehung und das erschaffene Böse – beides viel zu oberflächlich dargestellt. Aber Adrian findet gute Gründe dafür, dass Gideon in der Gegenwart doch so anders ist und handelt als im Jahr 1971. 
     Anschließend folgte ein Kapitel über Fragen der Leser an die Autorin und deren Antworten – richtig witzig fand ich es, dass sie teilweise auch die Charaktere direkt hat antworten lassen. Solche Dinge liebe ich ja immer! 
     Insgesamt ist das Kompendium ein nettes Beiwerk zur Gesamtreihe und kann sie auch größtenteils mit Informationen bereichern. Für die Zukunft ist es dann auch ein gutes Nachschlagewerk – für Fans also ein Muss!
 
4/5 Herzen
 
 
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Montag, 24. April 2017

[News] Most Wanted im Mai 2017

Montag, 24. April 2017



Bei meiner Kategorie "Most Wanted" geht es um meine Most-Wanted-Books für den nächsten Monat!


Der April neigt sich schon wieder seinem Ende entgegen. In den letzten Tagen zeigte er sich auch von seiner besten Seite, hier war sogar mit Schneefall zu rechnen! Mir ist es persönlich viel zu kalt und ich hoffe, der Mai zeigt sich von seiner besseren Seite. Ein wenig Wärme und Sonnenschein wird uns allen ganz gut tun!
Mein April war bis vor wenigen Tagen sehr vollgestopft, an Lesen war überhaupt nicht zu denken... Es gab Geburtstage, viele Patienten, die versorgt werden wollte und sehr volle Wochenenden, die kaum Platz für etwas anderes liesen. 
 
Ich hänge leider auch sehr meinem Leseziel hinterher, was mich wirklich traurig macht. Es demotiviert ganz schön und ich muss mich nun wirklich ran halten wieder aufzuholen. Die letzten Tage waren dann auch schon besser und da ich während der täglichen Autofahrt immer eine knappe Stunde ein Hörbuch habe, komme ich nun auch in dieser Zeit ein wenig voran. Dennoch muss sich das weiter steigern und ich setzte alles auf meinen Urlaub Anfang Mai und den Lesemarathon Mitte Mai - das Tempo muss wieder extrem angezogen werden!
Denn diesen Monat war ich insgesamt sehr unzufrieden mit mir; kam kaum zum Lesen und auch sonst habe ich irgendwie nicht viel geschafft.
Doch nun blicke ich erst mal auf die Neuerscheinungen im Mai und vielleicht können die mich ja wieder noch mehr für's Lesen begeistern.
 
Bei den hier aufgeführten Büchern handelt es sich teilweise auch um eBooks, die ich dann mit meinem Tolino gern lesen würde. Lage Rede, kurzer Sinn: Hier meine Wunschbücher für Mai!



Meine Most Wanted im Mai


Ich habe mir aus der Fülle der Neuerscheinungen einige tolle Bücher ausgesucht, die mir absolut zusagen oder wo mir die Autoren bereits bekannt sind. Zuerst ist da "Der schwarze Thron: Die Schwestern" - ich liebe solche Romane und da darf dieses Buch hier nicht fehlen!
"Blinde Angst" von Shelley Coriell wurde mehrmals verschoben und passt nun leider überhaupt nicht mehr zum ersten Teil der Reihe... aber es erscheint und das ist mir schon mal sehr viel wert! Ich freue mich auf diesen Romantik-Thrill sehr!
Nicht fehlen darf das neuste Buch von Nalini Singh - in "Gilde der Jäger: Engelsherz" treten Raphael und Elena wieder auf den Plan; ich freue mich!




Cora Carmack kennt man bisher nur von Liebesromanen, jetzt gibt es etwas komplett Fantastisches von ihr - es ist nur verständlich, dass "Stormheart: Die Rebellin" bei mir einziehen muss... und dann noch dieses Cover!
Auch "Pearl: Liebe macht sterblich" sieht fantastisch aus und klingt sehr neuartig. Ich muss es einfach haben - und schon ist es im Warenkorb gelandet.



Neu auf der Wunschliste wären dann...








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Freitag, 21. April 2017

[Rezension] Spirit: Du gehörst mir von Carrie Jones und Steven E. Wedel

Freitag, 21. April 2017


Originaltitel: After Obsession
Verlag: Cbt
Umfang: 601 Seiten
Preis: 9,99 €
ISBN: 978-3-5703-0901-8



Klappentext

Traumstimmen, Visionen – Alan und Aimee verbindet ein dunkles Geheimnis. Vom ersten Tag ihrer Begegnung an fühlen sie sich zueinander hingezogen. Und vom ersten Tag an kommt es zu mysteriösen Vorfällen. Als ob ihnen etwas Böses auf den Fersen wäre. 
Doch dann machen sie eine schockierende Entdeckung: Nicht sie werden verfolgt, sondern Courtney, Aimees beste Freundin. Und es gibt nur eine Möglichkeit, sie zu retten: Sie müssen den Dämon, der von ihr Besitz ergriffen hat, austreiben …(Bild- und Textquelle: Cbt Verlag)



Meine Meinung

Ein Jugendbuch, was ganz interessant klang und was von Carrie Jones ist – eine Autorin, die mich bisher eher zur Weißglut getrieben hatte mit ihrem Feen-Roman „Flüsterndes Gold“. Dementsprechend niedrig waren hier meine Erwartungen, aber ich wurde positiv überrascht!
Die Idee des Buches wirkt schon sehr mysteriös und düster, denn es geht um eine Besessenheit eines Dämons und dessen Austreibung. Vorher habe ich so etwas noch nie gelesen und um alle Horrorfilme mit dieser Thematik einen weiten Bogen gemacht. Doch dies hier ist ein Jugendbuch, also habe ich mich einmal daran getraut. 
Die Umsetzung der Thematik war sehr seicht und es dauert länger, bis man klare Linien erkennen kann. Vor allem zu Beginn wirkt alles noch sehr gestellt, distanziert und ein wenig auf's Unwesentliche konzentriert. Im Verlauf nahm alles ein wenig mehr Gestalt an und konnte mich schon besser für sich einnehmen. Die Mischung von indianischer Mythologie und den dunklen Elementen der Dämonenbessessenheit sind absolut gelungen. Die düstere und etwas distanzierte Atmosphäre trug große Teile zur Stimmung des Buches bei und ließ mich oftmals ein wenig gruseln, was aber noch in einem angenehmen Rahmen war. 
Mein Lesespaß war gerade zu Beginn noch nicht vorhanden, da quälte ich mich ein wenig durch die Startschwierigkeiten, aber im Verlauf konnte dieser doch immer mehr zunehmen und ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht und wie alles aufgelöst wird. Dennoch ist so eine Mysterie einfach nicht meins...

Die Charaktere sind am Anfang ein wenig blass, bekommen im Verlauf aber ein wenig mehr Farbe. Gerade die Protagonistin Aimee ist mir am Anfang gar nicht sympathisch, sehr kühl und ein wenig merkwürdig. Als dann ihr späterer Love-Interest Alan auf den Plan tritt wird alles klarer und er ist mir auch sofort sympathisch. Dadurch wird auch Aimee ein wenig sortierter und klarer. 
Dennoch ist die Beziehung der beiden ab einem bestimmten Punkt einfach überzogen, unpassend und künstlich. Schnell werden die beiden zusammen nervig und der Tonus der Geschichte ändert sich stark. Zum Glück dauert dieser Zustand nicht lang an und man kommt zurück zum gruseligen Grundtonus. 
Weitere Nebencharaktere machen die Handlung dynamischer und gerade die Familien der beiden Hauptcharaktere lassen sie lebendig und tiefgründiger erscheinen. 
Emotionen gab es bei mir auch, allerdings war vor allem der Gruselfaktor sehr hoch. Die Liebesgeschichte der Charaktere konnte mich eher weniger berühren, weswegen die Palette an Gefühlen eher einseitig blieb.

Der Start in das Buch war sehr holprig bzw. wird man einfach in eine Handlung geworfen und findet sich erst mal gar nicht zurecht. Am Anfang ist vieles sehr unverständlich, aber die fantastischen Elemente konnten mich doch an sich fesseln. Auch wenn mir das Buch manchmal ein bisschen zu psychopathisch war und manche Details mir lächerlich vor kamen (wie der Verkauf eines Marilyn Monroe Cheetos, was immer wieder thematisiert wird). 
Auch die weitere Handlung scheint dann einen roten Faden aufzuweisen, mit klarem Ausgang und kleinen spannenden Szenen mit dem mysteriösen Flussmann und dem Highschool-Leben der Schüler. An manchen Stellen war ich dennoch ein wenig gelangweilt und es war glasklar, in welche Richtung das Ganze gehen wird. Ich war im Bann des Geschehens gefangen, aber dennoch kamen keine weiteren Überraschungen und die Spannung wurde nur durch die Atmosphäre aufrecht erhalten. 
Das Ende war passend, viele Fäden führen zusammen und dennoch lassen sich die Autoren ein wenig Spielraum offen für weitere Geschichten im Universum. Einige offene Fragen weisen auch darauf hin, was mich allerdings nicht ganz so sehr interessiert. Das Buch war nett zu lesen, aber ich hungere nicht unbedingt nach mehr.
 
 
 

Fazit

„Spirit: Du gehörst mir“ ist ein sehr mysteriöser, fantastischer Roman mit einem hohen Gruselfaktor und geheimnisvoller Atmosphäre. Die Mischung aus indianischer Mythologie und dem Fakt einer Bessessenheit durch einen Dämon ist wirklich gelungen, wenn auch an manchen Stellen einfach ein wenig zu vorhersehbar. Der Start ins Buch war eher schwierig und ich musste mich auch erst an die Charaktere gewöhnen, bevor ich mit ihnen klar gekommen bin. Insgesamt war das Buch ganz nett und ist empfehlenswert, traf aber nicht ganz meinen Interessenbereich.


Spirit: Du gehörst mir bekommt:

3,5/5 Herzen


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Samstag, 1. April 2017

[Statistik] März 2017

Samstag, 1. April 2017



Mein Monat März war ziemlich schnell vorüber - obwohl wir mit satten 31 Tagen gesegnet waren, so vergingen die Woche wie im Flug! Das Wetter ist bis zum Ende hin immer besser geworden und gestern sogar sehr sommerlich - schöööön! 
Für mich war nun auch der März insgesamt recht vollgestopft: an jedem Wochenende hatten wir Besuch, der unsere neue Wohnung bestaunen wollte oder waren selbst unterwegs, z.B. auf Gebrutstagen, einer Goldenen Hochzeiten und unter der Woche auf Messen und auf Konzerten.
Am Anfang des Monats zeigte ich noch sehr viel Energie im Bezug auf das Lesen und konnte bei meinem Lesemarathon sehr punkten! Allerdings lag das Lesen danach einfach nur flach.. ich hatte sehr viel gearbeitet und dann standen so viele andere Dinge an; ja, es blieb leider sehr auf der Strecke, was man in der Statistik definitiv sehen wird.
Diesen Monat bin ich überhaupt nicht zufrieden mit mir - ich muss jetzt wirklich mal ran klotzen! Sonst schaffe ich mein Leseziel auch dieses Jahr überhaupt nicht...



Gelesen


Gelesene Bücher: 3 Stück
   Lúm: Zwei wie Licht und Dunkel  -  3/5
   Delirium  -  1,5/5
   Asche & Phönix  -  4/5 

Alles Bücher, die ich im Zuge meines Lesemarathons gelesen hatte. Also definitiv überhaupt nicht zufriedenstellend; ich hätte mehr schaffen müssen.


Anzahl gelesener Seiten: 1.380
   ~ pro Tag: 45 Seiten
   ~ pro Buch: 460 Seiten

Mein Durchschnitt ist von über 60 Seiten pro Tag wieder massiv gesunken... auch das nervt mich sehr.


Durchschnittswertung: 2,8 Herzen

Wer nicht wirklich etwas Gutes liest, der kann keinen guten Durchschnitt erreichen. Wer weiß, wenn es mehr gewesen wäre, ob es dann so anders gekommen wäre. "Delirium" hat ganz schön rein gehauen.


Aus Mangelung eines richtig guten Tops fällt die Kategorie "Top & Flop des Monats" dieses Mal aus. Auch wenn "Asche & Phönix" gut war, so reicht es für mich nicht für's Treppchen.



Weitere Neuigkeiten im little bookland


Die SuB-Fütterung wird fleißig weiter betrieben. Irgendwie habe ich wieder angefangen meinen Stress mit dem Kauf von Büchern zu reduzieren und deswegen kam im März so einiges Neues dazu. Hier die Statistik (Februar/März zusammen):

Alter SuB: 292 Bücher
   Neuzugänge: +14 Bücher
   vom SuB abgelesen: -8 Bücher
Gesamt: +6 Bücher  

Aktueller SuB: 298 Bücher 
   und eBooks: 121 Stück


Ansonsten gibt es insgesamt eher weniger diesen Monat zu berichten.
Anfang des Monats war mein Lesemarathon, der nächste ist für Mai geplant. Gerne auch wieder mit mehr Teilnehmern! ;)

Es gab diesen Monat zwei große Rezensionen zu den Büchern "Lúm: Zwei wie Licht und Dunkel" und "Asche & Phönix"
Ebenso gab es little Bookies zu "SnowFyre & Delirium", die beide nicht besonders positiv ausfallen.


Ich erhoffe mir im April wieder viel mehr Lesezeit, denn diesen Monat bin ich mehr als unzufrieden mit mir. Das Wetter darf dazu gern so bleiben, denn die passenden Balkonmöbel sind nun auch dafür da.
Meine Wochenenden sind ansonsten wie immer sehr verplant; weniger Patienten auf Arbeit wäre vielleicht auch ganz nett... mal sehen, was mich insgesamt erwarten wird!

Ich wünsche euch einen erfolgreichen und lesereichen Monat April!
 
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Sonntag, 26. März 2017

[SuB-Futter] Neuzugänge im Februar & März 2017

Sonntag, 26. März 2017



Hier sind nun die Neuzugänge gesammelt aus Februar und März - und da ist in den beiden Monaten ja doch einiges zusammen gekommen! Das war es dann wohl mit dem verminderten Kaufen - tja, aber dafür habe ich viele schöne Schätze!
Dieses Mal aus den Verlagshäusern: blanvalet, cbj, dtv, Harper Collins, Heyne, Piper, LYX und One.


Als Hardcover von oben nach unten zu sehen sind:
  • Das Reich der sieben Höfe: Dronen und Rosen von Sarah J. Maas
  • Königreich der Schatten: Die wahre Königin von Sophie Jordan
  • Rache und Rosenblüte von Renée Ahdieh
  • Marthas Widerstand von Kerry Drewery
  • Der Kuss der Lüge von Mary E. Pearson
  • Ewig: Wenn Liebe erwacht von Rhiannon Thomas

Als Softcover bzw. Taschenbücher sind von links nach rechts zu sehen:
  • Rock my heart von Jamie Shaw
  • Dark Triumph: Die Tochter des Verräters von Robin LaFevers
  • Nächstes Jahr am selben Tag von Colleen Hoover
  • Blutspur von Kim Harrison 
  • Caraval von Stephanie Garber
  • Paper Princess: Die Versuchung von Erin Watt
  • Stadt der Finsternis: Tödliches Bündnis von Ilona Andrews
  • Verführte der Dämmerung von Lara Adrian

Kennt Ihr eines der Bücher? Welches sollte ich zuerst lesen? 
 
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Freitag, 24. März 2017

[News] Most Wanted im April 2017

Freitag, 24. März 2017



Bei meiner Kategorie "Most Wanted" geht es um meine Most-Wanted-Books für den nächsten Monat!

Der März neigt sich schon wieder seinem Ende entgegen. In den letzten Tagen konnte man echt denken, es ist schon April, so wechselhaft wie das Wetter war. Im Moment scheint wieder die Sonne und ein paar schön-warme Tage konnte man auch schon genießen und die erste Eiswaffel naschen. Ich hoffe, da folgt noch so viel mehr!
Anfang des Monats habe ich am Wochenende einen Lesemarathon veranstaltet, den ich zwar größtenteils allein bestritt, der aber wirklich erfolgreich für mich lief. Ansonsten komme ich leider durch die Arbeiterei und die Therapiemesse nur bedingt zum Lesen. Auch Konzerte unter der Woche und viele Treffen mit Freunden und Familien standen an. Die letzten Tage des Monats will ich noch ein wenig nutzen, verspreche mir aber nicht mehr ganz so viel.
 
Momentan liege ich mit meinem Leseverhalten ein wenig unter dem Durchschnitt. Irgendwie kann ich diesen Abstand von 2 Büchern im Rückstand auch nicht verringern, egal was ich tue. Ich hoffe mal, dass ich das irgendwann dieses Jahr wieder mal einholen kann, das ist ja langsam echt ganz schön nervig.
Dennoch: noch bin ich zufrieden, auch wenn es so langsam wieder etwas anziehen kann vom Tempo.
Nun blicke ich erst mal auf den April, der anders als der März nicht ganz so viele interessante Neuerscheinungen hat, aber es ist dennoch wirklich ausreichend.
 
Bei den hier aufgeführten Büchern handelt es sich teilweise auch um eBooks, die ich dann mit meinem Tolino gern lesen würde.
Lage Rede, kurzer Sinn: Hier meine Wunschbücher für April!




Meine Most Wanted im April



Es gibt von Lara Adrian auch diesen Monat wieder ein neues Buch, doch ist "For 100 Days: Täuschung" mal aus einem ganz anderen Genre und ich bin wirklich gespannt, was hier geschrieben wurde und ob ich es ebenfalls so lieben werde wie alles andere von der Autorin. "In der Liebe ist die Hölle los" fixt mich deswegen so an, weil ich momentan gerne "Lucifer" schaue und mich das Ganze ein wenig daran erinnert. Ich freue mich darauf!
"Selkie" gönne ich mir als eBook und ich bin gespannt, was mich erwartet - noch immer sind solche Bücher eher die Minderheit. "Karma Girl" ist ja etwas ganz Neues von Jennifer Estep und ich bin echt gespannt, wie mir die Superhelden gefallen werden.





"Auf immer gejagt" ist eine Neuerscheinung im Hause Carlsen, dementsprechend auch teuer, aber ich hoffe einfach, dass es hält was es verspricht. Hübsch anzusehen ist es ja. "Der letzte erste Blick" ist ein neues Werk von Bianca Iosivoni - mal sehen, was mich hier erwarten wird bei der Liebsegeschichte.
Das neue Werk von Laura Labas heißt "Ewigkeitsgefüge" und spricht mich total an - der Drachenmond Verlag hat es einfach drauf! 




Neu auf der Wunschliste wären dann...







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Montag, 20. März 2017

[Rezension] Asche und Phönix von Kai Meyer

Montag, 20. März 2017


Autor: Kai Meyer
Verlag: Carlsen
Umfang: 460 Seiten
Preis: 9,99 €
ISBN: 978-3-5513-1356-0
 
 

Klappentext

Parker und Ash haben nichts gemeinsam. Er ist Hollywoods größter Jungstar, das Gesicht des Magiers Phoenix aus den Glamour-Filmen. Sie ist eine „Unsichtbare“, nirgends zu Hause, getrieben von der Angst, wie alle anderen zu sein. Doch dann erwischt Parker Ash in seiner Londoner Hotelsuite, wo sie gerade sein Bargeld klaut. 
Parker kann sein Leben im Fokus der Medien nicht mehr ertragen. Und nutzt die Chance, mit Ash vor den Fans und den Paparazzi zu fliehen. Dabei scheint er geradezu körperlich abhängig von Ruhm und Aufmerksamkeit. Ihre gemeinsame Flucht führt sie durch Frankreich an die Côte d'Azur – auf den Spuren eines teuflischen Paktes, verfolgt von einer Macht, die sie gnadenlos jagt. (Bild- und Textquelle: Carlsen Verlag)



Meine Meinung

Dieses Werk stellt auch gleichzeitig mein allererstes Buch vom Autor Kai Meyer dar, an welches ich mich herangewagt habe. Die Idee des Buches hat mich gleich angesprochen und ich war gespannt, wie sich die Story entwickelt und was es mit dem teuflischen Pakt auf sich hat. Außerdem war ich auch neugierig auf die Liebesgeschichte und wie diese beiden total unterschiedlichen Menschen zusammenpassen können. Natürlich ist die Grundidee vom prominentem Kerl und der unscheinbaren Frau nicht neu, aber Meyer setzt dies auf seine ganz eigene Art und Weise um. 
Die Umsetzung des Buches ist nämlich sehr gelungen und vor allem eines: sehr düster und so anders, als man es zunächst erwarten könnte. Die Liebesgeschichte ist nur nettes Beiwerk und eher untergeordnet, im Vordergrund steht vor allem der Roadtrip und das permanente gehetzte Fluchtgefühl. Leider kommen dadurch die Emotionen nicht so gut beim Leser an und oftmals wirkt die ganze Story ein wenig distanziert auf einen. Dennoch bin ich recht zufrieden; es ist jedenfalls mal etwas ganz Anderes! 
Meinen Lesespaß hat das nur bedingt beeinträchtigt, da die Handlung sehr spannend und rasant war. Schon mehr gestört haben mich hierbei einige sehr brutale und blutige Szenen, die ich normalerweise nicht ganz so toll finde. Manchmal fehlte mir auch ein wenig das gewisse Etwas, insgesamt fühlte ich mich aber gut unterhalten.

Wie oben schon erwähnt bleibt man den Charakteren ein wenig fern, v.a durch den Schreibstil bedingt. Parker ist zwar ein gefeierter Superstar, möchte dies aber überhaupt nicht mehr sein. Am liebsten würde er einfach in der Masse verschwinden und in Ruhe sein Leben leben. Er ist sympathisch auf seine eigene, ruhige Art und Weise und seine Meinungen permanent verständlich. Er fühlt sich zum Straßenmädchen Ash hingezogen, welche sich alleine durchschlagen muss und von kleinen und größeren Raubzügen ihr Leben finanziert. Beide sind ein sehr ungleiches Paar und doch verstehen sie sich auf einer intimen Ebene auf Anhieb. Sie ergänzen sich gut wie zwei Puzzlestücke, die sich schon immer gesucht haben. Beide entwickeln sich im Verlauf auch etwas weiter, können sich aber treu bleiben. Einzig allein Parkers „Krankheit“ bzw. Sucht nach Ruhm war mir ein wenig fremd. Im Verlauf gibt es dafür zwar relativ gute Erklärungen, aber dennoch konnte ich mich damit überhaupt nicht anfreunden. 
Ihre Beziehung steht – wie oben schon erwähnt – nicht im Vordergrund und ist nettes Beiwerk. Diese Zuneigung entwickelt sich in einem guten Tempo und sehr realistisch. Am besten gefiel mir, dass Meyer ohne jeglichen Kitsch auskommt, aber man dennoch das Gefühl hat, dass die beiden sich wirklich sehr gern mögen. Auch wenn sich diese Emotionen nicht sehr gut auf mich übertragen ließen, so waren sie dennoch spürbar.

Die Handlung beginnt ohne große Umschweife nach einem kurzen Prolog mitten im Geschehen: Ash ist eine bezahlte Aushilfe im Hotel und hat geplant, dieses Mal Parkers Geldbeutel zu stehlen um weiterhin über die Runden zu kommen. Auch Parker lernt man kurz darauf kennen und seinen inneren Zwiespalt, da er nicht länger die Marionette seines Vaters sein möchte. Es dauert auch nicht sehr lang, dann treffen diese beiden schon zusammen und die Handlung nimmt rasant ihren Lauf. 
Geprägt ist sie durch den markanten Schreibstil des Autors, der mich einfach fesselt, prägnant ist und sehr gut zum Geschehen passt. Es dauerte nicht sehr lang, da hat mich die Geschichte gefangen gehabt. Nur die Distanz zu den Charakteren fand ich nicht so prickelnd. Die fantastischen Elemente und die merkwürdigen Verfolger von Parker und Ash werfen dutzende Fragen auf und die permanente gehetzte Flucht steigert die Spannung ins Unermessliche. Generell hat man kaum Zeit mal durchzuatmen. 
Auch ist das Buch überhaupt keine leichte Geschichte und schlug mir teilweise schon echt auf den Magen auf. Es wird blutig, brutal und ein wenig gruselig. Anders als erwartet, ich glaube auch genau deswegen vergebe ich keine volle Punktzahl, weil es mir ein wenig fremd bzw. zu viel war. 
Dennoch ist die Handlung bis zum Ende hin unvorhersehbar und fesselnd. Oftmals entkommen Ash und Parker nur haarscharf dem Tod und man hat nie das Gefühl, dass es ihnen zu einfach gemacht wird. Ab einem bestimmten Punkt ist das Ende ein wenig absehbar geworden und es wird knapp und kurz abgehandelt. Für mich nicht ganz zufriedenstellend und einige Aussagen lassen definitiv Platz für Spekulationen.
 
 
 

Fazit

Die Geschichte von Parker und Ash ist insgesamt sehr rasant, düster und fesselnd. Es ist keine leichte Geschichte, so wie man es anfangs vom Inhalt her erwarten könnte und mir persönlich war das Buch stellenweise zu brutal und düster. Manchmal war mir das Ganze auch etwas zu distanziert, aber ich mochte die Hauptfiguren und ihre kitschfreie Beziehung und auch der Roadtrip hat mir ganz gut gefallen. Ich kann das Buch sehr gut weiterempfehlen – Kai Meyer weiß, wie es geht! Da brauche ich bald noch mehr Bücher von ihm.


Asche und Phönix bekommt:

4/5 Herzen

 

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Donnerstag, 16. März 2017

[little Bookies] SnowFyre: Elfe aus Eis & Delirium

Donnerstag, 16. März 2017


Kurzrezensionen sind meist praktischer und schneller zu schreiben - nach einem langen Tag hat man meist überhaupt keine Lust mehr, sich noch ewig vor den Computer zu setzen. Manchmal fehlen einem auch einfach die ausführliche Worte, man möchte aber trotzdem seine Meinung kund tun.
Übersichtlich und kurz gefasst sind sie noch dazu und...

... deswegen gibt es nun auch bei mir die Kurzrezensionen namens little bookies.




SnowFyre: Elfe aus Eis von Amy Erin Thyndal


Der Inhalt & mehr Informationen? Klick mich!


Neugierig bin ich auf die gutaussehenden und gut klingenden Werke aus dem neuen Label „Dark Diamonds“ und so kam ich um „SnowFyre“ auch einfach nicht drum herum. Es klingt fantastisch und genau nach meinem Geschmack! Meine Vorfreude war groß, dafür der Aufprall umso härter... 
     Gleich zu Beginn fiel mir auf, dass alles sehr knapp beschrieben wurde und mir der Start in die Geschichte mehr als holprig vorkam. Mein Unverständnis für die Ausgangssituation, die auch nicht sehr gut erklärt wurde, tat das Übrige dazu. Ebenso fand ich die Protagonistin Fyre sofort sehr unsympathisch – sie ist gemein, kalt und launisch. Wieso will man sich denn nur so verstellen und so ein Unmensch sein? 
     Ganz gut fand ich, dass man nicht nur Fyres Sicht erlebte, sondern auch ihr männliches Gegenstück Ciel zu Wort kommen ließ. Allerdings bereute ich den Gedanken schnell, denn die Gedanken der beiden drehten sich nur um dasselbe: unerfüllte Liebe und unglaublich riesige Sehnsucht, aber miteinander reden ist keine Option – einfach mal die Probleme bereden und klären?! Etwas viel Kitsch war mir das auch, vor allem weil ich ihre Anziehung nicht nachvollziehen oder teilen konnte. 
     Schwer fiel es mir auch, den Mix aus Fantasy und absoluter Normalität zu akzeptieren – immerhin reiten Fyre und Ciel mit Pferden zum Sommerpalast, aber sie könnten dieselbe Strecke auch einfach mit dem Auto fahren... äh? Wo liegen denn überhaupt Winter- und Sommerpalast – auf der Erde? Für mich war das nicht allzu ausgereift und irgendwie auch überhaupt nicht mein Ding, beides so extrem zu vermischen. 
     Leider konnte ich auch mit dem Handlungsstrang rund um Luna gar nichts anfangen und Emotionen kamen bei mir durch Fyres Antiperson auch gar nicht an; alles wirkte auf mich sehr distanziert und alle Dinge summiert ließen mich auch das Buch dann zeitnah abbrechen... leider, es war überhaupt nicht meins!
 
1/5 Herzen
 
 
 
 
 
 
Delirium von Lauren Oliver
 
 
Reihe: Delirium #1

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Ein Hype ging um die Welt, als „Delirium“ das Licht der Bücherregale erblicken durfte – ich war ja wirklich gespannt auf Umsetzung und Weltentwuf dieser außergewöhnlichen Idee, aber ich hatte nicht erwartet, dass die Autorin sich so wenig überlegt hat. 
     Ich meine, der Weltentwurf ist klar: „Liebe ist eine tödliche Krankheit“; das haben Wissenschaftler nach einem Krieg festgestellt und ein Heilmittel entwickelt. Aber mehr gibt es auch nicht zu sagen. Offene Fragen gibt es genug, wie: Wer hat sich diese Prinzipien ausgedacht und wie lange ist das Ganze nun her? Wer regiert eigentlich den Staat? Aus welchem Grund hat sich das alles so entwickelt? Geklärt werden sie überhaupt nicht. 
     Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Lena erzählt, doch vielleicht gerade dadurch ist die Story stinklangweilig und Lena einfach nur weinerlich und naiv. Ich kam nur sehr schwer in die Geschichte rein und so richtig spannend wurde es eigentlich nie. Alles ist sehr distanziert und arrangiert, zu langweilig und zu seicht. 
     Auch nach ungefähr der Hälfte des Buches gefällt es mir einfach nicht besser. Lena kommt zwar so langsam in Schwierigkeiten, aber dennoch bin ich fast eingeschlafen bei den dutzenden Erzählungen ihrer Tagesabläufe. Natürlich geht es um ihre langsame Wandlung von einer braven und blinden Bürgerin bis hin zur absolut rebellischen Invalidin – aber das es so langsam geht, das hatte ich echt nicht erwartet. 
     Irgendwann habe ich Passagen überflogen und mich nur noch durchgequält. Auch als Lena eine verbotene Beziehung zu Alex anfängt war ich eher gelangweilt und Gefühle konnten mich in dieser Grundstimmung auch nicht mehr erhaschen; Lena blieb mir einfach zu unsympathisch und zu blass. 
     Das Ende – war ich froh, als es endlich erreicht war! - war dagegen viel zu überspitzt; warum sollte denn nur halb Portland die beiden verfolgen? So wichtig sind die nun auch nicht. Dennoch gab es irgendwie keine Höhepunkte, alles war sehr monoton. 
     Also, dieses Buch beweist einfach mal wieder, dass man nicht jedem Hype folgen sollte. Ich kann nur einfach nicht verstehen, wieso Frau Oliver so viel Geld damit machen konnte...
 
1,5/5 Herzen
 
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Montag, 13. März 2017

[Rezension] Lúm: Zwei wie Licht und Dunkel von Eva Siegmund

Montag, 13. März 2017


Autor: Eva Siegmund
Verlag: Cbt
Umfang: 511 Seiten
Preis: 16,99 €
ISBN: 978-3-5701-6307-8
Leseprobe



Klappentext

In der Trümmerstadt Adeva entscheidet sich für alle 15-Jährigen in der Nacht der Mantai, welche Gabe sie haben. Ein Mal, das auf dem Handgelenk erscheint, zeigt an, ob man telepathisch kommunizieren, unsichtbar werden oder in die Zukunft sehen kann. Doch bei Meleike, deren Großmutter eine große Seherin war, zeigt sich nach der Mantai – nichts. Erst ein schreckliches Unglück bringt ihre Gabe hervor, die anders und größer ist als alles bisher. 
Als Meleikes Visionen ihr von einem Inferno in ihrem geliebten Adeva künden, weiß sie: Nur sie kann die Stadt retten. Und dass da jenseits der Wälder, in der technisch-kalten Welt von Lúm, jemand ist, dessen Schicksal mit ihrem untrennbar verknüpft ist … (Bild- und Textquelle: Cbt Verlag)
 
 
 

Meine Meinung

Das Buch und die Idee dahinter klang sehr spannend und innovativ; ich erwartete einen guten Mix aus Fantasy, Dystopie und einer zart aufkeimenden Liebe. Auch dieses Prinzip der beiden Welten, der gut klingende erfundene Wortschatz und das angekündigte Endzeit-Feeling machten mich so neugierig. Sicherlich wurden hier keine neuen Ideen geschaffen, aber viele interessante Fakten kombiniert und so etwas Einzigartiges geschaffen. 
Die Umsetzung war insgesamt auch recht gut; der Weltentwurf ist sehr stimmig: nach dem dritten Weltkrieg sind weite Teile der Erde zerstört und eine Gruppe von Menschen haben sich komplett der Wissenschaft verschrieben und Prinzipien daraus gebildet, sowie den Unionsstaats des Lichts. Nur Tatsachen, welche wissenschaftlich erklärt werden können, sind wahrhaftig, kontrollierbar und alles andere muss vernichtet werden. Insgesamt habe ich hier keine Ungereimtheiten gemerkt; alles wird gut und zum richtigen Zeitpunkt erklärt. Auch die Beziehung der technischen Stadt Lúm zur Ruinenstadt Adeva wird gut geklärt und Zusammenhänge logisch gestellt – mir gefiel es sehr gut! 
Die Perspektive, aus der die Geschichte erzählt wird, ist der dritten Person zuzuordnen. Anfangs begleitet man vor allem Meleike und Flynn, im Verlauf wechselt die Perspektive zwischen Adeva und Lúm hin und her, sodass viele Seiten der Geschichte beleuchtet werden.

Die Charaktere bleiben durch die personelle Erzählperspektive einem meist fern und so richtig facettenreich wurden sie meist auch nicht dargestellt. Die Hauptpersonen sind sehr übersichtlich, so ist die Protagonistin Meleike ein typischer Teenager, naiv und rebellisch, deswegen auch sympathisch, manchmal aber auch einfach ein wenig nervig. Ihr Gegenstück Flynn konnte mich noch weniger von sich überzeugen und obwohl er ein wenig älter ist, handelte er sehr kindisch; da war Meleike im Verlauf eindeutig viel erwachsener! Seine Art ging mir sehr auf die Nerven. 
Sämtliche Nebencharaktere wie z.B. Meleikes Mutter, der Anführer von Aveda, Rebellengruppen und der Antagonist Professor Snyder bleiben insgesamt eher blass und eintönig. Durch den Schreibstil kommt man ihnen auch einfach nicht viel näher und nicht alles wirkt sehr ausgeklügelt. Auch Meleikes sogenannten besten Freunde fallen meist hinten runter und scheinen eher Mittel zum Zweck zu sein, um die Handlung ins Rollen zu bringen. Genrell handeln alle Charaktere eher für sich, es werden kaum Beziehungsgeflechte aufgebaut und deswegen fehlt es auch vorne und hinten an Emotionen – leider, leider! 
Die Beziehung von Meleike und Flynn konnte mich auch kaum erwärmen; es kommt eigentlich zur Instant-Love, was einfach unpassend und unrealistisch ist. Nach nicht einmal 72 Stunden spricht Flynn von ewiger Liebe und Verbundenheit und mir war das einfach zu doof. Sehr gut fand ich, dass die Beziehung nie so groß im Vordergrund stand, sondern immer mehr die Haupthandlung, aber dennoch haben mich diese wenigen Aussagen sehr genervt. Es hat bei mir selbst nie geknistert, die Gefühle zwischen den beiden haben mich nie erreicht und generell war mir ihr gemeinsames Schicksal auch meist ein wenig egal.

Die Handlung beginnt mit einem interessanten Prolog, der die Situation des Unionsstaats des Lichts erklärt und wie es dazu gekommen ist. Anschließend lernt man auch schon Meleike kennen, in ihrer Heimat Adeva und mitten in der wichtigsten Zeremonie ihres Lebens, denn sie soll an diesem Abend ihre Gabe empfangen. Der Auftakt der Geschiche gefiel mir sehr gut und war interessant, auch wenn mich die ganzen Begrifflichkeiten erst einmal verwirrten. Im Gegensatz dazu begleitet man auch Flynn und sein Schicksal in Lúm wirft dutzende Fragen auf, was mich neugierig machte auf mehr. 
Ich war gefesselt und sehr gespannt, als die beiden verschiedenen Welten aufeinanderprallten und fand es ganze Stücke sehr gut! Doch als Flynn und Meleike dann wirklich zusammen waren, passierte erst mal ganz lange Nichts außer viel Gerede... 
Ab der Hälfte des Buches wirkte auch die ganze Handlung auf mich viel distanzierter und kälter. Unvorhersehbare Wendungen und Überraschungen hielten mich sehr am Ball und ich fühlte mich wie auf einer Berg- und Talfahrt durch das Buch: mal gut, mal schlecht und immer wieder von vorn. Generell war die Spannungskurve eher monoton und hatte nur sehr wenige, kleine Höhepunkte zu verzeichnen. 
Das Ende wird auch nur sehr holprig eingeleitet; ich habe erst mal gar nicht verstanden, dass die Geschichte sich dem Ende zuneigt, da viele Nichtigkeiten besprochen wurden. Andere, wichtige Sachen wurden dann auch wieder in wenigen Sätzen abgehandelt und einige problematische Situationen wurden mit zwei, drei Sätzen einfach entschärft. Auch gefiel mir nicht, dass sich von Anfang bis Ende dann an der Situation fast nichts geändert hat und das Ende so offen war... es stellte mich überhaupt nicht zufrieden. 



Fazit

Insgesamt war „Lùm“ leider nur ein mittelmäßiger Roman, obwohl Idee und Weltentwurf definitiv überzeugen konnten. Leider fühlte ich mich oftmals viel zu distanziert zu sämtlichen Charakteren und auch die Instant-Love machte mich ein wenig wütend. Die Handlung begann vielversprechend, doch im Verlauf plätscherte die Geschichte ein wenig und auch die Spannungskurve verlief eher monoton. Das Ende stellte mich auch überhaupt nicht zufrieden; aus dieser Idee hätte man wirklich noch mehr machen können. Sehr schade!


Lúm: Zwei wie Licht und Dunkel bekommt:

3/5 Herzen

 

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Samstag, 11. März 2017

[Challenge] Lesemarathon im März 2017

Samstag, 11. März 2017



Und damit startet nun offiziell der 48-Stunden-Lesemarathon im März! Ich kann es kaum erwarten zu beginnen, da ich die ganze Woche größtenteils gearbeitet habe und nie so richtig zum Lesen gekommen bin.
Endlich ist es soweit!

Ich habe mir mein Wochenende wieder größtenteils frei geschaufelt und ich starte mit dem dystopisch-angehauchten Einteiler "Lúm: Zwei wie Licht und Dunkel" von Eva Siegmund.
Übrigens starte ich nicht gleich Mitternacht sondern früh gegen 8 Uhr, deswegen folgt mein erstes Update etwas später! 

Die Teilnehmer und ihre Beiträge sind auch wieder verlinkt:
- Quereinsteiger immer gern gesehen!


Folgende Ziele habe ich mir für diese zwei Tage gesetzt:
- mindestens 3 Bücher beenden (2/3) 
- mindestens 1.000 Seiten lesen (814/1.000)

Gelesene Seiten am Samstag: 497 Seiten
 Gelesene Seiten am Sonntag: 317 Seiten
Gelesene Seiten insgesamt: 814 Seiten
 
Lesezeit am Samstag: 4 Stunden & 32 Minuten  
Lesezeit am Sonntag: 2 Stunden & 58 Minuten  
Lesezeit insgesamt: 7 Stunden & 30 Minuten

Beendete Bücher: 2




Update #1

11. März 2017
10.55 Uhr


Ich las 1 Stunde & 4 Minuten und insgesamt 130 Seiten.

Entgegen aller Ankündigung habe ich irgendwie doch mit einem ganz anderen Buch angefangen, ganz spontan zu ihm gegriffen - meinem ersten Buch von Kai Meyer!
Irgendwie hat es mich heute morgen so angelacht und ich wollte reinschnuppern - nachdem ich dann endlich durch meinen Kaffee wach genug geworden bin, habe ich auch schon gelesen. Bis jetzt gefällt es mir ganz gut; die fantastischen Elemente und die Verfolger haben Ash und Parker ganz schön eingeheizt, auch wenn ich momentan nur Bahnhof verstehe... leider sind mir bisher die Charakter noch viel zu distanziert, ich hoffe, dass sich das noch ändert, sonst gibts Abzüge...
Doch spannend ist es und gefesselt bin ich vom ersten Augenblick an - ich freue mich auf mehr! Jetzt erst mal eine kurze Pause, Mittag essen und dann geht's aber wirklich weiter mit "Lúm: Zwei wie Licht und Dunkel".





Update #2

13.32 Uhr



Ich las 51 Minuten und insgesamt 106 Seiten.

Neben dem Wäschewaschen konnte ich mir dann doch wieder ein Buch zu Gemüte führen und ich kam erneut recht schnell voran - als hätte ich superschnelle Leseaugen dieses Wochenende!
Im Moment bin ich allerdings mit dem Buch ein wenig gelangweilt - Meleike und Flynn müssen Rückschläge in Kauf nehmen, aber auch unerwartete Hilfe und gelüftete Geheimnisse. Für mich manchmal zu viele Zufälle... auch ihre plötzliche Liebes, die v.a. bei Flynn thematisiert wird nach nicht mal 72h des Kennenlernens ist für mich zu weit hergeholt. Anziehung gern, aber er spricht von wahnsinnig tiefen Gefühlen und das geht mir doch schon ein wenig auf den Zeiger - vor allem denke ich, dass er wegen den ganzen extremen Situationen der letzten Tage sich da reinsteigert... aber nun gut! 
Ich versuche sofort weiterzulesen und schnappe mir nun mal "Delirium" - mit der Hoffnung, dass es endlich besser wird... 




Update #3

16.47 Uhr


Ich las 1 Stunde & 58 Minuten und insgesamt 181 Seiten.

Eigentlich habe ich nach meinem letzten Update sofort weitergelesen, aber ich kann nicht behaupten, dass ich auf dieses Buch voll konzentriert war. Es ist immer noch so, dass ich die Geschichte recht öde finde und als ich dachte, dass es endlich mal spannender wird, geht es einfach genauso öde weiter...
Da war alles interessanter und ich hatte beim Lesen permanent mein Handy in der anderen Hand... unglaublich, dass ich mittlerweile an diesem Punkt angekommen bin.
Warum ich mich weiter durch das Buch so quäle? Ich weiß es auch noch nicht genau, aber irgendwie kommt abbrechen auch nicht wirklich in Frage. Weiterlesen nach diesem Buch werde ich die Geschichte wohl nicht - außer da kommt noch der absolute Knaller; kann ich mir aber irgendwie nicht vorstellen.
Ich brauche jetzt erst mal eine Pause von Büchern und putze das Bad. Mal sehen, wann es wieder ein Update heute geben wird!





Update #4

19.57 Uhr


Ich las 39 Minuten und insgesamt 80 Seiten.

Nach einer ausgiebigen Pause vor dem Fernsehgerät konnte ich dann doch wieder etwas Lesen, auch wenn meine Konzentration heute immer mehr nachlässt. Das Bad habe ich nun doch nicht geputzt, das mache ich dann wohl morgen...
Das Ende von "Lúm" war ein wenig holprig und meiner Meinung nach auch viel zu kurz. Manche Sachen wurden auch viel zu schnell gelöst und einfach beiseite gekehrt und die Zukunft bleibt insgesamt verdammt ungewiss. Da das Buch ein Einteiler ist habe ich hier etwas mehr erwartet... so bleibe ich doch ein wenig unzufrieden zurück.
Nun werde ich erst mal alles in Ruhe updaten, eine Rezension abtippen und dann den Abend ohne Buch ausklingen lassen. Für heute habe ich genug gelesen und ich denke ich liege gut in meinem Zeitplan. Damit schließe ich für heute auch meinen Lesetag ab.
Buch beendet!




Update #5

12. März 2017
11.14 Uhr


Ich las 1 Stunde & 31 Minuten und insgesamt 175 Seiten.

Irgendwie kann ich mich von dem Buch immer sehr schlecht losreißen. Nachdem ich zeitig heute aufgestanden bin, habe ich dann zeitnah mit dem Lesen begonnen und schneller als ich gucken konnte, waren schon wieder unzählige Seiten verflogen.
Das Buch hat sich zu etwas sehr blutig-brutalem entwickelt, mit dem ich mich nur bedingt identifizieren kann - so richtig warm geworden bin ich damit ja nicht. Aber alles ist recht unvorhersehbar und fesselnd, auch faszinierend und ich denke der weitere Verlauf wird dann entscheiden, wie ich das Buch schlussendlich bewerten werde.
Jetzt gibt's erst mal Brunch und dann muss ich wirklich mal das Bad putzen; unter der Woche komme ich immer zu nichts... Mal sehen, mit was und wann es heute weitergehen wird.





Update #6

15.38 Uhr

Ich las 1 Stunde & 27 Minuten und insgesamt 142 Seiten.

Das Putzen hat insgesamt länger gedauert, als ich zuerst gedacht habe. Spontan habe ich wieder zu "Delirium" gegriffen, weil ich es endlich beenden wollte - diese öde Geschichte schleppe ich nicht noch in eine neue Woche mit hinein.
Ich habe ewig gebraucht und bin so froh, dass es nun geschafft ist. Manche Stellen habe ich überflogen, so gelangweilt war ich. Das Ende war auch sehr überspitzt geschrieben und dargestellt, Drama hoch 10, aber für mich einfach nur noch nervig. Wie es weitergeht hat mich jetzt auch nicht wirklich interessiert und deswegen habe ich das Buch bequem auf den Stapel gelegt, der irgendwann verkauft wird. Ich kann das Buch gar nicht empfehlen.
Nun muss ich mich erst mal davon erholen, ein paar Meinungen zu Büchern noch abtippen und eventuell lese ich vor dem Kino noch mal etwas. Aber noch ist nichts entschieden...
Buch beendet!


Fazit

Für mich selbst kann ich sagen, dass dieses Lesewoche mehr als erfolgreich war! Meine Ziele habe ich zwar nicht ganz erfüllen können - aber ich war sehr nah dran und hätte ich mir den Sonntagabend nicht verplant, dann wäre das mit Sicherheit auch wirklich was geworden!
Leider hatte ich dieses Mal keine weiteren Teilnehmer außer Sonja, mit der ich mich regelmäßig über Whatsapp austauschen konnte. Schade!
Für das nächste Mal nehme ich mir vor, wieder meine Ziele zu erreichen und genügend Power zu haben, ein langes Lesewochenende durchzuhalten. Es hat sehr viel Spaß gemacht!
Der nächste Lesemarathon ist voraussichtlich für das Wochenende vom 13./14. Mai 2017 geplant.
 
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