Mittwoch, 31. Juli 2013

[SuB-Futter] Neuzugänge im Regal #27

Mittwoch, 31. Juli 2013


Auch den Post hier habe ich einige Tage hinausgezögert - immerhin war heute ja ein kleiner Buchkauf meinerseits geplant und somit ist dies auch der letzte Post für den Juli. Doch für August stehen die Bücher schon Schlange - soll ich mich da jetzt freuen? ;)


Michelle Rowen  -  Dark Kiss

Die Plattform Bloggdeinbuch hat in letzter Zeit einige Sneak Preview-Aktionen vom Dark Kiss Verlag gehabt und dieses Buch war hinter der dritten Aktion vertreten - glücklicherweise wurde ich dafür ausgesucht und bedanke mich hiermit noch einmal ganz herzlich!
Über das Buch habe ich mich sehr gefreut, denn es war eines der Bücher, was ich vom Verlag unbedingt lesen wollte. Meine Begründung? Natürlich sind es wie immer die Engel. Ich liebe diese Wesen einfach!
Das Buch fange ich auch bald an und bin schon sehr gespannt darauf! Soll ja richtig gut sein, hab ich vernommen ;)
(Verlag: Dark Kiss // 367 Seiten)



Theo Lawrence  -  Mystic City 01. Das gefangene Herz

Dieses Schmuckstück wollte ich schon ewig! Das kann man wirklich nicht mehr anders sagen: es wollte bisher einfach nicht zu mir! Ich nahm an sämtlichen Gewinnspielen teil, an zig Bloggeraktionen und Leserunden und bei keinem hatte ich Glück!
Ansonsten hatte ich meist kein Geld, wenn ich es gesehen habe und falls ich doch Geld hatte, gab es das Buch nicht. Doch heute hat endlich alles gestimmt! Und ich konnte es kaufen! 
Jetzt bewundere ich noch ein wenig dieses schicke Cover - sofort lesen kann ich es vermutlich nicht. Aber sobald wie möglich!
(Verlag: Ravensburger Buchverlag // 411 Seiten)
Read More

Montag, 29. Juli 2013

[Rezension] Ruf der Vergangenheit von Nalini Singh

Montag, 29. Juli 2013



Autor: Nalini Singh
Titel: Ruf der Vergangenheit
Originaltitel: Blaze of Memory
Reihe:
Psy/Changeling #7
Verlag: Egmont LYX
Umfang: 406 Seiten
Preis: 9,95 €uro
ISBN: 978-3-8025-8402-2
Leseprobe

Der Inhalt oder die Rezension können möglicherweise Spoiler über Charaktere, Rahmenhandlung & Geschehnisse der Vorgänger enthalten.



Klappentext

Dev Santos ist der Direktor der Shine-Stiftung -ein Unternehmen, dass sich dem Schutz der Vergessenen gewidmet hat. Die Vergessenen sind die Nachkommen der Medialen, die bei der Einführung von Silentium zu Abtrünnigen geworden sind. Im Laufe der Zeit entwickelten sie besondere Fähigkeiten, die jetzt für den Rat der Medialen zur Gefahr werden könnten. Dieser sieht deshalb nur eine Möglichkeit, die Verräter in Schach zu halten: Ihr Anführer muss beseitigt werden.
Einer jungen Medialen wird deshalb ein Mordauftrag eingepflanzt, der sie dazu zwingen soll, Dev Santos zu töten. Mit aller Macht wehrt sich Katya gegen die Manipulation und bricht vor Santos' Tür zusammen. Als dieser die bewusstlose Mediale vor seinem Haus findet, ist er misstrauisch – gleichzeitig fühlt er sich jedoch auf sonderbare Weise zu der Frau hingezogen, die vorgibt, nicht einmal ihren Namen zu kennen. Und auch Katya entwickelt schon bald tiefe Gefühle für den unnahbaren Mann, der sie gefangen hält.
Gemeinsam versuchen sie, dem Drahtzieher des Komplotts auf die Spur zu kommen und den Befehl aus Katyas Gedächtnis zu löschen. Doch je mehr Zeit vergeht, desto größer wird die Gefahr, in der beide schweben. Schließlich sieht Katya nur noch einen Ausweg, um ihren Geliebten zu retten: Sie muss sich selbst opfern... (Bild- & Textquelle: Egmont LYX)



Meine Meinung

Das siebte Buch „Ruf der Vergangenheit“ war damals das Buch, wo ich so richtig gefordert wurden bin – mehr als einmal kamen mir die Tränen. Für mich ist das Buch das bisher emotionalste der ganzen Reihe; einfach eine Bestleistung von Singh.

Zu Beginn des Buches geschieht genau das, was im Klappentext gesagt wird. Doch zunächst wird mit einem kurzen Prolog noch einmal aufgeklärt, wer die Vergessenen eigentlich sind und es scheint sich ein Krieg anzubahnen. Anschließend ist auch schon eine Frau bei Dev gelandet, die jegliche Erinnerungen an ihr früheres Leben verloren hat und man sich augenblicklich fragt, was denn passiert ist. Dev ist der Anführer von Shine und auch von den Vergessenen, was einem Anschlag auf ihn gleicht. Genauso ist es auch, denn Katyas Auftrag ist es, Dev zu töten und mehr über die Vergessenen herauszufinden. Dieser Auftrag ist jedoch so tief in ihr Unterbewusstsein verankert, dass sie sich dessen gar nicht bewusst ist.
So weit, so gut, nun zur Idee des Buches. Dass dieses Mal der Fokus auf den Vergessenen liegt, ist gut durchdacht und bringt definitiv neue Vielfalt in die Geschichte - die Gestaltwandler bekommt man natürlich trotzdem zu Gesicht. Das nun der Rat massiv gegen sie vorgehen will, ist verständlich und passt gut zur vorhergegangenen Geschichte. Das eine Mediale zur Marionette des Rates geworden ist, ist ein interessanter Fakt und unterstreicht nur noch mehr, wie kalt sie vorgehen. Dass sie in den Vergessen Gefahren sehen, ist vielleicht nicht unbegründet, denn auch sie entwickeln starke mentale Fähigkeiten. Außerdem haben sie ein ähnliches geistiges Netzwerk wie die Medialen und zwar das Schattennetz, was trotzdem total anders funktioniert und sozusagen das Gegenstück dazu bildet.
Die Umsetzung dieser Ideen ist Singh mal wieder mehr als gelungen – nicht nur, dass die Rahmenhandlung interessant und gut vorangetrieben wird, sondern auch, dass neue Aspekte beleuchtet werden. Manipulation wird groß geschrieben bei den Medialen und die Kälte und Brutalität der Rasse wird mehr als deutlich. Singh bleibt sich und ihrer Welt treu und das kann man nur loben!

Die beiden Hauptcharaktere sind wieder einmal sehr sympathische Figuren, mit ihren Fehlern und Macken. Katya Haas  ist dem Leser schon bekannt, doch erfährt man erst später, wozu sie eigentlich gehört hat. Sie selbst weiß es nicht mehr, da sie sämtliche Erinnerungen an ihr früheres Leben verloren hat, die erst nach und nach zurückkommen. Sie wirkt ängstlich, schwach und zerbrechlich, doch ihr Geist und ihr Wille zu Leben sind stark und das ist an dieser Frau so faszinierend. Sie ist gebrochen und kehrt als Phönix aus der Asche zurück, wofür man sie nur bewundern kann. Die Tortur, die sie über sich ergehen lassen musste, wird mehrmals angeschnitten und ihre Gefühle kommen mehr als gut rüber.
Dev Santos wirkt dagegen einfach nur kalt, dominant und mehr als grob. Doch irgendwie hat er eine Schwäche für die zerbrechliche Mediale, die vor seiner Tür liegt. Durch die Anschläge auf Shine-Kinder in vorherigen Bänden ist er härter und kälter in seiner Vorgehensweise geworden, doch steckt tief in ihm drin ein weicher Kern. Diesen Kern kann Katya hervorholen und man lernt Dev von einer ganz anderen Seite kennen. Er ist die ganze Zeit über sehr authentisch und widerspricht sich nicht in seinen Entscheidungen. Ein Mann mit medialen Fähigkeiten, der das feurige Herz eines Gestaltwandlers in sich trägt.
Am Anfang ihrer Beziehung herrscht zwischen den beiden keinerlei Vertrauen. Dev hält sie für eine Spionin und Katya ist seine Gefangene, was ihm auch nicht Sympathien einbringt. Aber diese unterschwellige Anziehung kann keiner ignorieren. Mit der Zeit nähern sie sich an, fassen Vertrauen und doch steht Katyas manipulierter Geist zwischen ihnen. Alles an ihrer Beziehung ist emotional, auch wenn es sich nur um die kleinsten Dinge handelt. Genauso gefühlvoll sind die erotischen Passagen, die später die Handlung zusätzlich verstärken und die Beziehung der beiden verfestigt. Diese sind wie immer bei Singh mehr als gefühlvoll, leidenschaftlich und gut geschrieben und nehmen nicht die Überhand.

Die Emotionen werden bei Singh wie immer sehr groß geschrieben und nehmen den Großteil des Buches ein. Katyas Zerbrochenheit soll beim Leser Mitleid erwirken und sie gleichzeitig sympathisch machen. Außerdem treten auch wieder einige Charaktere aus früheren Bänden auf, wo man beispielsweise an Judd sieht, wie sich Mediale auch zum Positiven entwickeln können: zu fühlenden und liebenden Wesen. Doch vor allem die Anziehung zwischen Dev und Katya, ihr Auftrag und die damit auftretenden Probleme sind die Dinge, die für die Emotionalität sorgen. Es wird absolut emotional, an einigen Stellen herzzerreißend und meistens scheint es keine Hoffnung für eine Lösung zu geben. Das Buch nahm mich total mit, so standen mir mehrmals Tränen in den Augen.
Womit ich auch gleich zum Schreibstil komme, denn der trägt dazu noch zusätzlich bei. Singh weiß einfach, wie sie berührt und nutzt ihre Schreibweise dazu, tiefe Gefühle beim Leser hervorzurufen. Außerdem wird kein Satz, kein Wort grundlos geschrieben – hinter jedem Satz steckt ein tiefer Sinn und trägt früher oder später eine wichtige Bedeutung für das Buch. Sie ist eine wahre Koryphäe was das anbelangt!
Die Sicht ist sehr umfangreich, was auch an den zig Handlungssträngen liegt, die die Handlung dynamisch und abwechslungsreich machen. Neben der Hauptgeschichte rund um Dev und Katya bekommt man Einblicke in Briefe, die vor 100 Jahren von einer Mutter an ihren Sohn verfasst wurden; zur Zeit, als Silentium bei den Medialen eingeführt werden soll. Außerdem gibt es ab und zu Einblicke in die Machenschaften des Rats der Medialen, die vor allem das Problem der Vergessenen bereden. Ebenso gibt es ab und an Nachrichtenprotokolle von der Station Sunshine, ein Projekt des Rates, was weitere Fragen aufwirft. Doch die Puzzleteile dieser ganzen Sachen werden erst gegen Ende zusammengefügt.

So besteht auch die Handlung aus vielen Teilen, die die Geschichte sehr abwechslungsreich machen, jedoch nicht verwirren oder das Gehirn überlasten; es bleibt übersichtlich. Schon am Anfang kommt kaum Langeweile auf, man bleibt an der interessanten Geschichte dran und wird schon bald von der emotionalen Geschichte gefesselt. Bis die Handlungsstränge alle zusammen führen oder Sinn ergeben vergeht natürlich ein bisschen Zeit, doch das ist keinesfalls störend. Alles fügt sich wunderbar zusammen und unterhält – auf den letzten 50 Seiten wird dann alles entschieden und es gibt Spannung im Übermaß. Man weiß nicht recht, was man für die weiteren Bände für bare Münze halten kann und was nicht, doch das ist nicht weiter schlimm, da die Geschichte an sich doch wieder abgeschlossen ist.
Die Atmosphäre im Buch selbst ist von den zig Emotionen geprägt und passt sich diesen auch perfekt an. So wirken die Emotionen auch am meisten auf den Lesespaß,der bei mir einfach nur gigantisch groß war. Selten kann mich ein Buchs so fesseln und mit sich reißen und am Ende blieben für mich nur vier Verben, die das Buch perfekt beschreiben: getäuscht, geschockt, geweint, gehofft.



Fazit

„Ruf der Vergangenheit“ ist ein Buch, was mich immer wieder berühren wird, egal wie oft ich es auch lese. Die Emotionalität steht glasklar im Vordergrund, die gleichzeitig auch die Atmosphäre und die Handlung prägen. Das Buch hat innovative Ideen, die die Rahmenhandlung weiter vorantreiben und neue Erkenntnisse freisetzen. Die beiden Hauptcharakter sind facettenreich, tief ausgestaltet und absolut sympathisch, während ihre Beziehung im dramatischen und emotionalen Sinne einfach nur punktet. Der bezaubernde und poetische Schreibstil unterstützt diese Gefühle noch und heraus kommt ein richtig tolles Buch, was es absolut verdient hat, gelesen zu werden! Mein Herz geht jedes Mal aufs Neue auf!


Ruf der Vergangenheit bekommt:

5/5 Herzen




Band 7: Ruf der Vergangenheit
Band 10: Lockruf des Verlangens
Band 11: Einsame Spur
Band 12: Geheimnisvolle Berührung

Read More

Samstag, 27. Juli 2013

[Rezension] Engel der Dunkelheit 01. Ewiger Schwur von Anne Marsh

Samstag, 27. Juli 2013


Autor: Anne Marsh
Titel: Ewiger Schwur
Originaltitel: Bond with Me
Reihe:
Engel der Dunkelheit #1
Verlag: Egmont LYX
Umfang: 315 Seiten
Preis: 9,99 €uro
ISBN: 978-3-8025-8901-0
Leseprobe



Klappentext

Mischka Baran ist verzweifelt: Ihre Cousine Pell ist spurlos verschwunden, und alles deutet darauf hin, dass sie ihre Seele an einen Gefallenen verloren hat – einen Dämon, dem einst die Seele entrissen wurde und der sich von den Gefühlen junger Frauen nährt. Mischka kann nicht glauben, dass Pell ein solches Bündnis eingegangen sein soll. 
Ihre Suche führt die junge Frau in den Nobelclub G2, wo sie auf den geheimnisvollen Besitzer Brends Duranov trifft Obwohl sie weiß, dass Brends gefährlich wie attraktiv ist, fühlt Mischka sich augenblicklich zu dem gefallenen Engel hingezogen. Sie zögert daher nicht, als dieser ihr ein verheißungsvolles Angebot macht: Gibt Mischka sich ihm mit Körper und Seele hin, hilft er ihr dabei, Pell aufzuspüren.
Doch dann stellt sich heraus, dass deren Verschwinden mit einer Reihe von Morden zusammenhängen könnte – und dass nicht nur Pell, sondern auch Mischka in höchster Gefahr schwebt... (Bild- & Textquelle: Egmont LYX)



Meine Meinung

Auf das Buch bin ich durch seine besondere Idee aufmerksam geworden. Ich hab ja sowieso eine Schwäche für Engel und alles, was mit gefallenen Engeln und deren Geschichte zu tun hat, punktet bei mir sowieso immer. Ich war gespannt, wie die Geschichte wohl umgesetzt wird – doch es war alles andere als überragend!

Zu Beginn der Geschichte erfährt man erst einmal, wie ein Teil der Engelschöre eigentlich zu den Gefallenen wurde. Anschließend geht auch schon die richtige Handlung los, in der Brends in seinem Club G2 unterwegs ist und nach einer bestimmten Frau Ausschau hält, die ihm nicht mehr aus dem Kopf geht. Während er sich mit seinem Herrn trifft, kommt auch Mischka in den Club, die auf der Suche nach ihrer verschwundenen Cousine Pell ist. Es dauert nicht lange, da laufen sich die beiden über den Weg und Mischka erfährt, dass Pells Verschwinden nicht so schrecklich abgelaufen ist, wie es zunächst scheint.
Die Grundidee des Buches ist wirklich nicht verkehrt. Die Geschichte rund um die Gefallen ist interessant und alles schreit nach einer großen Intrige von einer Person, die keiner auf dem Plan hat. Die Gefallenen sind nun seelenlose Monster, die die Gefühle junger Menschen stehlen. Dabei trinkt der Dämon in ihnen ihre Seele bis zum bitteren Tod. Ihre einzige Erlösung ist ihre Seelenverwandte, doch in den ganzen Jahren hat keiner der Engel seine Gefährtin je gefunden. In M City, eine Stadt in Russland, in der die Geschichte spielt, herrschen die paranormalen Wesen, was neben den Engel noch Vampire, Banshees und andere sind. An sich ist die Idee innovativ und einzigartig. 
Leider scheitert es hier komplett an der Umsetzung. Geschaffene Bündnisse sind für die Engel Freifahrtsscheine für körperliche und seelische Gelüste, die nicht immer mit Logik geschlossen werden. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass in mehreren tausend Jahren keiner der Engel je seine Seelenverwandte gefunden hat und auch in der Handlung gibt es unzählige Logiklücken, Ungereimtheiten und anderes, worauf ich später nochmal eingehen werde.

Die Charaktere des Buches erwecken zunächst einen sehr klischeehaften Eindruck. Brends Duranov ist ein gefallener Engel, Clubbesitzer und jede Frau will mit ihm ins Bett und bietet ihm seine Seele an. Er ist dunkel, gefährlich grob und alles andere als nett, was an seinem Dämon liegt, was hier jedoch eindeutig übertrieben wird. Mischka Baran ist eine Frau, die den Spitznamen Eisprinzessin weg hat. Sie wirkt unnahbar, stark und am Anfang unglaublich naiv. 
Was sich auch am Anfang ihrer Beziehung zeigt, wenn man das überhaupt so nennen darf. Brends will den Ton angeben, duldet nichts anderes, ist arrogant und überlegen. Mischka wirkt als würde sie sich nichts sagen lassen, doch ohne guten Grund lässt sie sich plötzlich auf ihn ein und glaubt ihm alles, was er erzählt. Dieses klischeehafte Handeln lässt dann glücklicherweise etwas nach, als das gefährliche Seelenspiel beginnt. Beide Personen haben viel Schlimmes erlebt, doch man kommt ihnen trotzdem überhaupt nicht nah während der Geschichte, sie bleiben blass. 
Ihre „Beziehung“ ist nicht weiter erwähnenswert, denn es ist rein körperlich und macht größtenteils keinen Sinn, was mich sehr wütend gemacht hat. Mit großen Gefühlen kann man hier wirklich nicht rechnen. Vor allem die Sexszenen finden bei mir keinen Anklang: viel zu lieblos, zu offensiv – das entschuldigt auch nicht, dass Brends ein Dämon ist und nicht anders kann. Die Verträge bzw. Verbindungen der Engel mit Menschen ist im Übrigen mehr als grenzwertig, denn bei dem Akt muss es auch noch Zeugen geben, was ich einfach nur übertrieben finde.

Von Emotionen kann ich nicht groß reden, denn falls es welche gab, kamen die bei mir einfach nicht an. Negative Gefühle, wie Hass und Wut standen hier ganz klar im Vordergrund und insgesamt ist alles sehr brutal und gewalttätig. Doch berühren konnte mich das Buch kaum, wohl eher bei den wenigen Sequenzen von Pell und ihrem Engel, aber keinesfalls bei der Haupthandlung. Hier kann man leider nicht viel oder besser gesagt fast gar nichts erwarten!
Der Schreibstil macht das Ganze auch nur unwesentlich besser. Er ist in Ordnung, wirkt flüssig – doch ab und an hatte ich das Gefühl, nicht richtig mitzukommen. Als würden wichtige Informationen mir vorbehalten sein, was mich schon wieder störte und den Lesefluss behinderte. In den erotischen Szenen war es mir, wie gesagt, viel zu offensiv und kalt: Emotionen gleich Null und das sollte doch dabei anders sein.
Einige verschiedene Handlungsstränge versuchen die Geschichte lebendig und dynamisch zu machen, was jedoch auch nicht so gut gelingt. Bei Mischka und Brends, da wo keinerlei Gefühle vorhanden sind, ist es interessant, wenn sie nicht die halbe Zeit im Bett verbringen würden. Die Suche nach Pell gerät definitiv in den Hintergrund. Doch ist auch Pells Sicht vertreten, bei der alles anders als gedacht ist. Bei ihrem Freund Dathan sucht sie Schutz, doch auch dort scheint sie nicht außer Gefahr zu sein und kann nur auf eine fatale Lösung zugreifen. Dann bleibt da noch die Sicht des Bösen, des abtrünnigen Gefallenen, der scheinbar ziellos Frauen ermordet. Schon bald klärt sich für alle auf, wer dahintersteckt und warum. Große Geheimniskrämerei wird hier also auch nicht betrieben – schade, denn da hätte Spannung aufkommen können.

Die eigentliche Handlung ist sehr durchwachsen und auch alles andere als überzeugend. Das Auftauchen des Abtrünnigen und der Mord an einer Frau und ihrem Gefallenen bringt erst einmal alles durcheinander, weswegen Mischka und Brends auch voneinander selbst abgelenkt werden. Hier fand ich alles noch sehr interessant und war schon etwas im Bann des Buches. Durch den Mord kommt ein wenig Fahrt auf und ein gefährliches Spiel beginnt, was die Spannung ein wenig steigen lässt. Das Grundthema, also der Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen Engel und Dämonen, wird angeschnitten und doch weiß man zuerst gar nicht, wer wozu eigentlich gehört. Doch auch das klärt sich mehr als schnell auf.
Die Geschehnisse werden richtig blutig und brutal, sodass auch die Atmosphäre einfach nur mehr als düster sein kann, was gut zu dem Buch passt. Es macht den Gesamteindruck komplett. 
Im Buch selbst gibt es viele Absätze, die meisten sogar ein wenig sinnfrei gesetzt, mitten in einer Situation, was nicht nur verwirrt, sondern auch nervt und massiv stört. Die Handlung nimmt Wendungen an, die man schon vorhersehen konnte, was natürlich nicht gerade spannend ist.
Logiklücken, wo manche Personen plötzlich irgendwo auftauchen und man keine Ahnung hat, wie die dahin kommen, machen den Lesespaß kaputt. Genauso wie verpasste Informationen und Vorgänge, die einfach mal nicht erklärt werden und die Tatsache, dass der Mörder der Mädchen die ganze Zeit bekannt ist und am Ende so getan wird, als wäre das eine totale Überraschung. Diese und die ganzen anderen Sachen zusammen ruinierten den Lesespaß auf das Maximalste.



Fazit

Die Idee von Marsh ist vielversprechend, innovativ und gut, doch es scheitert schon an der Umsetzung der Geschichte. Die Charaktere bleiben blass, auch wenn sie keinen klischeehaften Charakter haben, wie es zuerst scheint. Eine Beziehung zueinander ist nicht wirklich vorhanden, genauso wenig wie Gefühle – hier geht es rein um das Körperliche, was durch fehlende Emotionen im zu offensiven Schreibstil jedoch nicht gut ankommt. Verschiedene Handlungsstränge machen die Handlung interessant, doch werden sie teilweise einfach nicht weitergeführt. Die Handlung selbst ist durchwachsen, wird jedoch massiv zerstört durch Logiklücken und fehlende Spannung. Mein Lesespaß sank enorm in den Keller und erholte sich auch nicht wieder – absolute Zeitverschwendung das Buch. Schade, man hätte viel daraus machen können!


Ewiger Schwur bekommt:

2/5 Herzen




Band 1: Ewiger Schwur
Band 2: Unsterbliche Sehnsucht (ab Dezember 2013)

Read More

Donnerstag, 25. Juli 2013

[News] Most Wanted im August 2013

Donnerstag, 25. Juli 2013



Bei meiner Kategorie "Most Wanted" geht es um meine Most Wanted-Books für den nächsten Monat!

Dabei stelle ich euch erst die Bücher vor, die jetzt im August erscheinen und die ich definitiv kaufen werde und natürlich: Warum. Anschließend gleich noch die Bücher, die ich mir im August zusätzlich kaufen werde, auch wenn es sie schon länger gibt.
Danach stelle ich noch Bücher vor, die im August erscheinen und fürs Erste auf meiner Wunschliste landen. 

Vielleicht ist für euch ja auch etwas dabei ;)



Meine Most-Wanted im August



Die ersten beiden Bücher die bei mir einziehen müssen sind einmal der dritte Teil von Ashes namens "Ruhelose Seelen" - bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht! - und dann der sechste Teil der Stadt der Finsternis "Geheime Macht", wo es dieses Mal vorranig um Andrea gehen soll. Ich bin gespannt!



Außerdem wäre da noch der zweite Band von den Töchtern des Mondes namens "Sternenfluch", was ich auch auf keinen Fall verpassen darf, sowie der Abschluss der Unearthly-Trilogie namens "Himmelsbrand". Auf beides freue ich mich schon sehr!



Außerdem ist da noch der zweite Teil von Watersong namens "Wiegenlied", was ich auch nicht verpassen darf. Mal sehen, ob das Buch besser ist als der Vorgänger.



Was sonst noch im August gekauft werden muss



Dieses Mal nur ein Buch und zwar der erste Teil der Stadt der Finsternis-Reihe namens "Die Nacht der Magie" - klar, dass Buch habe ich schon gelesen, doch es war nur geliehen und jetzt möchte ich auch diese tollen Bücher im Regal haben!



Neu auf der Wunschliste wären dann...







 


Read More

Mittwoch, 24. Juli 2013

[SuB-Futter] Neuzugänge im Regal #26

Mittwoch, 24. Juli 2013


Diesen Post habe ich einige Tage verschoben - denn eines der Bücher kam schon letzte Woche und wurde von mir schon fleißig angefangen. Doch ein Buch allein war mir zu wenig, vor allem weil ich noch einige andere erwarte und doch mache ich den Post jetzt. Wer weiß, was nächste Woche wieder ist ;)


Alissa Johnson  -  Wie es dem Glück beliebt

Bei dem Buch habe ich mich bei der leser-welt beworben und dann viel glücklicherweise auch das Los auf mich. Somit darf ich momentan meinen ersten historischen Roman lesen!
Das Cover erinnert mich an meinen Besuch in Venedig und gefällt mir auch sonst richtig gut! Bis jetzt war das Buch auch ganz okay - ein Viertel habe ich schon gelesen. Mal sehen, was noch kommen wird. Denn vom Hocker hat es mich noch nicht gehauen.
Dennoch! Der Schreibstil ist sehr schön - kann man alles gut verstehen und fühlt sich trotzdem ins 19. Jahrhundert versetzt. Ich bin weiterhin gespannt!
(Verlag: Egmont LYX // 403 Seiten)



Leigh Bardugo  -  Grischa 02. Eisige Welle

Den ersten Band der Grischa-Trilogie habe ich dieses Frühjahr gelesen und für richtig gut befunden! Das Buch hat mich einfach bezaubert und ich war schon sehr gespannt darauf, was wohl in Band 2 passieren wird!
Demnach ist es wohl sehr logisch nachvollziehbar, dass der zweite Teil gleich bei Erscheinen bei mir einziehen durfte! Wunderschön sieht er aus, auch ohne Schutzumschlag!
Jetzt stellt sich nur noch die Frage: Wann lesen? Bei so vielen tollen Büchern, die schon länger darauf warten...
(Verlag: Carlsen Verlag // 434 Seiten)
Read More

Montag, 22. Juli 2013

[Rezension] Geliebte der Nacht von Lara Adrian

Montag, 22. Juli 2013


Autor: Lara Adrian
Titel: Geliebte der Nacht
Originaltitel: Kiss of Midnight
Reihe:
Midnight Breed #1
Verlag: Egmont LYX
Umfang: 461 Seiten
Preis: 9,95 €uro
ISBN: 978-3-8025-8130-4
Leseprobe



Klappentext

Er beobachtet sie in einem gut besuchten Nachtclub – ein sinnlicher, schwarzhaariger Fremder, der Gabrielles verborgenste Fantasien in Aufruhr versetzt. Doch nichts an dieser Nacht – und an diesem Mann – ist, wie es zu sein scheint. Denn als Gabrielle vor dem Club Zeugin eines Mordes wird, verwandelt sich ihre Wirklichkeit in etwas Dunkles und Tödliches. In diesem Augenblick wird sie in eine Welt gestoßen, von deren Existenz sie niemals geahnt hatte – eine Welt, in der Vampire in den Schatten lauern und ein blutiger Krieg kurz vor dem Ausbruch steht.
Doch Lucan Thorne verabscheut die Gewalttätigkeit seiner gesetzlosen Brüder. Obwohl selbst ein Vampir, ist Lucan gleichzeitig ein Krieger, der einen Eid geleistet, seine Art – und mit ihr die unwissenden Menschen, die neben ihnen existieren – vor der Bedrohung durch die gesetzlosen Vampire zu schützen. Er darf nicht riskieren, sich an eine menschliche Frau zu binden, doch als Gabrielle von seinen Feinden angegriffen wird, hat er keine andere Wahl, als sie zu beschützen... (Bild- & Textquelle: Egmont LYX)



Meine Meinung

Das Buch hatte ich bereits 2007 gelesen, kurz nachdem es erschienen war – das ist nun mehr als fünf Jahre her und ich freute mich riesig darauf, mit der Midnightbreed-Reihe noch einmal von vorn beginnen zu können. An die Geschichte kann ich mich eh nur noch dunkel erinnern, von daher wird es wohl sehr interessant werden!

Zu Beginn des Buches erlebt man zunächst eine Szene aus der Vergangenheit, wobei eine Frau von einem Vampir brutal überfallen wird und doch durch die Rettung eines mysteriösen Mannes knapp mit dem Leben davonkommt. Anschließend wird auch schon zur Gegenwart gewechselt, wo man bei Gabrielle Maxwells erster Fotoausstellung teilnimmt, die mehr als ein Erfolg ist. Ein anschließender Clubbesuch, zu dem sie ihre Freunde überreden, bringt das Ganze erst einmal richtig ins Rollen, denn dort sieht sie nicht nur zum ersten Mal Lucan, sondern sie wird auch Zeugin eines Vampirangriffs und somit einem Mord an einem unschuldigen Menschen.
Wodurch ich auch gleich zur Idee komme, die hinter der Geschichte steckt. Vampire sind in der Tat nichts Neues, doch bei Adrian stammen deren Vorfahren von einem fremden Planeten, die dann auf der Erde gestrandet sind. Ihre heutig lebenden Vampire sind Nachfahren dieser und balancieren auf der schmalen Grenze zwischen einem normalen Leben und dem Blutdurst. Jeder Schluck kann zu viel sein und dann mutiert man zum Rogue, seelenlose Kreaturen, die nur noch ihren Hunger stillen wollen und alles töten, was ihnen in den Weg kommt. Deswegen existiert der Orden, der für Gerechtigkeit sorgt und schon seit Jahrhunderten die Rogues auslöscht, damit Menschen und Vampire in Frieden leben können.
Die anschließende Umsetzung der innovativen Ideen ist Adrian fabelhaft gelungen. Dass die Vampire von anderen Planeten stammen wirkt nicht lächerlich, sondern ist eine gute Begründung um diesen Phänomenen einmal darzustellen. Der Kampf gegen die Rogues ist ein zentrales Element und das Hauptthema des Buches, was immer präsent bleibt und durch blutige Kämpfe gut dargestellt wird. 

Womit ich auch zu den Charakteren kommen kann. Gabrielle Maxwell ist Fotografin, jung und selbstständig. Eine Frau, die bodenständig ist, als Waise bei einer Adoptivfamilie aufgewachsen ist und hat keinerlei Ahnung, dass sie für die Vampire etwas ganz besonderes ist. Ein wichtiger Aspekt bei ihr wäre, dass sie nicht sofort an Vampire glaubt, sondern dementsprechend ängstlich, verwirrt und dem ungläubig gegenübersteht. Sie versucht logische Schlüsse zu ziehen, doch keiner glaubt ihren Erzählungen und so denkt sie zeitweise auch, dass sie verrückt ist. Mir gefiel das besonders gut, da so jeder normale Mensch reagieren würde und ihre Gefühle richtig gut und realistisch dargestellt wurden.
Lucan Thorne ist ein Stammesvampir und dazu noch der Anführer des Ordens in Boston. Er ist fast 1000 Jahre alt und kämpft für sein Leben gern. Es ist seine Lebensaufgabe, die Rogues auszulöschen und Frieden für das Vampirvolk zu bringen. Er wirkt kalt und unnahbar, ist ein richtiger Draufgänger und hat doch auch so seine eigenen Dämonen, mit denen er kämpfen muss. Doch trotz allem hat Lucan ein großes Herz und fühlt sich für alles verantwortlich. Er ist nicht perfekt und das macht ihn so sympathisch.
Die Beziehung der beiden ist mehr als kompliziert. Schon bei ihrer ersten Begegnung, bei der Lucan Gabrielle mit falscher Idendität aufsucht, fangen die beiden Feuer und merken die Anziehung, die sie umgibt. Er verhält sich zunächst sehr reserviert während sie fasziniert von ihm ist.Doch Lucan macht es ihr die meiste Zeit über auch nicht leichter und so muss Gabrielle mehrmals für die Beziehung kämpfen. Spätestens als Lucan merkt, dass sie eine Stammesgefährtin ist – eine Menschenfrau, die mit seinesgleichen kompatibel ist und eine lebenslange Verbindung eingehen kann - lehnt er sie ab. Denn das wäre das Letzte, was er seiner Meinung nach gebrauchen kann. Trotzdem knistert es bei den beiden heftig und die heißen Erotikszenen zwischen ihnen versüßen einem die düstere Handlung. Die Szenen sind einem nicht zuwider, fügen sich gut ein und wirken nicht überladen.

Die Emotionen spielen im Buch ebenso eine große Rolle, vor allem nach der längeren Einführung, als dann die Handlung endlich Fahrt aufnimmt. Nicht nur die positiven Gefühlen werden thematisiert, vor allem die negativen, als es plötzlich zu Todesfällen kommt und die Klage der Ordenskrieger und deren Gefährtinnen herzzerreißend ist und einen berühren. Vor allem diese unendlich große, emotionale Seite des Buches spricht mich total an. Natürlich gibt es noch dutzende andere Emotionen, die alle nur vom Leser entdeckt und miterlebt werden wollen.
Auch der Schreibstil trägt hier besonders dazu bei, denn ohne die natürlichen Beschreibungen von Adrian wäre so eine Emotionalität kaum möglich. Sie schreibt flüssig, vielseitig und unterhaltend. In den Erotikszenen könnte sie etwas anecken, genauso wie bei sämtlichen blutigen Kämpfen, aber da gibt es weitaus schlimmere Bücher.
Durch die vielseitige Sicht beim Lesen, die Gabrielle, Lucan und auch die Widersacher des Ordens mit einschließt, bekommt man einen guten Überblick über die gesamte Geschichte und mehrere Handlungsstränge. Während man Gabrielle bei dem verzweifelten Versuch begleitet, plausible Erklärungen für den Vampirmord zu finden, nimmt man gleichzeitig auch teil an Lucans nächtlichen Ausflügen mit seinen Ordensbrüdern. Diese lernt man auch in seinen Szenen näher kennen und stellt fest, dass das alles einzigartige Charaktere sind, wo man sich nur auf die Folgebände freuen kann, denn es verspricht spannend zu werden! 
Ohne die Sicht des Bösen wäre es natürlich langweilig, denn hier erfährt man erst einmal, dass die Sache größer ist, als sie scheint und wie sehr Gabrielle eigentlich in Gefahr ist. Der wahre Drahtzieher wird jedoch erst gegen Ende bekannt.

Die Handlung ist ein ganzes Stück lang sehr eintönig und weniger spannend. So lernt man ja erst Gabrielle kennen, sie beobachtet den Mord und nebenbei erzählt Lucan wichtiges über sein Volk und sich. Bis die beiden sich gegenüberstehen vergehen locker 100 Seiten und bis Gabrielle herausfindet, was er eigentlich ist, noch ein bisschen mehr. So ab der Hälfte des Buches kommt dann die willkommene Abwechslung mit viel Blut und Action. Endlich geht man auf das Rahmenthema ein, die Handlung nimmt rasant Fahrt auf und ab hier ist auch die Spannung endlich präsent. Diese steigert sich dann im Laufe des Buches nur noch mehr und ebbt bis zum finalen Schlag und dem bitteren Ende nicht ab.
Die düstere Atmosphäre verleiht dem Buch einen unheimlichen, gefährlichen und gleichzeitig mysteriösen Touch, der aber gut dazu passt. So kann man sich wenigstens sicher sein, dass einem keine glitzernden Vampire begegnen und das Feeling eines internen Krieges des Vampirvolks kommt gut rüber.
Mein Lesespaß war wirklich riesig und kam vollkommen ohne Abzüge aus. Auch wenn die Handlung am Anfang wirklich etwas eintönig rüber kommt, so war sie für mich doch sehr interessant und nicht langweilig. Gabrielle und Lucans kleine dramatische Beziehung gefiel mir besonders gut, ebenso die zig Emotionen und anderen Charaktere, die die Handlung interessant, lebendig und dynamisch machten. Mich konnte Adrian auf ganzer Länge begeistern!



Fazit

Der Auftakt der Midnightbreed-Serie ist Lara Adrian recht gut gelungen. Der Einstieg ist gut gewählt und die Reaktionen von Gabrielle auf mögliche Vampire sehr realistisch und nachvollziehbar. Sie ist eine sympathische Person, die sich nicht so schnell unterkriegen lässt und Lucan der schwierige und düstere Gegenpart dazu. Ihre Beziehung ist alles andere als einfach und beide müssen nicht nur einmal alles dafür geben. Der Gegenspieler des Ordens wird eingebracht und scheint noch vielversprechend in den weiteren Bänden zu werden.
Ab der Hälfte des Buches kann man dann mit richtiger Spannung rechnen. Hier wechseln sich Blut & Action mit vielen Emotionen ab, wobei die Liebesgeschichte mit ihren Erotikszenen auch nicht fehlen darf. Man kann sich auf die weiteren Geschichten der übrigen Krieger freuen, denn sie sind allesamt tolle Charaktere. Also dann? Auf ein Neues!


Geliebte der Nacht bekommt:

4/5 Herzen





Band 12: Kriegerin der Schatten
Band 12,5: Verlockung der Dunkelheit
Band 13: Verstoßene des Lichts
Band 13,5: Pakt der Dunkelheit
Band 14: Verführte der Dämmerung
Band 14,5: Ruf der Versuchung (ab Juli 2017)
Band 15: Verbündete der Schatten (ab März 2018)



Read More

Mittwoch, 17. Juli 2013

[Rezension] Die Bestimmung: Tödliche Wahrheit von Veronica Roth

Mittwoch, 17. Juli 2013


Autor: Veronica Roth
Titel: Tödliche Wahrheit
Originaltitel:
Insurgent
Reihe: Divergent Trilogie #2
Verlag: Cbt
Umfang: 506 Seiten
Preis: 17,99 €uro
ISBN: 978-3-5701-6156-2
Leseprobe

Der Inhalt oder die Rezension können möglicherweise Spoiler über Charaktere, Rahmenhandlung & Geschehnisse des Vorgängers enthalten.



Klappentext

Drei Tage ist es her, seit die Ken mithilfe der ferngesteuerten Ferox-Soldaten unzählige Altruan umgebracht haben. Drei Tage, seit Tris' Eltern starben. Drei Tage, seit sie selbst ihren Freund Will erschossen hat – und aus Scham und Entsetzen darüber schweigt. 
Mit den überlebenden Altruan haben Tris und Tobias sich zu den Amite geflüchtet – doch dort sind sie nicht sicher, denn der Krieg zwischen den Fraktionen hat gerade erst begonnen. Wieder einmal muss Tris entscheiden, wo sie hingehört – selbst wenn es bedeutet, sich gegen die zu stellen, die sie am meisten liebt. Und wieder einmal kann es nur Tris in ihrer Rolle als Unbestimmte gelingen, die Katastrophe abzuwenden... (Bild- & Textquelle: Cbt Verlag)



Meine Meinung

Der erste Band hatte mich völlig begeistert – er war einfach atemberaubend und spannend wie es nur wenige Bücher schaffen. Es hat mich regelrecht von den Socken gehauen und ich war gespannt, ob das wohl dieses Mal wieder so sein wird.

„Tödliche Wahrheit“ schließt nahtlos an seinen Vorgänger an und das ohne große Erklärungen oder Wiederholungen. Es wäre also gut, die Bücher entweder hintereinander weg zu lesen oder die Erinnerungen an den Vorgänger aufzufrischen. So beginnt die Handlung direkt damit, dass Tris, Tobias und einige wenige Andere auf dem weiten Weg zu den Amite sind. Sie sind auf der Flucht vor den Ken und ihren Ferox-Soldaten und haben ein richtiges Chaos ausgelöst.
Man bekommt mit, dass die Ereignisse und vor allem die Tode ihrer Eltern und von Will nicht spurlos an Tris vorbeigehen, was die ganze Situation sehr natürlich macht. Diese Tatsache verfolgt sie fast das ganze Buch über und nimmt einen bestimmten Grundton ein. Daneben ist natürlich der ausgebrochene Krieg zwischen den Fraktionen das größte Thema des Buches, bei dem es immer wieder neue Wendungen gibt. 
Eine davon wäre, dass Tris herausfindet, dass die Altruan, ihre alte Fraktion, wichtige Informationen besitzen, die bei den anderen Fraktionen sehr begehrt sind und es gibt nur sehr wenige, die diese Geheimnisse kennen – Tris möchte dazugehören und versucht, an diese zu kommen; ihre selbstauferlegte Aufgabe.
Schön zu sehen ist, dass Tris und Tobias zu Beginn weiterhin wie ein Team funktionieren und sich gegenseitig den Halt geben, den sie brauchen. Ihre Beziehung scheint gut zu funktionieren, auch wenn schon bald die ersten Konflikte auftreten – was schon bei der Informationsbeschaffung von den Alturan anfängt.

Die Geschichte bleibt weiterhin dynamisch und steht niemals still. So bleiben Tris, Tobias und ihre Begleiter gar nicht so lange bei den Amite sondern reisen weiter. Es wird nie langweilig – das Abenteuer geht weiter und die verschiedensten Gefahren sind weiterhin präsent. Denn die Ken, die größte Gefahr, sind ihnen fest auf den Fersen und eine Hetzjagd beginnt, die nie so wirklich abklingt.
Es folgen immer wieder Überraschungen und neue Wendungen, die alles durcheinander bringen und auch Tris und Tobias auf die Probe stellen. Die beiden vertrauen sich immer weniger, verschweigen sich wichtige Dinge und sind somit einfach nicht offen zueinander. Woher diese plötzliche Entfremdung kommt, kann ich gar nicht sagen – Fakt ist, dass sie gut nachvollziehbar ist, auch wenn sie teilweise etwas nervte. In einer Beziehung muss man Vertrauen und offen miteinander reden – viel mehr Personen sind doch auch nicht mehr da; es war klar, dass das bald zu großen Problemen führen wird. So handelt Tris mehr als unvernünftig, setzt ihr Leben aufs Spiel, obwohl sie anderes versprochen hat – das ist man gar nicht von ihr gewohnt! Dem stehe ich auch nicht sehr positiv entgegen...
Neben diesen Unstimmigkeiten geht die Rahmenhandlung flott voran. Minimale Verschnaufpausen reichen nicht aus, um die Lebendigkeit etwas zu mindern, man bekommt sofort wieder die pure Action geliefert. Das gefiel mir unglaublich gut, denn so wurde es nie langweilig und man blieb automatisch beim Lesen dran.

Mir stieß etwas auf den Magen, dass die Brutalität auch hier enorm zunehmen musste, so wie in allen gängigen Dystopien. Teilweise zog mich diese auch etwas runter und ließ einen düsteren Nachgeschmack zurück. Aber so ist das einfach bei dem Genre – ich sollte mich mal daran gewöhnen.
Außerdem gibt es plötzlich Überraschungen, die schocken und das komplette Weltbild verändern. Tris merkt, dass man niemanden mehr vertrauen kann, am besten wirklich nur sich selbst.
Auf den letzten 100 Seiten finden die finalen Schläge statt – auch hier wird schon wieder alles Bekannte über den Haufen geworfen, entzweit und Hoffnungslosigkeit bleibt zurück. Das anschließende Schlamassel zeigt sich sofort – die Informationen, um die es das ganze Buch über geht, werden endlich weitergegeben und dann endet das ganze Buch abrupt. Der Cliffhanger ist an dieser Stelle richtig bösartig platziert und ich begriff erst einmal gar nicht, was jetzt überhaupt los ist. Schade, dass man da nicht gleich wieder anknüpfen kann!


Fazit

Der zweite Teil von „Die Bestimmung“ schließt nahtlos an den Vorgänger an und kann auch mit diesem mithalten. Auch wenn Tris ab und an etwas abwegig, wenn nicht sogar dumm handelt, so kommt sie immer wieder auf den richtigen Pfad zurück. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, hatte Angst, etwas Wichtiges zu verpassen. Durch die lebendige Handlung mit nur winzigen Verschnaufpausen wurde es nie langweilig und die zunehmende Brutalität sowie einige Verluste ließen die verschiedensten Emotionen in mir hochkochen. Spannend war es natürlich bis zum Schluss, auch wenn der mehr als blöd platzierte Cliffhanger unnötig war. Wo ist also Band 3, wenn man ihn braucht?


Tödliche Wahrheit bekommt:

5/5 Herzen


Band 2: Tödliche Wahrheit
Band 3: Letzte Entscheidung (ab Frühjahr 2014 bei uns)

Read More

Samstag, 13. Juli 2013

[Rezension] Sengende Nähe von Nalini Singh

Samstag, 13. Juli 2013



Autor: Nalini Singh
Titel: Sengende Nähe
Originaltitel: Branded by Fire
Reihe:
Psy/Changeling #6
Verlag: Egmont LYX
Umfang: 413 Seiten
Preis: 9,95 €uro
ISBN: 978-3-8025-8273-8
Leseprobe

Der Inhalt oder die Rezension können möglicherweise Spoiler über Charaktere, Rahmenhandlung & Geschehnisse der Vorgänger enthalten.



Klappentext


Schweren Herzens hat sich die Leopardin Mercy Smith damit abgefunden, allein zu bleiben. Obwohl sie sich schon lange nach einem Gefährten sehnt, will sich in ihrem Rudel partout kein gleichberechtigter Partner finden. Entweder sind die Männer bereits glücklich vergeben, oder sie sind mit Mercy starker Persönlichkeit überfordert. Und ihre Stellung als Wächterin der DarkRiver-Leoparden aufzugeben, um andernorts nach einem Gefährten zu suchen, kommt für Mercy nicht infrage. 
Denn die Zeiten sind gefährlich: Überall im Land begehen Mediale Selbstmordanschläge, und direkt vom Territorium der DarkRiver-Leoparden wird ein brillanter Wissenschaftler entführt. Die Leoparden und ihre Verbündeten, das Rudel der SnowDancer-Wölfe, wollen der Sache gemeinsam auf den Grund gehen. Mercy und ein Wächter der Wölfe, der attraktive Riley Kincaid, führen die Suche an. Schnell finden die beiden eine erfolgversprechende Spur und kommen dem Kidnapper bedrohlich nahe. 
Dabei wird immer deutlicher, dass zwischen den beiden Gestaltwandlern eine unbändige Leidenschaft schwelt. Und obwohl Mercy sich ihre Gefühle nicht eingestehen will und sich mit Klauen und Zähnen gegen die Avancen des verführerischen Wolfs wehrt, kann sie ihm bald nicht mehr widerstehen... (Bild- & Textquelle: Egmont LYX)



Meine Meinung

Mercy ist einem schon vom ersten Band an bekannt und sympathisch. Sie hat Witz, Charme und genug Power um bei den ganzen Testosteron-Kerlen mitzuhalten. Es gefällt mir also ganz besonders, dass die rothaarige Katze nun ihre eigene Geschichte kriegt und ihren Gefährten findet, auch wenn sie sich sicherlich was ganz anderes vorgestellt hatte. Doch, ist er auch dominant genug? Wir werden sehen!

Der Prolog weißt diesmal auf die Veränderungen bei den Medialen und im Medialnet hin und es wird klar: alles wird gehörig durcheinander gebracht. Das kann kein gutes Ende nehmen!
Die Handlung beginnt damit, dass Mercy sich von Dorians Feier geschlichen hat und nun im Wald umherläuft, mehr als sauer. Sie weiß, dass sie zu dominant ist für viele Männer aus ihrem Rudel – genau diese Tatsache, dass sie ihren Gefährten nicht findet, macht sie traurig, wütend und einsam zugleich. Dabei braucht sie dringend körperliche Nähe, sie steht regelrecht unter Strom.
Riley hat sie gewittert, ist ihr hinterher und kommt zum Stell-dich-ein vorbei. Obwohl es ihr nicht so richtig passt, lehnt sie ihn nicht ab – man merkt schon hier, dass das Buch einfach nur heiß und explosiv werden wird. Die beiden lassen nichts anbrennen! Gestört hat mich das hier übrigens nicht. Es ist hoch erotisch, ja, aber nicht plump und da die beiden sich schon länger kennen überhaupt kein Problem für mein Gewissen.
Riley lernt man endlich auch besser kennen – er ist ein Mann, der sich viel zu viele Sorgen um seine Mitmenschen macht, vor allem um seine Geschwister Brenna und Andrew, wobei erstere sich einfach nur noch eingeengt fühlt. Er will für sie nur das Beste und seitdem sie damals entführt wurde, bemuttert er sie nur noch mehr und macht sich gleichzeitig dutzend Vorwürfe. Süß ist er ja, aber das ist gleichzeitig auch seine größte Macke.

Wie jedes Mal gibt es auch wieder Einblicke in die Medialengehirne und wird diesmal mit totaler Gewalt und Brutalität konfrontiert. Einige Mediale agieren wie Roboter und begehen mit Sprengsätzen an den Körpern Selbstmord. Was geschieht da nur momentan? Diese Entwicklung kann einem Angst einjagen.
Auch auf dem Gebiet der DarkRiver-Leoparden tritt so ein Fall auf – nebenbei wird noch ein äußerst brillanter jugendlicher Wissenschaftler entführt, was vor allem durch den Kontrollverlust seiner kleinen Schwester auffällt. Riley und Mercy bekommen den Job, der Sache auf den Grund zu gehen, gemeinsam. 
Man merkt mit der Zeit, wie sich ihre Beziehung zueinander ändert, schon beim ersten Treffen gehen sie völlig anders aufeinander ein. Es ist gleichzeitig süß, witzig und erotisch, wie sie ihre Liebe zueinander entdecken und auch dramatisch, wie es einfach nicht zu passen scheint, da sie nicht der gleichen Spezies angehören und dazu noch aus anderen Rudeln kommen.
Doch das hält sie nicht auf – sie spielen auf Gestaltwandlerart miteinander und der wichtigste Punkt hierbei wäre, dass sie sich gegenseitig helfen. Mercy kann Riley die Albträume nehmen, die ihn seit Brennas Unglück heim suchen und das begeistert und nimmt mich total mit.
Hoch erotisch geht es natürlich auch weiter, da bleibt kein Auge trocken! Doch die beiden stoßen auf weitere Probleme, wovon sich das größte Vertrauen nennt. Riley ist zu sehr Beschützer und scheint sie ständig zu bedrängen, was sie weder braucht noch will.

Aber auch der Menschenbund scheint nicht zu schlafen, so ist dieser diesmal der Hauptübeltäter. Es gibt also immer mehr Verrückte, die einzig allein auf Macht aus sind und es ist ihnen egal, wie viele Lebewesen dafür sterben müssen um diese zu bekommen.
Was mir gut gefiel ist, wie die beiden Rudel zusammengearbeitet haben. Hand in Hand geht das plötzlich, obwohl man sich am Anfang noch misstrauisch gegenüberstand. Alle werden schön mit einbezogen und man ist bei beiden Rudeln mal zu Hause. Außerdem werden erste Steine für zukünftige Paare gelegt.
Gegen Ende spitzt sich alles plötzlich extrem zu – der Menschenbund schlägt zu und falls er gewinnt, gibt es riesige Einschnitte in das Machtgefüge der Medialen und das Medialnet wird zusammenbrechen. Außerdem müssen sich Riley und Mercy entscheiden, wer von ihnen sein Rudel verlässt – anders können sie nicht zueinander finden.
Erstmals arbeitet der Rat auch mit den Wandlern zusammen, da scheint sich etwas das Machtgefüge verschoben zu haben; die Wandler haben was gut. Mal sehen, wie das umgesetzt wird.
Man merkt, wie in dem Buch die Aktion fehlt – der große Knall tritt nicht ein. Aber das ist nicht schlimm: das Drumherum fesselt genug und die Emotionen gleichen alles wieder aus!
Am Ende gibt es noch eine sehr erfreuliche Nachricht für Lucas und Sascha, die das Buch super abschließt und einen ganz heiß auf den nächsten Teil macht!



Fazit

Das Buch war leidenschaftlich, explosiv und so emotional wie kaum ein anderes vorher. Mercy und Riley haben es nicht einfach – beide dominant, verschiedene Rudel und dann können sie sich doch eigentlich gar nicht leiden, oder doch? Ihre Beziehung hat einfach alles, was man sich wünschen kann. Nebenbei drehen noch die Medialen frei und der Menschenbund schlägt zu. Das Buch ist zwar weniger actionreich, punktet dafür aber mehr auf der gefühlvollen Seite und kann trotzdem fesseln. Einfach herrlich!


Sengende Nähe bekommt:

5/5 Herzen




Read More

Donnerstag, 11. Juli 2013

[SuB-Futter] Neuzugänge im Regal #25

Donnerstag, 11. Juli 2013


Immer wenn ich in den Buchladen gehe, muss ich einfach etwas mitnehmen - das geht einfach nicht anders! Meistens muss ich mich zusammenreißen, nicht mein ganzes Geld auf den Kopf zu hauen. Ob mir das heute zusammen mit Sonja gelungen ist, darüber lässt sich streiten!
Fakt ist, dass in dieser Woche drei neue Bücher dazugekommen sind und eines davon war eine kleine Überraschung für mich!


Kelly Creagh  -  Nevermore

Wo wir schon wieder bei Sonja wären! Diese ist für ein paar Tage bei mir untergekommen und als Überraschung brachte sie mir dieses Büchlein mit.
Für eine zukünftig geplante Aktion, die wir Ende Juli starten wollen, ist das also mein erstes Buch. Tja, dann hoffe ich mal, dass ich Sonja nicht enttäusche und es mir gefällt! Aber bis es soweit ist, darf es erstmal Platz nehmen und sich etwas eingewöhnen.
Das Cover ist übrigens was richtig besonderes - so viele verschnörkelte Ranken! Was für ein Eyecatcher. Ich hoffe, es kann mich auch vom Inhalt her überzeugen!
(Verlag: Loewe // 555 Seiten)



Kendra Leigh Castle  -  Erben des Blutes 01. Dunkler Fluch

Das erste Buch aus der Buchhandlung - das Cover hat mich damals schon so richtig angesprochen! Auch der Inhalt klang gut und die Leseprobe wurde damals verschlungen, doch bei einer Verlosung gehörte ich leider nicht zu den Glücklichen.
Als ich es heute so unschuldig im Regal stehen sah, musste ich es einfach mitnehmen. Mein Ziel waren ja Bücher gewesen, nur welche wusste ich bis dato noch nicht.
Der sehr außergewöhnliche Klappentext sagt ja so viel und auch wieder nichts. Ich glaube, das kann interessant werden...
(Verlag: Egmont LYX // 360 Seiten)



Catherine Fisher  -  Incarceron 01. Fliehen heißt sterben

Das zweite und auch letzte Buch aus der Buchhandlung ist dieses Stück hier. Am Erscheinungstermin gab es dieses Buch auf einer Plattform zu gewinnen, aber ich konnte mich dafür nicht bewerben und so ging diese Aktion also leider an mir vorüber. 
Doch das konnte ich heute nicht länger so im Raum stehen lassen und nahm auch dieses Buch mit nach Hause.
Nun freue ich mich auf die Geschichte vom lebenden Gefängnis Incarceron - ich hoffe, es ist gut! Klasse sieht es ja schon mal aus.
(Verlag: Penhaligon // 476 Seiten)
Read More

Montag, 8. Juli 2013

[Rezension] Gefangener der Sinne von Nalini Singh

Montag, 8. Juli 2013


Autor: Nalini Singh
Titel: Gefangener der Sinne
Originaltitel: Hostage to Pleasure
Reihe:
Psy/Changeling #5
Verlag: Egmont LYX
Umfang: 430 Seiten
Preis: 9,95
ISBN: 978-3-8025-8272-1
Leseprobe

Der Inhalt oder die Rezension können möglicherweise Spoiler über Charaktere, Rahmenhandlung & Geschehnisse der Vorgänger enthalten.



Klappentext

Dorian Christensen ist ein Wächter der DarkRiver-Leoparden und die gefährlichste Raubkatze im Rudel – obwohl er der Einzige ist, der sich nicht in einen Leoparden verwandeln kann. Dieser Makel begleitet ihn schon seit seiner Kindheit. Darum hat er sich selbst immer wieder angetrieben, der Härteste, Schnellste und Beste zu werden. Er ist der Katze so nah, wie ein Mensch nur sein kann, und der beste Scharfschütze des Rudels. Und doch ist er zerbrechlich, denn noch immer schwelt grenzenloser Hass gegen die Medialen in ihm. Santano Enrique, ein Kardinalmedialer, hat einst seine kleine Schwester entführt, gefoltert und brutal ermordet, und Dorian hat geschworen, an den kalten und gefühllosen Medialen Rache zu nehmen.
Doch dieser Entschluss gerät heftig ins Wanken, als er Ashaya Aleine begegnet. Ashaya scheint die perfekte Mediale zu sein: kühl, gelassen und emotionslos. Sie verkörpert alles, was Dorian hasst, und doch zieht sie ihn magisch an. Die hochbegabte M-Mediale hat vor einiger Zeit zwei Kindern die Flucht aus einem Hochsicherheitslabor ermöglicht und geriet dabei ins Visier des Scharfschützen. Seitdem verfolgen ihn die Bilder der hübschen Frau mit den auffallend silbrigblauen Augen. Fieberhaft sucht die Wissenschaftlerin nach einer Möglichkeit, selbst aus dem Labor zu entkommen. Als ihr endlich, die Flucht gelingt, läuft sie Dorian direkt in die Arme... (Bild- & Textquelle: Egmont LYX)



Meine Meinung

Für mich ist es immer wieder pure Freude, ein Singhbuch in den Händen zu halten und es zu lesen, egal wie oft. So greife ich auch zum zweiten Mal zu Dorians Buch, der eindeutig ein richtiges Happy-End verdient hat. Ich weiß, dass seine Geschichte absolut bezaubernd wird – doch, er und eine Mediale? Ich war gespannt und doch war ich mir sicher: er bekommt, was er verdient. Es kam sogar noch besser!

Der Prolog fasst noch mal schön die Entwicklung der Medialen durch Silentium zusammen und hilft einem nochmal auf die Sprünge, falls man diesbezüglich ein paar Lücken hatte.
Auch bei den Kapitel gibt es zu Beginn immer kleine Auszüge oder Zitate aus Schriften von Ashaya und manchmal auch von anderen Leuten. So lernt man sie immer ein stückweit kennen und kann in ihr Inneres sehen. Ich finde, es ist mal was anderes und schafft Abwechslung. 
Zu Beginn ist schon Action angesagt, denn Dorian und ein paar andere Wächter sind gerade dabei, Keenan, Ashayas Sohn, wie versprochen zu befreien. Durch einen mehr oder weniger unfreiwilligen Blutbund bindet sich Keenan beim Verlassen des Medialnets an Dorian – das verspricht noch interessant zu werden! Ashaya spürt zur gleichen Zeit seinen Verlust, was eigentlich gar nicht möglich sein kann, da sie keine Bindung aneinander haben. Außerdem plant sie ihre Flucht – es verspricht dramatisch zu werden.
Bald kommt auch der Moment, an dem die beiden aufeinandertreffen und durch einen riesigen Zufall rettet er sie auch noch – ja, manchmal gibt es echt viele Zufälle ;) 
Dorian ist natürlich alles andere als begeistert von einer Mediale, die so perfekt scheint und Ashaya spielt ihre Rolle sehr überzeugend, doch hat sie ein Geheimnis, dass nicht ans Licht kommen und weswegen sie ihre Maske nicht verlieren darf.

Auch der Rat schläft nicht und ist durchtrieben wie eh und je – Ming LeBon möchte seine Topwissenschaftlerin zurück, doch es gibt Verräter in den eigenen Reihen und jemand scheint gegen ihn und den Rat zu arbeiten. Man fragt sich nicht nur einmal, was eigentlich gespielt wird: Jeder gegen Jeden.
Man lernt Ashaya und Dorian besser kennen, während sie sich „beschnuppern“. Sie ist sehr intelligent, was ihn beeindruckt und steht nicht mal ein kleines bisschen unter Silentium – bei ihr existiert es einfach nicht. Dorians Kater merkt das natürlich auch, weswegen er seinen Charme spielen lässt.
Doch der „leise Krieg“ geht weiter voran – Ashaya gibt prägnante Informationen vom Rat an die Öffentlichkeit weiter und so wird sie zur gesuchten Zielscheibe der Medialen und auch der Menschen. Die Gefahren sind also für den Leser klar definiert, doch die Charaktere im Buch haben keine Ahnung. Der Angriff beginnt.
Außerdem gibt es da ja noch den Handlungsstrang, der sich um die Menschen dreht und die auch etwas ganz Großes planen – es läuft also alles auf einen riesigen Knall hinaus!
Eine weitere Gefahr tut sich mit Ashayas Zwillingsschwester Amara auf, die nur für die Wissenschaft lebt; ebenso brillant aber auch ebenso durchgeknallt. Sie scheint in ihrer Kindheit Ashaya riesiges Leid zugefügt zu haben, weswegen diese jetzt „defekt“ ist. Die letzte Gefahrenquelle, da sie Ashaya allein für sich haben will.

Die ganzen Handlungsstränge nehmen so ihren Lauf – Dorian blickt hinter Ashayas Fassade und irgendwie klappt es dann auch, dass sich die beiden annähern könne. Auch wenn er immer noch in einem Zwiespalt steckt. Seine Gefühle kommen gut rüber und man kann ihn verstehen, obwohl man ihn manchmal einfach nur gern die Augen öffnen würde. Die Beziehung der beiden wirkt nirgends übereilt und entwickelt sich langsam. Schön anzusehen!
Immer mehr bahnbrechende Geheimnisse kommen zum Vorschein und die Handlung spitzt sich plötzlich immer massiver zu. 
Und am Ende kommt der bereits vermutete riesige Schlag, denn jemand MUSS einfach sterben, diesmal gibt es keinen anderen Ausweg mehr. Das Geschehen ist einfach unglaublich gut – vor allem auch, da es mehr als nur eine Gefahr gibt. 
Das Ende dann noch – so herzzerreißend wie lange nichts! Die Emotionen kochen hier noch einmal richtig hoch, zu recht würde ich sagen. Nalini hat sich mal wieder selbst übertroffen!



Fazit

Für mich war Dorians und Ashayas Geschichte Spannung und Emotionen pur! Beides wechselt sich gut ab – denn die beiden müssen sich erst einmal langsam aneinander gewöhnen, da Dorian eigentlich einen riesigen Hass auf Mediale hegt, doch: Sie ist anders. Es gibt einige Handlungsstränge, die am Ende wieder zusammenfinden, nach bahnbrechenden Enthüllungen und mehr als nur ein Leben steht auf dem Spiel. Singh mal wieder in Höchstleistung – anders kann man es einfach nicht sagen! Super, super, super!


Gefangener der Sinne bekommt:

5/5 Herzen




Band 5: Gefangener der Sinne
Band 10: Lockruf des Verlangens
Band 11: Einsame Spur
Band 12: Geheimnisvolle Berührung

Read More
Copyright by Lisa Ullrich 2011-2017. Powered by Blogger.

© little bookland, AllRightsReserved.

Designed by ScreenWritersArena