Samstag, 29. Juni 2013

[Rezension] Die Nacht hat viele Augen von Shannon McKenna

Samstag, 29. Juni 2013


Titel: Die Nacht hat viele Augen
Originaltitel: Behind closed doors
Reihe:
McCloud-Brothers #1
Verlag: Egmont LYX
Umfang: 528 Seiten
Preis: 9,95 €uro
ISBN: 978-3-8025-8330-8
Leseprobe



Klappentext

Der Sicherheitsexperte Seth Mackey weiß alles über die Frauen, mit denen sich sein Boss, der Millionär Victor Lazar, schmückt. Doch die junge Raine Cameron ist eindeutig etwas Besonderes. Nacht für Nacht beobachtet Seth sie auf einem Dutzend Videobildschirmen. Ihre verletzliche Schönheit weckt eine glühende Leidenschaft in ihm. Dabei ist er seit dem Tod seines Halbbruders Jesse allein von dem Wunsch nach Rache beherrscht und ermittelt im Geheimen gegen Victor. Seth ist überzeugt, dass dieser seinen Bruder ermorden ließ und fürchtet, Raine könnte sein nächstes Opfer sein. 
Was Seth nicht weiß: Raine hat ihre eigenen Gründe, warum sie an Victor Rache nehmen will. Seit ihr Vater unter mysteriösen Umständen ums Leben kam und ihre Mutter mit ihr nach Europa floh, leidet sie unter Albträumen, in denen ein Mann immer wieder auftaucht: Victor Lazar. Um mehr über den Tod ihres Vaters zu erfahren, lässt sich Raine inkognito in Lazars Firma einstellen. 
Als Seth einen Sicherheitscheck für Victor Lazar machen soll, bietet sich endlich die Gelegenheit, Raine kennenzulernen. Es knistert sofort gewaltig zwischen beiden, doch wenn Raine ihren Plan in die Tat umsetzen will, muss sie den Mann, in den sie sich verliebt hat, hintergehen… (Bild- & Textquelle: Egmont LYX)




Meine Meinung

Der Inhalt klingt auf den ersten Blick ja sehr interessant – ich liebe Romantik-Thrill und hoffe nun, dass ich wieder etwas Gutes für mich entdeckt habe. Doch ich bekam nur ausartende Wutanfälle und Würgeanfälle. Das Buch hat wirklich sämtliche Grenzen maßlos überschritten!

Im Prolog steckt man in Raines Traum, der sich um den Tod ihres Vaters dreht. Hier wird klar, dass dieser Traum sie, wie so viele andere, zu ihrem Onkel Victor führt, der irgendwas damit zu tun haben soll. Ist er womöglich der Mörder ihres Vaters?
Anschließend beginnt auch schon die Handlung. Man ist in Seths Wohnung, der gerade Raine über zig Kameras beobachtet und ausspioniert. Er ist der Sicherheitsexperte von Lazar und sie ist seine neue Mätresse, so scheint es. Denn in dem Haus, was sie bewohnt, wohnten vorher immer Victors Bettgespielinnen und so kann man annehmen, dass Raine dazu gehört.
Von seiner Seite aus existiert sofort eine gewisse körperliche Anziehung – sie lenkt ihn ziemlich ab, denn eigentlich will er Rache an Victor üben, für den Tod seines geliebten Halbbruders Jesse, der nachweisen wollte, in was für kriminelle Machenschaften Lazar verwickelt ist.
So weit so gut, bis hierhin klingt ja alles interessant und logisch, hätte man viel daraus machen können! – doch dann kommt der erste Schlag. Er spioniert ihr in jeder Situation nach. Überall kann er hin mit seinen Kameras. Er stalkt sie schon fast und dann geilt er sich an dem Videomaterial auf, was sie liefert. Schon hier habe ich mich gefragt: Muss das denn WIRKLICH sein? Schon am Anfang und dann auch noch auf so eine Weise; da wird das Lesevergnügen schon vermiest.

Seth arbeitet mit Connor zusammen, dem Partner von Jesse, der seit damals eine Gehbehinderung hat und ebenso Rache will. Ihn lernt man trotz allem als sehr humorvollen Mann kennen, der Seth immer mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurückbringt. Er ist einem wesentlich sympathischer als Seth, warum nur? Er ist halt ein "ganz harter Junge" und beleidigt Conner auf jede nur erdenkliche Weise. Sehr erwachsen, der Gute!
Raine will zur gleichen Zeit endlich dahinterkommen, was mit ihrem Vater passiert ist. Deswegen hat sie sich den Job bei Victor gekrallt. Dort trifft sie dann unerwartet auf Seth und bekommt sofort weiche Knie. Am liebsten würde sie ihn gleich in der Betriebsküche verführen, doch leider kommt ihr Chef dazu und das Ganze muss um einen Tag verschoben werden. Fakt ist, Raine ist völlig durch den Wind. Die Arme.
Nebenbei bekommt man noch Einblicke in Victors Sicht, der viel schlauer erscheint als die beiden anderen, denn vor allem Raines Identität hat er durchschaut. Man bekommt außerdem erste Vermutungen und Erkenntnisse über ihn und seine Machenschaften, allerdings spielen diese dann doch keine so große Rolle - schade, verschenktes Potenzial! 
Seth und Raine sind einfach so richtige klischeehafte Typen – Raine ist richtig naiv und lässt sich einfach so zu Sex mit einem wildfremden überreden, zu dem kommt es übrigens auch augenblicklich. Da fragte ich mich, was ist eigentlich der Mittelpunkt der Geschichte. Ach und sympathisch macht das übrigens beide nicht.

Seth ist beim Sex, der übrigens so 50 Seiten lang ist, sehr brutal und gefühllos – einfach nur ein riesiges Arschloch. Doch Raine lässt das trotzdem mit sich machen, wieso auch nicht? Er achtet überhaupt nicht auf sie und ihre Gefühle, ihm geht es nur um seine Lust. Ich krieg hier riesige Anfälle, das Ganze grenzt schon fast an Vergewaltigung. Denn sie wehrt sich und will aufhören, mehrmals, doch irgendwie schafft er es trotzdem, das durchzuziehen und sie immer wieder zum Mitmachen zu überreden. Wie kann man jemanden so benutzen und sich aber auch gleichzeitig so benutzen lassen?!
Sie ist dann, wo sie später darüber nachdenkt, natürlich sauer und will nichts mehr von ihm wissen. Doch dann kommt er an und spielt den total lieben Menschen und überaus besorgten Kerl, nur damit er sie wieder in die Kiste kriegen kann. Riesiges No-Go! Hat er überhaupt irgendein Gewissen?
Plötzlich interessiert die Handlung um Victor und die Rache überhaupt nicht mehr. Bei beiden dreht sich alles nur noch um das Eine. Wenige Zwischensequenzen weißen darauf hin, doch Seths schrecklicher Charakter macht es einfach nicht besser, eher im Gegenteil. 
Raine hatte sich auch nach dem ersten Mal geschworen, nicht mehr mit einem wildfremden Mann ins Bett zu gehen. So muss er ihr vor dem zweiten Mal ein paar persönliche Fragen beantworten, die Mitleid erwecken sollen, mich aber einfach nur aggressiv machen und auf Unverständnis stoßen. Danach geht’s übrigens munter weiter...

Es ist egal, was der Kerl durchgemacht hat – so ein Benehmen einer Frau gegenüber ist einfach nicht zu dulden! Denn als sie über Liebe reden, assoziiert er Liebe nur mit dem reinen körperlichen Akt, wodurch eine Diskussion entbrennt, sie aber am Ende trotzdem wieder mit ihm in der Kiste landet, obwohl sie eben noch sauer auf ihn war. In dem Alter ist es doch nicht zuviel verlangt zu wissen, was Liebe ausmacht! Der Schreibstil während des Aktes ist übrigens auch nicht das Wahre vom Himmel - einiges hätte man besser umschreiben können. Immerhin sollte hier ja nicht die Erotik im Vordergrund stehen... oder wurde das Buch falsch eingeordnet?
Dann kam der Punkt, der für mich einfach nur noch nach Buchabbruch schrie, als hätte ich mich bisher nicht schon genug aufgeregt. Nein. Nach dem x-ten Mal in der Kiste kommt Raine plötzlich auf die Frage, was das eigentlich zwischen ihnen ist. Die Frage mit der Liebe konnten sie ja vorher nicht klären – das Ende vom Lied ist aber schließlich, dass die beiden zusammen sind! Und das, obwohl Seth immer noch nur daran denkt, dass er sie dadurch immer und überall haben kann. Es ist zum Haare raufen! Für ihn ist das Ganze ein riesiges Spiel! 
Weiter ging es nicht – das war schon die Hälfte des Buches und ich erhoffte mir nicht, dass es besser wird.



Fazit

Von diesem Buch habe ich etwas ganz anderes erwatet, aber schon der Klappentext lügt einen ja ins Gesicht. Es sollte eine spannende Geschichte aus dem Genre Romantik-Thrill werden voller Intrigen, Action und ein wenig Liebe. Was bekam ich? Eine porno-ähnliche Geschichte, in der es nur um das Eine geht, manche Szenen Vergewaltigungen gleichen und das Ego des Mannes so wie sein Charakter einfach nur hässlich sind. Wie kann man eine Frau so ausnutzen und sich auch noch ausnutzen lassen? Etwas, was ich nicht verstehe. Für mich ist hier Schluss! Man sollte sich vorher wirklich überlegen, ob man sich dieses Buch antut. Meiner Meinung nach sind sämtliche Erotikbücher viel stilvoller und besser – und das heißt bei mir schon was!


Die Nacht hat viele Augen bekommt:

1/5 Herzen




Band 1: Die Nacht hat viele Augen
Band 2: In den Schatten lauert der Tod
Band 3: Blick in den Abgrund
Band 4: Sünden der Vergangenheit
Band 5: Spiel ohne Regeln
Band 6: Stunde der Vergeltung
Band 7: Die Macht der Angst
Band 8: Flammen der Rache (ab Januar 2014)


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Freitag, 28. Juni 2013

[SuB-Futter] Neuzugänge im Regal #23

Freitag, 28. Juni 2013


Am Ende des Monats gibt es noch mal zwei neue Bücher zu bewundern, die bei mir einziehen durften. Eines ist ein Buch, was ich bei einer Leserunde gewonnen habe und das andere musste einfach schon bestellt werden. Aber, seht selbst!


Teri Terry  -  Gelöscht

Das ist das Buch, was ich im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks lesen darf. Hier geht's zur Leserunde!
Ich hatte es damals schon bei vorablesen.de versucht gehabt, aber leider kein Glück gehabt - und nun darf ich es trotzdem lesen! Die Leseprobe machte mich damals so richtig neugierig und ich freu mich schon, dass Buch mit anderen Büchermenschen diskutieren zu dürfen :)
Ich fange auch bald damit an! Muss nur erstmal wieder ein Büchlein vom Stapel beenden. Ui ui. Bin gespannt - vor allem, was alles noch so rauskommen wird. Der Inhalt klingt ja so mega gut...!




Lara Adrian  -  Geschöpf der Finsternis

Diese Woche erst Band 1 beendet - gleich mit Band 2 weitergemacht... da war es also nur eine winzige Frage der Zeit, wann ich mir Band 3 bestelle. Doch da kann ich versprechen, dass der dann erstmal wieder etwas auf dem SuB ruhen wird. Ich brauch auch mal Abwechslung ;)
Allerdings freue ich mich schon sehr auf Tegans Geschichte - er gehört einfach zu einem der interessanteren Kriegern. Und Elise ist die bisher stärkste Protagonistin, die mir untergekommen ist. Von daher - erstmal Feuer frei für Dante & Tess und dann sicher bald auch für Tegan & Elise! :)


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Donnerstag, 27. Juni 2013

[Rezension] Im Feuer der Nacht von Nalini Singh

Donnerstag, 27. Juni 2013


Autor: Nalini Singh
Titel: Im Feuer der Nacht
Originaltitel: Mine to Possess
Reihe:
Psy/Changeling #4
Verlag: Egmont LYX
Umfang: 432 Seiten
Preis: 9,95 €uro
ISBN: 978-3-8025-8226-4

Der Inhalt oder die Rezension können möglicherweise Spoiler über Charaktere, Rahmenhandlung & Geschehnisse der Vorgänger enthalten.



Klappentext

Der Halbleopard Clay Bennett ist unter Menschen aufgewachsen – eingesperrt in eine kleine Wohnung, zusammen mit einer Mutter, die den animalischen Teil seines Wesens stets verleugnet hat. Einzig seine Jugendliebe Talin McKade hat ihn so akzeptiert, wie er war, sie war sein Rudel, sein Ein und Alles. 
Als Clay eines Tages beobachtet, wie Talins Pflegevater sie misshandelt, lässt er dem Leoparden in sich freien Lauf und tötet den Mann. Um im Gefängnis zu überleben, lernt er, sein tierisches Wesen im Zaum zu halten. Als Clay endlich entlassen wird, erfährt er, dass Talin bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. 
Dieser Verlust lastet auch Jahre später noch auf dem Mann, zu dem er wurde: ein DarkRiver-Wächter – kraftvoll, gefährlich und von eisernern Selbstdisziplin beherrscht. Da taucht plötzlich die Frau wieder auf, die er seit Jahren für tot hielt. Clay ist zutiefst verstört, doch Talin bittet ihm um Hilfe, denn er ist der einzige Mann, den sie jemals vertraut hat. Sie sucht einen Jungen, der entführt wurde. Und auch Talin selbst schwebt in großer Gefahr. 
Clay riskiert alles, ums eine einstige Geliebte zu schützen. Die Liebe zwischen den beiden entflammt erneut. Doch Talin wird wieder von der Angst ergriffen, wegen der sie einst ihren eigenen Tod vortäuschte – die Angst vor dem Leoparden in Clay… (Bild- & Textquelle: Egmont LYX)



Meine Meinung

Im vierten Band geht es zurück zu den Leoparden und bis jetzt wusste man über Clay nicht allzu viel. Er war sehr still und ruhig und noch näher am Einzelgänger, als es bei Vaughn der Fall gewesen war. Ihn jetzt näher kennenzulernen, reizt mich und ich war sehr gespannt darauf!

Im Prolog geht es diesmal um die Vergessenen, Medialenmischlinge außerhalb des Medialnets und deren Geschichte. Es wird gesagt, dass es sie nicht mehr gibt, da der Rat sie ausgerottet hat – aber da bin ich mir nicht so sicher… abwarten!
Die Handlung beginnt dann sofort damit, dass Talin, auch genannt „Tally“, Clay aufgespürt hat und eigentlich mit ihm reden will, doch ihre Angst überwiegt. Er ermordete damals ihren Stiefvater und diese traumatischen Erlebnisse spuken ihr noch heute im Kopf herum.
Doch sie kommt nicht so einfach davon, denn Clay wittert sie und wenige Minuten später stehen sie sich auch noch gegenüber. Seit 20 Jahren haben sie sich nicht gesehen und dazu kommt noch, dass Clay sie tot geglaubt hatte. Schon hier merkt man, dass sie ihn zurückweist und dies zerreißt ihn fast und tut ihm unendlich weh – mehr, als ihr scheinbarer Tod. Man kann sagen, dass der Leser schon hier eindeutig mit den beiden leidet, und das war nur der Anfang.
Anschließend reißen sie sich doch zusammen und Talin bittet ihn um Hilfe. Sie sitzen dann zusammen und man erfährt insgesamt mehr über die beiden, über ihre Leben und ihre Probleme. Clay kann nicht tatenlos zusehen, wie Kinder entführt werden und so beschließt er seiner Jugendliebe zu helfen.
Bei den beiden herrscht meistens eine angespannte Stimmung, Wut und Misstrauen dominieren zwischen ihnen. Schon hier kann man eindeutig festlegen, dass dieses Buch das traurigste und emotionalste aus der Reihe sein wird.

Neben dieser Gefühlsachterbahn begleitet man Ashaya Aleine ein wenig, eine Medialenwissenschaftlerin. Diese wird vom Rat dazu gezwungen, Programm I zu entwickeln, welches ein kollektives Gehirn schaffen und alle Medialen gleich machen soll. Doch bemerkt man auch hier, dass Aleine ein Herz hat und wie sie wirklich zu dem Programm steht. Damit werden gleichzeitig Steine für den fünften Band gelegt. Außerdem sind bei Aleine im Labor die entführten Kinder, auch wenn sie nichts damit zu tun hat – doch das kann sie nicht ewig dulden. Ihre Forschungen werden dadurch gestört und sie erfasst Initiative. 
Es dauert nicht lange, da gerät auch Tally in das Kreuzfeuer der Entführer ihrer Kinder, die sie durch ihre Arbeitsstelle von der Straße geholt und betreut hat. Clay hilft auch ihr, wie könnte er auch nicht? Doch ein weiteres Problem tritt auf, denn Talin ist krank. Ihr Gehirn stirbt langsam ab und das sind keine rosigen Aussichten für die beiden. Wo ist also die Hoffnung auf Glück? Auch diese Tatsache unterstreicht den traurigen Grundton des Buches. Dieser wird vor allem durch Singhs gefühlvollen Schreibstil besonders unterstrichen - da können einem schon mal Tränen in den Augen stehen!
Auf das Leopardenrudel trifft man natürlich auch wieder und alle bisherigen Charaktere mischen wieder mit – wie schön! Hier steigt bei Tally das erste Mal so richtige Eifersucht auf – sie will doch diejenige sein, die Clay am nächsten ist. Faith nimmt ihre auch noch die letzte Hoffnung auf ein Happy-End. Auch wenn sie und Clay sich näher kommen, es scheint zum Scheitern verdammt.

Die zwischenmenschlichen Situationen wechseln sich sehr gut mit der Suche nach den Kindern ab, so dass es einem nie langweilig wird und keines der beiden großartig überwiegt. Somit fesselt die Handlung, so wie man es von der Reihe gewohnt ist.
Natürlich werden auch wieder Rückschlüsse zum Prolog gezogen und diese aufgegriffen. Hier lernt man auch Dev Santos kennen, der Chef der Firma Shine. Er bringt Licht ins Dunkle und es wird klar, dass die Vergessenen gar nicht so vergessen sind. Der Rat der Medialen hat so viele schmutzige Geheimnisse, die langsam aber sicher alle ans Licht kommen. An Dev sieht man außerdem wieder, wie vielschichtig, unterschiedlich und einzigartig die Charaktere sind. Mit ihm tritt eine völlig neue "Rasse" auf den Plan, die in den Folgebänden noch eine größere Rolle spielen werden.
Plötzlich ist das Ende da, schneller als gedacht und es gibt ungeahnte Helfer, mit denen keiner der Katzen jemals gerechnet hätte. Überraschungen treten ein und der Kinderschänder wird aufgedeckt sowie geschnappt. Die Spannung findet hier in der Haupthandlung ihren Höhepunkt, doch emotional ist noch nicht viel geklärt - denn noch sind Clay und Talin nicht glücklich vereint. Für beide Stränge ist es spannend, wenn man auch nicht allzu viel Action erwarten sollte.
Am Ende wird es sehr familiär aus Rudels Sicht und total gefühlvoll, sodass einem schon mal Tränen in den Augen stehen. Clay und Tally erhalten eine letzte Beweisprobe – doch, bestehen sie die?



Fazit

Das Buch schlägt einen deutlich emotionaleren und traurigeren Grundton an, als die Bände davor. Clay und Talin müssen erst gegenseitig wieder Vertrauen aufbauen und doch haben beide so viele Dämonen, dass es schnell mal ausartet – kein Vertrauen und Wut müssen erstmal beseitigt werden. Dazwischen begleitet man Ashaya Aleine bei ihren Experimenten und alle Steine werden für den nächsten Band gelegt. Man erfährt weitere Geheimnisse des Rates und so bleibt das Buch insgesamt interessant. Doch findet man nicht viel Action – die Emotionen werden groß geschrieben. Macht allerdings gar nichts! Das Buch ist trotzdem perfekt, so wie es ist.


Im Feuer der Nacht bekommt:

5/5 Herzen




Band 4: Im Feuer der Nacht
Band 10: Lockruf des Verlangens
Band 11: Einsame Spur
Band 12: Geheimnisvolle Berührung

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Dienstag, 25. Juni 2013

[News] Most Wanted im Juli 2013

Dienstag, 25. Juni 2013



Bei meiner Kategorie "Most Wanted" geht es um meine Most Wanted-Books für den nächsten Monat!

Dabei stelle ich euch erst die Bücher vor, die jetzt im Juni erscheinen und die ich definitiv kaufen werde und natürlich: Warum. Anschließend gleich noch die Bücher, die ich mir im Juni zusätzlich kaufen werde, auch wenn es sie schon länger gibt.
Danach stelle ich noch Bücher vor, die im Juni erscheinen und fürs Erste auf meiner Wunschliste landen. 

Vielleicht ist für euch ja auch etwas dabei ;)



Meine Most-Wanted im Juli



Der zweite Teil der Grischa-Trilogie namens "Eisige Wellen" von Leigh Bardugo ist DAS Buch, was ich im Juli am dringendsten brauche!
Und irgendwie auch das einzige - alle anderen können warten und andere Bücher, die ich bestellen will sind schon länger auf dem Markt ;)



Was sonst noch im Juli gekauft werden muss


"Blutrote Küsse" habe ich mir vor einigen Jahren mal geliehen, gelesen und geliebt - nun finde ich, dass es Zeit ist, mir die Bücher selbst zu kaufen und erneut zu lesen. Ich freu mich darauf!
Die Kurzgeschichte "Die Hexe von Duwa" muss einfach auch bei mir einziehen, nachdem mich die erste Grischa-Geschichte schon so begeistert hat.




Seit diesem Monat befindet sich auch Suzanne Brockmann in meinem Regal und da dachte ich mir, ich kann mir gleich noch ein paar Bücher von ihr mit bestellen und hineinschnuppern.
So fange ich an mit "Im Netz der schwarzen Witwe" und dem ersten Band der "Operation Heartbreaker"-Reihe an, die mir sowieso schon oft ans Herz gelegt wurde.



Neu auf der Wunschliste wären dann...





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Montag, 24. Juni 2013

[Rezension] Guardian Angelinos 01. Die zweite Chance von Roxanne St. Claire

Montag, 24. Juni 2013


Titel: Die zweite Chance
Originaltitel: Edge of Sight
Reihe:
Guardian Angelinos #1
Verlag: Egmont LYX
Umfang: 397 Seiten
Preis: 9,99 €uro
ISBN: 978-3-8025-8668-2
Leseprobe

Der Inhalt oder die Rezension können möglicherweise Spoiler über Charaktere, Rahmenhandlung & Geschehnisse des Prequels enthalten.



Klappentext

Samantha Fairchild beobachtet, wie im Weinkeller des Restaurants, in dem sie als Kellnerin arbeitet, ein stadtbekannter Journalist eiskalt ermordet wird. Sie weiß, dass der Killer sie gesehen hat und dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis er auch hinter ihr her ist. 
Da sie der Polizei nicht vertraut, bittet Sam ihre langjährige Freundin, die Enthüllungsreporterin Vivi Angelino, um Hilfe. Für diese ist Sams Notlage der Anlass, einen seit Langem gehegten Plan in die Tat umzusetzen: die Gründung einer auf Personenschutz und Ermittlungen spezialisierten Sicherheitsfirma – den Guardian Angelinos. Hierzu holt Vivi auch ihren Zwillingsbruder Zach mit ins Boot, worüber Sam allerdings wenig begeistert ist: Sie hatte sich geschworen, keine Gedanken mehr an den geheimnisvollen Exsoldaten zu verschwenden, mit dem sie einst eine leidenschaftliche Affäre hatte – und der ihr das Herz brach, als er von heute auf morgen einfach aus ihrem Leben verschwand. 
Auch Zach, bei dem ein Kriegseinsatz im Irak nicht nur äußere Narben hinterlassen hat, kann sich nur langsam mit seinem neuen Job anfreunden. Dennoch zögert er nicht, Sam zu beschützen, als sich das Netz des Killers immer enger um sie schnürt. Und dabei kommen die Guardian Angelinos einer Verschwörung auf die Spur, die weitere Kreise zieht, als sie je erwartet hätten… (Bild- & Textquelle: Egmont LYX)




Meine Meinung

Die Kurzgeschichte, die das Prequel der Trilogie darstellt, hat mich begeistert und ich freute mich nun nicht umsonst auf da Buch und war natürlich richtig gespannt, wie die beiden wieder zusammen finden – das wurde auch schön geschildert, mit einen wenig Action!

Seit der Kurzgeschichte ist ein wenig Zeit vergangen – Sam hat ihren alten Job aufgegeben und arbeitet momentan als Kellnerin, bevor ihr Jurastudium anfängt. In dem Restaurant, wo sie arbeitet, sind viele einflussreiche Gäste und als einer dieser besonderen Wein verlangt, holt sie diesen aus dem Weinkeller und wird Zeugin eines Mordes. Die dort angebrachte Kamera filmt sie und da der Mörder sie mitnimmt ist sie sicher, dass sie nun ebenfalls in Gefahr schwebt. Gleichzeitig überfällt sie ein Déjà-Vu vom Tod einer anderen Person, den sie miterlebt hat.
Sam ergreift sofort die Flucht, dabei ist sie sehr wachsam und dadurch kommt schon eine gewisse Spannung auf – man weiß nicht, ob der Mörder schon hinter ihr her ist oder ob es nur Hirngespinste sind.
Als sie zu ihrer alten Freundin Vivi will trifft sie nicht auf diese, sondern auf deren Zwillingsbruder Zach, mit dem sie damals eine heiße Affäre am Laufen hatte. Doch er hat ihr das Herz gebrochen, als er in den Krieg gezogen ist ohne ihr seine Gefühle zu offenbaren. Nun ist er zurück aus dem Krieg und hat viele Narben mitgebracht. Er ist ziemlich anders als in der Kurzgeschichte, nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich. Er hat bei einer Explosion ein Auge verloren und nun, nach drei Jahren steht Samantha wieder vor ihm. Doch er zeigt ihr nur kalte Abweisung, sodass nicht nur Sam merkt, wie der Krieg den humorvollen Mann verändert hat. Er ist kalt und grüblerisch – das Gegenteil von der Kurzgeschichte.

Auch bekommt man einen Einblick in das Geschehen des Mörders, der erst die Kamera für ungefährlich hielt, sich dann aber doch das Band anschaut und Samantha bemerkt – nun ist es also raus und der Mörder beginnt, sie zu suchen und mehr über sie herauszufinden.
Die Gefahr ist sehr präsent und dadurch merkt man gar nichts mehr über die locker-leichte Stimmung aus dem Prequel. 
Durch diesen Fakt lernen sich Zach und Samantha allerdings besser kennen und rollen die vergangen Jahre und deren Geschehnisse auf. Sam kann irgendwann nicht mehr anders und vertraut sich Zach an – obwohl sie erst niemand weiteren mit in die Sache reinziehen wollte, doch sie kann irgendwann nicht mehr. Ein distanziertes Verhältnis bleibt es trotzdem.
Auch tritt Vivi bald auf den Plan, welche ziemlich außergewöhnlich und dem Leser auch leicht verrückt erscheint. Sie gründet dann voller Optimismus die „Guardian Angelinos“ um ihrer alten Freundin zu helfen. Ein wenig übereifrig meiner Meinung nach, aber es sollte so ein. Ich hatte mir das ein wenig anders vorgestellt… Jedenfalls wird Zach dann Samanthas Bodyguard, was die beiden nicht nur körperlich wieder zusammenführt.
Sam bleibt immer in seiner Nähe, auch als sie zu seiner Pflegefamilie fahren und sie alle kennenlernt. Bei den Rossis gibt es viele unterschiedliche Charaktere, die jedoch größtenteils ziemlich blass bleiben bis auf den geliebten Onkel Nino, den man schon im Prequel kennenlernen durfte. Teilweise werden sie auch in die Geschehnisse eingeweiht und kommen Samantha zur Hilfe. Für mich waren manche Dinge immer noch ziemlich unauthentisch – warum sich nicht einfach professionelle Hilfe suchen, anstatt alles auf eigene Faust zu machen? Das war eine der wenigen Sachen, die mich störten.

Samantha macht es Zach auch nicht allzu leicht, sie will endlich Erklärungen von ihm für damals, doch er möchte nur vergessen und so treten sie ein wenig auf der Stelle. Trotzdem ist die Anziehung stark und gegen die können sich die beiden nicht wehren – einige herzzerreißende Szenen folgen, die mich begeisterten.
Auch gibt es wenige Verwandte von Zach, die ich mag. Wie etwa seinen Cousin Gabe Rossi, der einfach nur zum Schreien komisch und eindeutig der genialste der ganzen Familie ist.
Gegen Ende wird das Buch immer spannender und gefährlicher. Es gibt viele Verstrickungen und alle scheinen plötzlich zu Sam und dem Mörder zu führen. Man ist total gespannt auf die Aufklärung aller Puzzleteile – und doch ist es nicht so spannend wie manch andere Bücher des Genres. Es ist gut und unterhaltsam, aber leider auch nicht überragend.
Im anschließenden Finale fügt sich alles und die „Guardian Angelinos“ werden nun richtig gegründet, was einen Grundstein für die weiteren Bände liefert. Sehr herzlich ist das Ende, auch wenn alles nur haarscharf gut wird.



Fazit

Für mich war das Buch von der Idee her außergewöhnlich. Man spürt am Anfang vor allem Samthans Angst und doch vertraut sie sich ihrem Ex-Geliebten an, der jedoch nicht mehr er selbst ist. Die Entwicklung der Beziehung von den beiden ist sehr schön anzusehen und authentisch. Dagegen wirkt die plötzliche Gründung der Sicherheitsfirma übertrieben, man hätte sich auch professionelle Hilfe von außerhalb holen können, anstatt alles selbst zu machen – aber das sollte nun mal so sein. Das Buch ist spannend, jedoch nicht überragend, sodass es für mich ein gutes Leseerlebnis bleibt, was ich empfehlen kann, mich aber nicht vom Hocker gehauen hat.


Die zweite Chance bekommt:

4/5 Herzen





Band 1: Die zweite Chance
Band 3: Sekunden der Angst

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Sonntag, 23. Juni 2013

[SuB-Futter] Neuzugänge im Regal #22

Sonntag, 23. Juni 2013


Um ehrlich zu sein habe ich diese Woche ein wenig gesammelt und gewartet und präsentiere euch nun meine drei neuen Bücher. Auf eines warte ich noch immer (ein Buch für eine Leserunde), aber das kam bisher noch nicht und bekommt dann einfach seinen eigenen Post.
Nun aber zu meinen drei Schätzen!


Anne Marsh  -  Engel der Dunkelheit 01. Ewiger Schwur

Das Buch stand irgendwo auf den Weiten meiner Wunschliste, als ich mir damals das neue Programm von LYX angesehen hatte. Da es um Engel ging rutschte es schon ein Stück weiter hoch, da ich ein totales Faible für die geflügelten Wesen habe.
Als ich dann sah, dass es in der Leser-Welt angeboten wurde, habe ich mein Glück versucht und bekam eines der drei Exemplare - juchhu!
Es ist ziemlich dünn und wird als nächstes gelesen. Dazu hört ihr also mit Sicherheit bald mehr! ;)



Lara Adrian  -  Gefangene des Blutes 

Den ersten Band habe ich fast fertig und dann habe ich mich entschlossen, auch direkt den zweiten hinterher zu schieben. Mit Lara Adrian kann man nie was falsch machen! ;)
Da ich mich gerade echt über den ersten Band gefreut habe - so vieles hatte ich vergessen! - warum sollte ich da nicht gleich Dantes Geschichte auch noch lesen? Immerhin ist er ein klasse Typ und es wird Zeit, dass er wieder seine Tess hat.
Deswegen wird es wohl auch zeitnah gelesen, allerdings nur, wenn bis dahin nicht mein Leserunden-Buch kommt, auf das ich warte. Ansonsten wird es nämlich nochmal zurückgestellt. Ach mein Gelaber immer.... ;)


Suzanne Brockmann  -  Mindhunter 01. Tödliche Gabe

Das Buch war ein sehr spontaner Kauf am Freitag. Als es raus kam habe ich die Leseprobe verschlungen und mich auf einer Plattform dafür beworben - es aber leider nicht gekriegt.
So viel wird darüber geschwärmt - generell über Suzanne Brockmann - und mein Freund war so süß und hat es mir dann am Freitag einfach mal gekauft! :) Als kleines Trostpflaster sozusagen.
Jetzt steht es also in meinem Regal und ich freue mich tierisch darauf! Genauso wie auf sämtliche andere Romane der Autorin, die nun auf meiner Liste stehen und ich schon nächsten Monat genauer unter die Lupe nehmen werde. Alles der Reihe nach ;)
Bei dem Buch hier hoffe ich nur, dass es nicht Christine Feehans Romanen gleicht.... ich werde es sehen!
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Freitag, 21. Juni 2013

[Out of Topic] Die LYX-Challenge geht in die zweite Runde!

Freitag, 21. Juni 2013



Was habe ich mich gestern gefreut, als ich gesehen habe, dass die, von mir heißgeliebte, LYX-Challenge von Nazurka in die zweite Runde geht!

Lange mussten wir darauf warten und nun ist es soweit!
Ich liebe den Verlag, also ist es für mich da selbstverständlich dort mitzumachen und euch mit diesem Post darauf hinzuweisen!

Wer jetzt neugierig geworden ist, der kann ja mal auf "A room without books is like a body without soul" & auch auf "buchverliebt" mal nachschauen & sich auch dort anmelden! Einfach auf die Namen klicken und schon seid ihr dort!

Die beiden freuen sich über jeden Teilnehmer und ich kann euch versichern: Es macht riesig Spaß! ;)

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Samstag, 15. Juni 2013

[Rezension] Enders von Lissa Price

Samstag, 15. Juni 2013


Autor: Lissa Price
Titel: Enders
Reihe:
Starters #2
Verlag: Ivi
Umfang:
347 Seiten
Preis: 15,99 €uro
ISBN: 978-3-4927-0264-5
Leseprobe

Der Inhalt oder die Rezension können möglicherweise Spoiler über Charaktere, Rahmenhandlung & Geschehnisse des Vorgängers enthalten. 



Klappentext

Die 16-jährige Callie lebt in einer Welt, in der eine unheimliche Katastrophe alle getötet hat, die nicht schnell genug geimpft werden konnten – nur sehr junge und sehr alte Menschen haben überlebt. Während die Alten ihren Reichtum seitdem stetig mehren, verfallen die Jungen einer anscheinend ausweglosen Armut. Die einzige Möglichkeit für die jugendlichen Starters, an Geld zu kommen, war bislang die Body Bank. Dort konnten sie ihre Körper an alte Menschen vermieten, um so ihr Überleben zu sichern. 
Callie ist es gelungen, die Machenschaften des skrupellosen Instituts zu stoppen. Doch nun sieht sie sich einer viel größeren Gefahr gegenüber: Der Old Man, der mysteriöse Leiter der Body Bank, ist entkommen und trachtet Callie nach dem Leben. In einer erbarmungslosen Jagd wird ihr klar, dass das Geheimnis des Old Man dunkler ist, als sie es jemals erahnen konnte. Denn der Schlüssel dazu liegt in ihrer eigenen Vergangenheit verborgen… (Bild- & Textquelle: Ivi Verlag)



Meine Meinung

Den ersten Teil der Dilogie habe ich damals sofort gelesen und für richtig gut befunden. Nun habe ich, wie viele andere auch, ewig auf Enders gewartet, was mehrmals verschoben wurde und die Vorfreude nur steigerte. Ich war so ziemlich gespannt auf die Geschichte, auch wenn ich aus dem ersten Teil nicht mehr allzu viel wusste. Ich ließ es auf mich zu kommen – doch irgendwie hat diesmal etwas gefällt!

Das Schöne ist, dass man anfängt zu lesen und man merkt, dass auf den ersten Seiten alles Wichtige aus Band Eins noch einmal angeschnitten und wiederholt wird. Das hilft ungemein und ich hatte einige Aha-Momente, die mir das Weiterlesen erleichterten. Der Old Man ist weiterhin Callies Feind und macht ihr das Leben schwer und sie bekommt ihn dazu einfach nicht aus seinem Kopf; sie ist verwirrt ihren Gefühlen gegenüber. Sie selbst wohnt im Übrigen in Helenas Haus zusammen mit ihrem Bruder Tyler und ihrem Kumpel Michael. Doch dies soll nicht lang so bleiben.
Ich war gespannt, wie es nach dieser Mini-Einführung wohl weitergeht, einiges wird ja aufgerollt doch die Gefahr, die vom Old Man ausgeht ist weiterhin präsent.
Meine Erinnerungen kehrten immer mehr zurück und schließlich fielen mir auch die Sporenkriege wieder ein und die Situation in der geschaffenen Welt. Sofort war ich wieder an sie gefesselt.
Man fragt sich unweigerlich, welche Pläne der Old Man verfolgt – denn durch Tyranneien macht er die Sache mit Callie nicht besser und löst sie nicht. Doch fesseln tut die Handlung hier noch und auch genügend Spannung ist vorhanden, sodass man weiterlesen will.
Schon nach den ersten 50 Seiten gibt es die erste große Überraschung. Man lernt die interessante Person Hyden kennen und mit ihm scheint es sehr vielversprechend zu werden. Schon von Anfang an fragte ich mich, ob man ihm einfach so vertrauen kann – so kam mir sein plötzliches Auftauchen doch echt schwammig vor. Auch seine merkwürdigen Fähigkeiten brachten mich zum Nachdenken.

Die Handlung nimmt so ihren Lauf. Callie und Hyden bleiben zusammen und suchen andere Starters wie sie: Metallos, also diejenigen, die einen Chip im Gehirn haben. Denn diese werden vom Old Man gefangen und sollen an Terroristen verkauft werden. Die Spannung nahm drastisch ab, als der Old Man nicht mehr aktiv eingreifen konnte. Plötzlich war ich nicht mehr so gefesselt, interessant war es weiterhin, mehr aber nicht.
Manche Sachen, die erwähnt werden oder passieren, wirken plötzlich vollkommen belanglos und ich fragte mich nicht nur einmal, was das alles zu bedeuten hat. Anderes geht mir wiederum etwas zu schnell, sodass ich manchmal nur sehr schwer der Handlung folgen konnte. 
Andere Feinde, neben dem Old Man, tauchen auf und machen Callie und Co das Leben schwer. Alles wird absolut mysteriös gehalten und vor allem so anders als im ersten Band. Manchmal fragte ich mich, ob die beiden Bücher überhaupt zusammen gehören. Wo sind denn die Zusammenhänge? Nur sehr wenige waren hier sofort erkennbar. Vor allem Blakes Fehlen brachte mich ins Grübeln – hat er überhaupt eine wichtige Rolle im zweiten Teil? Was hatte er dann für eine Rolle im ersten Band? Fragen über Fragen und keine Antworten in Sicht.
Auch die Liebesgeschichte scheint hier – ganz anders als im ersten Band – nicht zu existieren, denn Blake ist nicht da und bei Hyden gibt es so einige Probleme, die das Ganze überhaupt nicht so wirken lassen. Es ist definitiv nichts Ernstes – auch das bringt einem zum Nachdenken.

Schließlich wurde das Finale eingeläutet und der Old Man und Callie stehen sich gegenüber. Hier gab es erstmal eine riesige Überraschung über die wahre Identität des Old Man, auf die ich niemals gekommen wäre. Wenn man aufmerksam liest, erkennt man Parallelen, auch (endlich!) zu Band Eins – doch kann man nur schwer dahinter steigen, wer er nun wirklich war und vor allem warum. 
Die gut durchdachten Zusammenhänge werden deutlich und können mich endlich mit weiteren Erklärungen etwas besänftigen. Doch dann gab es plötzlich ein schnelles und offenes Ende, meiner Meinung nach viel zu offen! Das Schöne dabei ist, dass Callie über sich hinaus wächst und Unmögliches wahr werden lässt. Doch man erfährt nicht, was die Zukunft birgt und auch nur indirekt, was aus allen Charakteren wird. Kaum etwas wurde direkt geklärt… das nahm mir dann wieder den Wind aus den Segeln.



Fazit

Alles in allem kann ich sagen, dass Lissa Price wieder außerordentlich gut durchdachte Ideen zu Tage förderte, die aber erst gegen Ende so wirklich klar werden. Bis dahin tappt man ständig im Dunkeln und findet überhaupt keinen Zusammenhang zwischen Band Eins und Zwei, was ich schade finde und mich teilweise etwas störte. Auch das Ende war mir zu offen und kam zu schnell. So finde ich, dass Enders schwächer ist als sein Vorgänger und doch die Dilogie gut abschließen kann. Für Fans von Starters sicherlich ein Muss – denn die Identität des Old Man führt uns alle noch einmal an der Nase rum. Insgesamt ein gutes Werk und ein guter Abschluss der Geschichte rund um Starters und Enders mit kleinen Schwächen.


Enders bekommt:

3,5/5 Herzen



Starters & Enders

Band 2: Enders

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Mittwoch, 12. Juni 2013

[Rezension] TURT/LE 02. Riskantes Manöver von Michelle Raven

Mittwoch, 12. Juni 2013



Autor: Michelle Raven
Titel: Riskantes Manöver
Reihe:
TURT/LE #2
Verlag: Egmont LYX
Umfang: 468 Seiten
Preis: 9,99 €uro
ISBN: 978-3-8025-8894-5
Leseprobe

Der Inhalt oder die Rezension können möglicherweise Spoiler über Charaktere, Rahmenhandlung & Geschehnisse des Vorgängers enthalten. 



Klappentext

Vier Monate ist es her, dass die TURT/LE-Agentin Kyla Mosley bei einem Undercovereinsatz in Afghanistan beinahe ihr Leben verlor. Dass sie gerettet wurde, verdankt sie einem Fremden, der ihre schweren Verletzungen versorgte und sie vor den Terroristen in Sicherheit brachte. Doch Hamid - so nannte er sich - verschwand danach spurlos, und Kyla, die sich weder bei ihm bedanken noch mehr über ihn in Erfahrung bringen konnte, musste sich damit abfinden, dass sie ihren geheimnisvollen Retter nicht mehr wiedersehen würde. 
Als sie nun den Auftrag erhält, nach Deutschland zu reisen, um dort einen BND-Agenten zu treffen, der einige Zeit in Afghanistan undercover gegen Khalawihiri, den Anführer einer Terroristengruppe, ermittelt hatte, traut Kyla ihren Augen nicht: Christoph Nevia ist niemand anderes als Hamid! Kyla ist hin- und hergerissen zwischen der Freude, ihn wiederzusehen, und der Wut darüber, dass Hamid ihr damals nicht gesagt hat, wer er wirklich ist. 
Doch den beiden bietet sich keine Gelegenheit, das, was in Afghanistan zwischen ihnen geschehen ist, zu klären: Sie erfahren, dass Khalawihiri aus dem amerikanischen Gefängnis entkommen ist. Und als Auftragsmörder versuchen, Kyla und Chris aus dem Weg zu räumen, wird klar, dass sie ganz oben auf der Abschussliste des Terroristen stehen. Für beide beginnt ein Wettlauf mit dem Tod... (Bild- & Textquelle: Egmont LYX)



Meine Meinung

Endlich, endlich! Es war soweit: nachdem ich so unendlich lange auf dieses Buch warten musste wurde ich endlich erlöst! Ich hatte extrem hohe Erwartungen an Kylas Geschichte und freute mich riesig drauf - zu recht! Ich habe so langsam das Gefühl, dass Michelle Raven immer besser wird!

Zu Beginn ist man bei Kyla, die immer noch schreckliche Albträume von den Geschehnissen in Afghanistan plagen. Dazu kommt ihre große Sehnsucht nach Hamid, die sie nicht so wirklich unterdrücken kann. Auch die Geschehnisse kann sie nicht wirklich verkraften - alles beschäftigt sie noch immer. Obwohl sie hart trainiert und ihren Vorgesetzten Hawk und Matt zeigen will, dass sie wieder für einen Einsatz bereit ist, geschieht das nicht. Sie wird vertröstet und klein gehalten, denn die beiden wollen sie noch etwas schützen, doch das treibt Kyla zur Weißglut.
Viele bekannte Persönlichkeiten aus der Hunter-Serie und dem ersten TURT-Buch begegnen einem schon zu Beginn. Neben Hawk und Matt ist da noch Rock, wo man merkt, wie gut ihm Rose tut. Der weibliche Einfluss und seine dadurch hervorgerufene Wandlung schenken einem richtig gute Laune.
Auch Jade spielt wieder eine größere Rolle in dem Buch – auch sie hat noch mit den grausamen Folterungen zu kämpfen. Sie zieht sich vor allen tief zurück und schließt sich ein, was vor allem Hawk schwer zusetzt, die vor der damaligen Mission so was wie ihr Freund war. Er weiß nicht, wie er ihr noch helfen kann und die Schwierigkeit der Situation bereit auch dem Leser Magenschmerzen. Auch Mitleid wird hervorgerufen und man kann nur hoffen, dass sich ihre Situation im Laufe der Handlung verbessert – doch mit Hawks sanfter Hilfe sollte das doch möglich sein.

Schließlich ist es soweit: Kyla bekommt einen Auftrag. Auch wenn er etwas anders sein soll, als sonst. Sie soll nach Deutschland fliegen und dort mit einem Agenten namens Christoph Nevia sprechen, der noch mehr Informationen über die Terroristen besitzen soll. Sie denken, Kyla kann ihn zum Reden bringen – und so macht sie sich auf den Weg.
Zwischendurch gibt es eine Szene mit dem Terroristen Khalawihiri, den sie in Band Eins festgenommen haben. Man erlebt ihm im Gefängnis – hier tut er so, als würde er die amerikanische Sprache nicht verstehen und redet nicht. Sein Ziel ist es, auszubrechen, was ihm schlussendlich auch gelingt und alle in höchste Alarmbereitschaft setzt. Jetzt will er Rache an dem Verräter nehmen, an Hamid. Ab hier beginnt auch die eigentliche Action und man ist mit allen in totaler Anspannung.
Kyla kommt währenddessen in Deutschland an und trifft auf den besagten Agenten, der niemand anderes als ihr Hamid ist. Chris hätte niemals diese Identität preis gegeben, wenn sie es nicht erraten hätte, was sie sofort verletzt und ihre komplizierte Beziehung unterstreicht. Für den Leser ist diese Enthüllung allerdings super, denn so wurde das Geheimnis um den mysteriösen Hamid endlich gelöst!
Es folgen aufklärende Gespräche, in denen man die beiden etwas besser kennenlernt. Chris ist sehr humorvoll und sarkastisch, er gefällt einem auf Anhieb. Die beiden sind sich trotz allem immer noch sehr vertraut und führen lockere Gespräche, auch wenn er Kyla sofort wieder auf die Palme bringen kann und ihr Temperament mal wieder deutlich wird. Schon hier wird beiden klar, dass sie sich gern näher kennenlernen würden, doch keiner spricht es aus, was ihre Beziehung erneut erschwert. So gibt es ja auch genügend Gründe, wieso sie sich nicht näher kennenlernen sollten und doch würde man sie gern dazu drängen.

Noch am selben Tag, wo Khalawihiri ausbricht, wird Kyla angegriffen von einem Auftragsmörder. Sie sollte beseitigt werden – was mir hier besonders gefiel ist, dass sie nicht einfach kampflos aufgab. Sie nutzt ihre Ausbildung, verteidigt sich und versucht den Angreifer zu überwältigen. Sie wirkt cool und nicht wie eine schwache Frau, was ich immer sehr schätze. Die Spannung steigt und auch die Gefahr für beide, denn auch Chris wird bald in den Schwitzkasten genommen und genau das führt sie auch wieder zusammen. Nun versuchen sie gemeinsam herauszufinden, wer sie bedroht und warum.
Man könnte sagen, dass die Handlung nie abfällt. Khalawihiri führt alle gekonnt an der Nase rum und seine Flucht ist nervenaufreibend und absolut spannend. Neben ihm nehmen Hawk und Jade die Verfolgung mit auf, da sie endlich will, dass ihre Albträume verschwinden und sie sich sicher ist, dass es dadurch besser wird. Auch Kyla und Chris beteiligen sich schon bald an der Jagd, als sie davon erfahren und durch die verschiedenen Handlungsstränge kommt sehr viel Abwechslung in die Geschichte.
Auch der heißgeliebte Clint wirkt wieder aktiv mit und trommelt ein kleines Team von SEALs zusammen, die ihn dabei unterstützen sollen – denn Khalawihiri MUSS unbedingt gefangen werden, was nach den ersten Toten augenblicklich wieder allen klar wird. Generell ist es schön, dass die Huntergeschwister und ihre Partner einen größeren Platz einzunehmen scheinen, obwohl ihre Geschichten (fast) alle erzählt sind. So etwas finde ich immer absolut herrlich!

Aber man lernt auch neue Personen kennen, neue TURT/LE-Agenten wie Vanessa, die auch ihre spezielle Rolle in der Handlung einnehmen – da kann man einfach nur gespannt sein, um wen es sich wohl im dritten Buch drehen wird!
Durch die vielen Charaktere und die verschiedenen Handlungsstränge, die alle zusammen führen, wirkt die Geschichte lebendig und dynamisch. Allerdings verliert man nie den Überblick, was insgesamt einen riesigen Pluspunkt ausmacht.
Die letzten 100 Seiten sind Spannung pur. Verzwickungen machen den Charakteren das Leben schwer, man hält förmlich den Atem an! Und das nicht nur bei der Jagd nach Khalawihiri, sondern auch bei Jades Entwicklung und bei der Beziehung von Kyla und Chris. Nichts scheint unter einem guten Stern zu stehen und Raven scheint ihre Charaktere gern extragroße Steine in den Weg zu legen.
Alles endet in einem unfassbar spannenden und actionreichen Finale! Und das Ende? Ja, das ist für alle absoluter Zucker!



Fazit

Was soll ich zu so einem grandiosen Buch noch sagen? Einfach alles hat gestimmt! Ich habe das Gefühl, dass sich Raven mit jedem Buch immer mehr steigert und auch mein Spaßfaktor nimmt immer mehr zu, obwohl ich jedes Mal denke, dass das überhaupt nicht mehr möglich ist. Auch wenn diesmal das exotische Setting fehlte, so macht das doch insgesamt gar nichts – durch die dynamische Handlung und viele liebgewonnene Charaktere ist das super ausgeglichen! Neben Kyla und Chris Geschichte wird auch Jades Leben aufgegriffen und doch übernehmen die Liebesgeschichten nie die Überhand – das Hauptaugenmerk liegt eindeutig auf der Jagd des Terroristen. Emotional wie immer und doch Spannung pur –das ist Raven und ich freue mich schon riesig auf das nächste Buch von ihr!


Riskantes Manöver bekommt:

5/5 Herzen




Band 2: Riskantes Manöver

weitere Bücher der Reihe sind in Vorbereitung...

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Montag, 10. Juni 2013

[Rezension] Ascheherz von Nina Blazon

Montag, 10. Juni 2013



Autor: Nina Blazon
Titel: Ascheherz
Verlag: Cbt
Umfang:
542 Seiten
Preis: 9,99 €uro
ISBN: 978-3-5703-0823-3
Leseprobe



Klappentext

Seit einem Unfall ist Summers Gedächtnis wie ausgelöscht. Doch sie weiß, dass ihr jemand nach dem Leben trachtet. Als sie mit dem geheimnisvollen, engelhaft schönen Anzej in das ferne Nordland flüchtet, muss Summer erkennen, welchen Verrat sie vor Jahrhunderten begangen hat: Einst gehörte sie zu den Zorya, deren Kuss den Sterblichen den Tod bringt. Doch einem Mann mit sanften Augen, der in ihren Armen sterben sollte, schenkte sie die Ewigkeit. Nun fordert Lady Mar, die Herrin des Todes, das Leben zurück, um das sie betrogen wurde... (Bild- & Textquelle: Cbt Verlag)



Meine Meinung

Faunblut hatte ich unweit davor gelesen und geliebt, und da Ascheherz in der gleichen Welt spielt und es mir dazu wärmstens empfohlen wurde, war es kurz darauf ebenfalls dran. Ich war wieder gespannt wie ein Flitzebogen und freute mich auf ein fantastisches Abenteuer. Meine Erwartungen wurden mehr als übertroffen!

Zu Beginn erlebt man eine Traumszene von Summer, in welcher sie von Fesseln und dem sogenannten Blutmann träumt, der sie zu verfolgen scheint. Ihre Albträume jagen ihr Angst ein und werden ein wichtiges Thema der Handlung werden.
Summer ist in einem Wanderzirkus als Schauspielerin tätig und die Szenen dort strotzen nur so von einem magischen Flair, was begeistert Schon hier war ich total im Bann des Buches. Sie führen dort wie ein Stück auf und beziehen die Tiere und Zauberei mit ein.
Summer lernt man hier noch sehr kühl kennen. Sie lebt allein und hat panische Angst vor ihrem Verfolger: dem Blutmann. Sie sucht Abstand zu allen Menschen um sich rum, auch zu Finn, ihrem Kollegen, der das gern ändern würde und mehr als einmal versucht sie zu bezaubern.
Doch plötzlich wird die Verfolgung ernst – der Blutmann taucht auf und Summer schwebt in Lebensgefahr, wodurch das erste Mal so richtig Spannung aufkommt.
Sie beschließt, mal wieder die Stadt zu verlassen und einen anderen Namen anzunehmen, denn Summer lebt in Lügen und reist aufgrund ihrer Verfolgung von Stadt zu Stadt, sie bleibt nie lange an einem Ort. Außerdem weiß sie selbst nicht, wer sie ist und woher sie kommt: sie besitzt keine Identität.

Kurz bevor sie abreisen kann trifft sie auf den merkwürdigen Anzej, der voller Staub plötzlich in ihrem Versteck auftaucht und auch noch eine andere Sprache spricht. Er ist sehr mysteriös und begleitet sie dann – ihre gemeinsame Reise und Flucht beginnt.
Zwischen den beiden entsteht bald schon eine gewisse Anziehung, doch da sind noch viele Geheimnisse, die ein weiteres vorankommen unmöglich machen. Man als Leser erkennt selbst kaum, was wahr ist und was nun falsch ist. Es war einfach nur schon wieder unglaublich, dass man überhaupt keine Ahnung hat, wer Summer gut gesinnt ist und wer nicht!
Bald darauffolgende Überraschungen ändern mal wieder alles: vor allem Summers Wirklichkeit, die sich plötzlich mächtig verschiebt und das macht den Verrat von Anzej nicht besser.
Schon bald reist Summer allein weiter und man trifft mit ihr zusammen alte Bekannte aus Faunblut – die Jägerin Moira mit ihrem geflickten Mantel ist auch hier dabei, eine Tatsache, die mich unglaublich begeistert.
Mit voranschreitender Handlung bekommt Summer auch immer mehr Erinnerungsfetzen zurück, die fesseln und unglaublich magisch sind. Die Antworten, die sie findet, ändern mal wieder alles und sind so unglaublich, dass ich schreien könnte vor Begeisterung! Außerdem scheinen irgendwie auch ihre Albträume wahr zu werden, alles spitzt sich dramatisch zu – es gibt so viele unbeantwortete Fragen und man fiebert einfach nur mit Summer mit.

Es dauert nicht mehr lange, da lernt man die Zoyra kennen, Wesen, die dafür verantwortlich sind, dass Menschen das Leben genommen wird. Man fragt sich, wer sie sind und was eigentlich nun passiert? Es nimmt mich einfach nur mit und das Buch kann man kaum aus der Hand legen. Wer ist Summer denn nun gut gesinnt und wer nicht – auf welcher Seite steht Anzej und was ist mit dem Blutmann?
Auch lernt man Personen ganz anders kennen, wie Lady Tod, die schon in Faunblut eine wichtige Rolle einnahm – dort jedoch eine ganz andere als hier. Es ist sozusagen das Gegenstück zu Faunblut, denn hier hat sie mal nicht die komplette Rolle des Bösen. Die Zoyra sind die Feinde der Tandraj und damit ist der Bogen gleich wieder zu Faunblut geschlagen, wo es um die wasserliebenden Tandraj ging.
Die Wahrnehmungen werden gegen Ende total verschoben, ich musste mehr als einmal den Atem anhalten und das unglaubliche Finale raubte ihn mir total! Ich bin so was von begeistert von diesem Buch, dafür gibt es überhaupt keine Worte um DAS zu beschreiben!



Fazit

Bei dem Buch weiß ich gar nicht, was ich schreiben kann außer dass es mich absolut begeistern konnte! Es ist lange her, dass es ein Buch sofort in mein Herz geschafft hat ohne zu überlegen – genau das trifft hier zu! Summer ist eine Protagonistin, die Erinnerungslücken hat und ihre Identität sucht. Dabei entwickelt sie sich weiter und man fiebert gern mit ihr mit. Verschobene Wahrnehmungen, magisches Flair, immer wieder Überraschungen machen die Handlung so abwechslungsreich, wie sie ist. Man tappt ständig im Dunkeln, weiß nicht, wem man vertrauen kann und durch die Zoyra wird alles so mystisch, dass es kaum besser sein kann. Summers Gefühle waren Achterbahn, genauso wie die Emotionen des Lesers – absolute Empfehlung! Hier kann man nichts falsch machen! Ein Abenteuer, das einen mitnimmt und fesselt!


Ascheherz bekommt:

5/5 Herzen


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Sonntag, 9. Juni 2013

[SuB-Futter] Neuzugänge im Regal #21

Sonntag, 9. Juni 2013


Mein letzter Post dieser Art ist erst wenige Tage her und schon gibt es wieder etwas zu zeigen. Auch diesmal wieder wegen einem kostenlosen eBook, auf welches ich einfach nicht verzichten konnte. Seht selbst!


Brodi Asthon  -  Ewiglich die Sehnsucht

Früher oder später musste es ja mal so weit sein - ein so angesagtes Buch wie "Ewiglich die Sehnsucht" wird mal kostenlos angeboten. Nun konnte ich es also in Ruhe von meiner Wunschliste streichen und es mir runterladen - für lau! 
Dann bin ich wohl mal gespannt, wie ich es so finden werde... eine Fehlinvestition ist trotzdem ausgeschlossen ;)
Man verspricht mir große Gefühle und verzweifelte Hoffnung - dann hoffe ich doch auch, dass ich so ein großes Drama kriege!
(Verlag: Oetinger // 273 Seiten)
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Freitag, 7. Juni 2013

[Rezension] Eisige Umarmung von Nalini Singh

Freitag, 7. Juni 2013



Autor: Nalini Singh
Titel: Eisige Umarmung
Originaltitel: Caressed by Ice
Reihe:
Psy/Changeling #3
Verlag: Egmont LYX
Umfang: 438 Seiten
Preis: 9,95 €uro
ISBN: 978-3-8025-8199-1
Leseprobe

Der Inhalt oder die Rezension können möglicherweise Spoiler über Charaktere, Rahmenhandlung & Geschehnisse der Vorgänger enthalten.



Klappentext

Seitdem die Werwölfin Brenna von einem Medialen entführt und gefoltert wurde, leidet sie unter Träumen voller Blut und Gewalt. Sie fürchtet, selbst dem Bösen zu verfallen – und fühlt sich magisch zu Judd hingezogen, einem abtrünnigen Medialen, der bei den Wölfen lebt. Judd ist als eiskalter Auftragsmörder darauf konditioniert, keinerlei Gefühle zu zeigen. Er kennt die tiefsten Abgründe des Bösen. 
Brenna wendet sich Hilfe suchend an ihn, weil sie sich eine Befreiung von ihrem traumatischen Visionen erhofft. Tatsächlich scheint es der Wölfin zu gelingen, seine harte Schale zu durchdringen, als ein Mitglied des Rudels grausam ermordet wird. Ein Unbekannter eröffnet die Jagd auf Brenna und den Medialen. Judd hat einen furchtbaren Verdacht: Der Täter könnte aus den Reihen der Wölfe selbst kommen. Judd und Brenna müssen sich der tödlichen Gefahr stellen, ebenso wie ihrer aufkeimenden Leidenschaft, die sie zu verschlingen droht… (Bild- & Textquelle: Egmont LYX)



Meine Meinung

Im ersten Band lernt man Brenna kennen, denn da wurde sie vom Medialen Santano Enrique entführt, misshandelt und konnte noch gerade so gerettet werden. Seitdem war ich bitter gespannt, wie es Brenna ergeht und auch, wie es mit ihr weiter geht. Judd ist ebenfalls schon aus dem Vorgänger bekannt – die beiden versprechen ein recht interessantes Paar abzugeben. So etwas wie Vorfreude kommt da automatisch auf!

Im Prolog wird wieder etwas aus der Welt der Medialen vorgestellt, diesmal ist es die Sekte Mercury, welche schon in Band Zwei benannt wurde. Sie waren es, die Silentium erfanden und das Programm auf alle Medialen übertrugen – natürlich auch nur mit Vertuschung der dunklen Geheimnisse. Auch bekommt man die Pfeilgardisten kurz vorgestellt und vor allem ihre Aufgabe – sehr interessant, denn das wird wieder einen Teil der Geschichte ausmachen.
Dann beginnt die eigentliche Handlung und man lernt Brenna kennen. Sofort merkt man, wie sie sich durch den brutalen Vorfall verändert hat. Früher war sie immer fröhlich und nun lebt sie in ständiger Angst. Ihre Visionen, die sie fast schon zu einer Medialen machen, sind ihr selbst unheimlich und nicht nur deswegen wird sie von einigen aus dem Rudel gehänselt; das schlimmste sind ihre Augen, die bei den meisten Wölfen schlechte Erinnerungen wachrufen. Sie sind wie zerbrochene Spiegel – für Judd wunderschön, der überhaupt nicht verstehen kann, wie das Rudel plötzlich gegen jemanden aus den eigenen Reihen so bösartig sein kann.
Brenna wird von ihren beiden großen Brüdern Riley und Andrew bemuttert, die sich durch den Vorfall auch sehr verändert haben. Riley wird von Schuldgefühlen geplagt, da er sie nicht beschützen konnte und Andrew ist nicht mehr so ein Spaßmacher wie früher. Die ganzen Entwicklungen sind alle logisch nachvollziehbar und es wäre komisch, wenn es anders wäre. Hier also: Hut ab! Gut umgesetzt.

Brenna möchte nicht länger unter der Fuchtel ihrer Brüder stehen und so sucht sie bei Judd Hilfe. Der ist mehr als fasziniert von der starken Wölfin, die nicht an Enriques Qualen zerbrochen ist. Er versucht ihr zu helfen und sie zu beschützen und schon hier nimmt das Schicksal seinen Lauf, denn diese Entscheidung kann für Judd tödlich sein und doch ist sie nicht mehr abwendbar.
Denn Brennas Albträume von Blut und Tod werden plötzlich wahr: es gibt einen Mord bei den Wölfen und dieser Mord geschieht unter genau der Vorgehensweise wie Enriques Morde, was Brenna mehr als schwer trifft. Sie wirkt wieder absolut gebrochen, doch will sie sich vor den anderen keine Blöße geben, was wieder einmal ihre Stärke unterstreicht. Schon allein wegen diesem Aspekt kann man Brenna einfach nur lieben: sie will trotz allem nicht schwach erscheinen und kämpft sich immer wieder nach oben.
Judd hat den schlimmen Verdacht, dass das eigentliche Ziel des Mörders Brenna ist und versucht sie deswegen zu schützen. Doch nebenbei macht er noch ganz andere Sachen – er bekommt Aufträge von außerhalb und agiert als Auftragskiller. Er hat richtig dunkle Geheimnisse, die nicht einmal der Alphawolf Hawke weiß. Was spielt Judd für ein Spiel?
Neben diesen ganzen Handlungssträngen gibt es auch wieder Einblicke in das Wirken des Rates, der Brennas Entwicklung ausnutzen will und einem als Leser sofort ein schlechtes Gefühl gibt.

Schöne Aspekte des Buches ist zunächst, dass man das SnowDancer-Rudel endlich mal näher kennenlernt. Es funktioniert anders als das Rudel um Lucas, birgt aber mindestens genauso viele tolle Figuren, die ihre eigene Geschichte verdient haben. Auch bemerkt man dann wieder, wie unterschiedlich doch alle mit Brenna umgehen und teilweise auch, warum das so ist.
Ebenso schön ist Brennas Angriff auf Judd – das heißt, sie will ihn für sich gewinnen. Judd ist anfangs einfach nur ein Eisklotz, den sie versucht zu schmelzen. Sie weiß, dass er auch etwas für sie fühlt, es aber als Medialer niemals zugeben würde und so versucht sie zu handeln. Sie geht da ziemlich locker-heiß dran und bringt Judd mehr als einmal in Bedrängnis mit seinen Gefühlen. Denn ewig kann sich auch ein Medialer nicht beherrschen, irgendwann verliert selbst er die Kontrolle. Für sie ist er anders und doch verliert er nie seine Persönlichkeit als Medialer, nur sie kennt seine gefühlvolle Seite und durch ihn findet Brenna auch irgendwie vollkommen zurück zu sich selbst.
Im weiteren Verlauf der Handlung wird die Bedrohung durch die Medialen riesig. Sie versuchen die für sie „dummen Tiere“ gegeneinander auszuspielen, worauf die Wandler jedoch nicht so einfach darauf reinfallen. Diese schlagen auch noch zurück, wodurch sich die Lage immer mehr zuspitzt.
Ungeahnte und schockierende Wahrheiten kommen ans Licht und auch Brennas Zielscheibe wird immer größer – jemand muss sterben. Nach einem großen Knall und einer gerade noch so abwendbaren Gefahr kehrt erstmal wieder Ruhe ein in der Höhle der Werwölfe. Doch jetzt schon wird viel offen gelassen für die folgenden Bände.



Fazit

Das Buch war wieder atemberaubend gut! Diesmal eine Gefahr aus den eigenen Reihen zu nehmen ist gut überlegt und die Geschichte ist sehr vielseitig. Neben der Gefahr der Medialen, die gegen die „dummen Tiere“ vorgehen, schwebt Brenna immer in Lebensgefahr und Judd muss alles daran setzen sie zu beschützen. Die Liebesgeschichte der beiden ist anders als alle anderen, doch genauso explosiv und sehr emotional. Brenna kann zu sich zurückfinden und das ist wohl das Wichtigste nach all den schlimmen Sachen, die sie durch die Medialen erlebt hat. Einblicke in das Rudelleben und die leicht action-angehauchte Handlung machen das Buch wieder rundum perfekt!


Eisige Umarmung bekommt:

5/5 Herzen



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