Mittwoch, 30. Januar 2013

[SuB-Futter] Neuzugänge im Regal #4

Mittwoch, 30. Januar 2013

Eigentlich sollte meine Bestellung erst im Februar kommen, aber nun ist eines der Bücher doch schon gekommen. Na ja, was soll's! ;)


Kristin Cashore  -  Die Flammende

Lange habe ich gewartet - jetzt ist "Die Flammende" also endlich auch als Taschenbuch erschienen. Verdammt, freue ich mich! 
Denn "Die Beschenkte" hat mich so fasziniert, begeistert und ich fieberte mit wie es nur selten vorkommt, so bei Nalini Singh. Und das ist wirklich etwas ganz Besonderes.
Es wird zwar erstmal im Regal stehen, doch ich versuche es bald zu lesen. Ich bin einfach zu neugierig.
Und außerdem hat sie rote Haare ;) Das Cover ist übrigens <3
(Verlag: Carlsen // 508 Seiten)
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Dienstag, 29. Januar 2013

[Rezension] Renegade: Tiefenrausch von J.A. Souders

Dienstag, 29. Januar 2013



Autor: J.A. Souders
Titel: Tiefenrausch
Originaltitel: Renegade
Reihe: Renegade #1
Verlag: Ivi Verlag
Umfang: 359 Seiten
Preis: 16,99 €uro
ISBN: 978-3-4927-0281-2
Leseprobe


Klappentext

Elysium liegt am Grund des Meeres, abgeschirmt vom Rest der Welt. Dort hat Mutter ein Paradies geschaffen: Sie organisiert den Alltag der Menschen, schützt sie vor Gefahren und regelt sogar die Geburten. Doch dieser Friede wird teuer erkauft – Gefühle sind in Elysium verboten, Berührungen unter Liebenden werden mit dem Tod bestraft. 
Evie vertraut in dieses System – doch als Gavin, ein Oberflächenbewohner, in ihre Welt eindringt, weckt der junge Mann Zweifel in ihr: Warum plagen sie Erinnerungslücken? Weshalb besteht Mutter auf Evies tägliche Therapie-Sitzungen? Und wieso kann sie sich durch Gavin an Dinge erinnern, die absolut unmöglich sind? Evie erkennt, dass sie Teil eines gewaltigen Plans ist, aus dem es für sie ohne Gavin kein Entrinnen gibt. (Bild- & Textquelle: Ivi Verlag)



Meine Meinung

Das Buch bekam ich spontan vom Verlag zugeschickt als ich nach „Enders“ fragte – mich hat dies jedoch sehr gefreut, da ich das Buch eh irgendwann lesen wollte. Ich fand die Idee von einer Stadt unter Wasser so interessant und sie kam mir so völlig neu vor, dass es mich sehr gefreut hat, dass ich das Buch lesen durfte. Und es war wirklich gut!

Schon auf den ersten Seiten bemerkt man, dass das Leben aller Menschen in der Unterwasserstadt Elysium vorbestimmt und festgelegt ist, dabei geht es auch um wichtige Dinge, wie der späterer Job oder der zukünftige Ehepartner. Auch darf nicht jedes Paar Kinder haben, sondern nur von „Mutter“ speziell ausgewählte. Diese „Mutter“ ist hierbei die Herrscherin von Elysium und Evie ist ihre Tochter.
Das Buch ist aus Evies Sicht geschrieben, doch auch sie wird streng kontrolliert, auch wenn sie „die Tochter des Volkes“ ist. Denn laut Mutter sind die Wachen und die Selbstschussanlagen, die auf alles schießen, was nicht im virtuellen System ist, der Preis des Friedens.
Eine der härteren Strafen der Gesellschaft ist jedoch, dass Berührungen unter Liebenden mit dem Tod bestraft werden. Es sind irgendwie sehr kranke Gesetze. Hier zeigt sich pure Unmenschlichkeit, was erschreckend ist. Diese vergötterte Oberhaupt namens Mutter ist kalt und herzlos, irgendwie total abgedreht – sie bringt Leute um, einfach weil sie es kann.
Diese Welt, diese Stadt Elysium – also diese begeistert mich ja total. Eine Stadt unter Wasser in Glas, wovon man den ganzen Ozean erblicken kann. Diese winzigen Beschreibungen, zB von Walen, sind einfach bezaubernd. Als Leser fragt man sich, wie diese Stadt da wohl hinkam und wie sich alles entwickelt hat, was teilweise im Laufe der Handlung beantwortet wird. Es ist insgesamt jedoch ein echt schönes Setting.

Mit Evie selbst scheint irgendwas nicht in Ordnung zu sein, denn sie wiederholt wie ein verrücktes Mantra immer wenige Sätze, die wie von einem Roboter gesprochen wirken. Ihr Leben ist perfekt, behauptet sie, doch selbst sie merkt, dass irgendwas nicht richtig ist und das ihr Erinnerungen fehlen, die sie einfach nicht rekonstruieren kann. Denn ihre Mutter lässt sie alle schrecklichen Dinge mittels einer Gehirnwäsche einfach vergessen um sie besser kontrollieren zu können. Diese Art von Kontrolle ist einfach grausam.
Eines Tages gelangt ein Junge namens Gavin plötzlich nach Elysium. Er kommt von der Oberfläche und es dauert nicht lange, da lernen sich Evie und er das erste Mal kennen, als sie ihn verarztet. Das Buch ist anfangs nicht unbedingt spannend, aber interessant und hier nimmt es dann das erste Mal wirklich Spannung auf und diese bleibt bzw. steigert sich nur noch mehr.
Durch Gavin erfährt man auch mehr über Elysium und Evies Welt – diese Möglichkeit ist gut gewählt, da diese Informationen so gut in die Handlung einfließen. Jedoch bekommt man auch mehr Informationen über die normale Welt und was aus ihr geworden ist. Mich interessiert ja, warum? Klar, es wird immer wieder ein Krieg erwähnt, doch wie und warum und wann, nie. Fakt ist jedoch, die beiden führen ein total gegensätzliches Leben.

Durch Gavins Hilfe und seine Nähe erinnert sich Evie immer mehr an Vergangenes, täuscht aber weiter vor ihrer Mutter ihr Vergessen vor, denn ansonsten wird sie gezwungen, zu vergessen und das wollen sie und Gavin unbedingt vermeiden, da sie sonst nie die Wahrheit erfahren werden.
Es gibt auch wenige lustige Szenen die einen zum Schmunzeln bringen und so die ernste, gewaltsame Stimmung auflockern.
Es gibt viele Anhaltspunkte, wieso dieses Buch typisch für sein Genre ist: eine Rebellion gegen die Herrschaftsform, grausame Verbote und Regeln, sowie das heimliche Brechen dieser – aber das Buch ist insgesamt dann doch wieder besonders durch den Ozean und diese unglaubliche geschaffene Welt.
Nach und nach decken Gavin und Evie immer mehr Lügen auf und es dauert nicht lange, da hilft Evie nicht nur ihm zur Flucht, nein sie flüchtet auch selbst mit. Denn sie ist die Schlüsselfigur in einem Spiel, das nicht geführt werden darf. Man weiß kaum so wirklich, was nun wirklich Wahrheit ist – dahinter muss man zusammen mit den Charakteren erst kommen. Das Buch bleibt immer spannend und man liest unaufhörlich weiter.
Die Flucht selbst wird mit zunehmender Seitenanzahl auch immer spannender, bis sie irgendwann ihren Höhepunkt erreicht. Die Geheimnisse rund um Evies Herkunft werden gelüftet und der finale Schlag kommt.
Das Ende ist zufriedenstellend, jedoch bleiben mir persönlich noch total viele Fragen, weswegen ich auf eine Fortsetzung hoffe.



Fazit

Für mich war das Buch absolut perfekt, was vor allem auch an dem wundervollen und außergewöhnlichen Setting des Ozeans lag. Es war total interessant, wenn auch grausam, aber so blieb man immer dran und die Spannung steigerte sich stetig. Auch die Liebesbeziehung war ganz gut und eine nette Abwechslung zur Haupthandlung und der dramatischen Flucht. Das Ende ist in sich geschlossen, aber eine Fortsetzung wäre trotzdem sehr wünschenswert. Gerne mehr davon!


Tiefenrausch bekommt:

4,5/5 Herzen



Ob es eine Fortsetzung gibt, ist bisher unklar...
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Montag, 21. Januar 2013

[Rezension] Wolfsbann von Lori Handeland

Montag, 21. Januar 2013


Autor: Lori Handeland
Titel: Wolfsbann
Originaltitel: Midnight Moon
Reihe:
Geschöpfe der Nacht #5
Verlag: Egmont Lyx
Umfang: 350 Seiten
Preis: 9,95 €uro
ISBN: 978-3-8025-8261-5
Leseprobe

Der Inhalt oder die Rezension können möglicherweise Spoiler über Charaktere, Rahmenhandlung & Geschehnisse des Vorgängers enthalten.


Klappentext

Cassandra dachte, sie hätte das perfekte Leben. Einen Mann, der sie liebt, und eine Tochter, die sie vergöttert. Doch dann bricht ihre Welt zusammen. Ihr Mann, der angeblich so ehrbare Geschäftsmann, ist in kriminelle Machenschaften verstrickt. Und als seine zwielichtigen Geschäftspartner ihn erpressen, kommt es zur Katastrophe: ihre Tochter wird ermordet. Cassandra sammelt Beweise gegen ihren Mann und bringt ihn hinter Gitter. Sie wird ins Zeugenschutzprogramm eingeschleust und ändert ihr Leben radikal. 
Ab jetzt ist sie Priesterin Cassandra und betreibt einen Vodooladen in New Orleans. Und kennt nur noch ein Ziel: ihre Tochter aus dem Reich der Toten zurückzuholen. Da kommt ihr der Auftrag der geheimnisvollen Jäger-Sucher wie gerufen. Sie soll nach Haiti reisen, um einen dunklen Vodoomeister aufzuspüren, der angeblich Tote wieder zum Leben erwecken kann. 
Der Glücksjäger Devon Murphy erklärt sich bereit, Cassandra auf ihrer gefährlichen Mission zu begleiten. Dabei kommen sich die beiden schnell näher, und Cassandra entdeckt längst verloren geglaubte Gefühle und eine Leidenschaft, die sie so noch nie erlebt hat. Doch als endlich die Rückkehr ihrer Tochter in greifbare Nähe rückt, steht Cassandra vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens… (Bild- & Textquelle: Egmont Lyx)



Meine Meinung

Auch dieser Band unterlag einem erneuten Re-Read – schon allein der Klappentext verspricht ja so einiges und man bekommt auch alle Erwartungen vollends erfüllt. Jetzt, nach dem zweiten Mal lesen, fand ich das Buch sogar noch besser als beim ersten Mal. Woran es lag? Keine Ahnung. 
Das schöne ist, dass man Cassandra schon auf dem Vorgängerband „Wolfsfieber“ kennt und dieser dort direkt anschließt, denn alle Probleme sind noch nicht gelöst. Auch, dass man die Welt des Vodoos besser kennenlernen wird ist cool und ein riesiger Bonus – deswegen, auf ins Vergnügen! Es ist top!

Schon im Prolog bekommt man alles Wissenswerte über Cassandra genannt, was alle großen Fragen zu ihrer Person fürs Erste klärt. Man erfährt mehr über ihre Person – dass sie Mann und Tochter hatte, aber durch einen Verrat nun beides verloren hat. Vor allem ihre Tochter vermisst sie schrecklich und um sie von den Toten zurückzuholen ist sie zum Vodoo übergegangen.
Sofort im Anschluss bekommt man eine Einleitung, wo vor allem noch einmal auf die letzten Geschehnisse und die vorangegangen Situation eingegangen wird. Cassandra reist nach Haiti, um den Fluch von Adam und seiner Familie zu nehmen – aber auch, um ein Ritual zu erlernen, was ihre Tochter lebendig zurückbringen soll. Sie verfolgt also eigentlich ihre eigenen Ziele und nimmt die Aufgabe mit Adam als Vorwand, auch wenn sie ihrer Freundin Diana wirklich helfen will, ihren Mann zu heilen.
Sie sucht einen bokor, einen bösen Hexer, der ihr weiterhelfen soll. Doch dieser ist gefürchtet auf der ganzen Insel und keiner will sie durch den Wald zu ihm führen – keiner, außer Devon Murphy, ein attraktiver Mann, der viel die Welt umreist hat und ebenfalls eine sehr durchwachsene Vergangenheit besitzt. Er ist ein einziges Rätsel, dieser Mann, der in jedem Satz seinen Akzent wechselt – doch für Cassandra ist er ein sehr heißes Rätsel.
Denn natürlich, wie sollte es auch jemals anders bei Lori Handeland sein, fühlen sich die beiden sofort wieder total körperlich angezogen, was erstmal wieder schön breit getreten wird. Also dafür gab es eindeutig wieder Punktabzug – langsam reicht es!

Jedoch begleitet man die beiden auf eine Reise durch den Dschungel, die abenteuerlicher kaum sein könnte. Sie brechen erst einmal in die Berge auf um den bokor zu suchen. Devon tut dies für Geld, Cassandra für ihre Tochter. Hier zeigt sich auch, wie viele Facetten Devon eigentlich hat und wie untypisch Cassandra doch als Priesterin ist.
Außerdem bilden sie in Glaubensdingen einen totalen Gegensatz: sie glaubt durch ihre Religion und durch die Tatsache, dass sie ihre Tochter einfach wiederbeleben MUSS natürlich an alles Magische – doch Devon sagt glasklar zu allem, was nicht von dieser Welt stammt, eindeutig nein und erklärt Cassandra auch für verrückt, bis er es selbst sieht. Schön, dass er nicht so naiv ist, wie man es von vielen Charakteren in anderen Werken gewohnt ist.
Beide werden mit einem Haufen voller Magie konfrontiert, wobei Wahrheit und Illusionen kaum zu unterscheiden sind. Der böse Hexer weiß, wie er sie verwirren kann und so tappt man mit Cassandra stets im Dunkeln. Sich selbst etwas zu überlegen funktioniert einfach nicht – man kommt nicht dahinter, was Wahrheit ist und was Magie. Man wird verwirrt, und das richtig gut. Mich hielt es ständig beim Lesen, und so sollte das doch sein.

Das interessante an dem Buch ist, dass es sich mal überhaupt nicht um Wölfe dreht, weder um Werwölfe, noch um irgendwelche anderen Wölfe, wie man es bisher gewohnt war. Sondern es geht um Leopardenwandler, allerdings gar nicht so einfach, wie man sich das vorstellt. Logischerweise passt dann der Titel nicht mehr, was aber wahrscheinlich wegen der Reihenkenntlichkeit eingehalten wurde.
Im Laufe der Handlung wird die Geschichte immer mysteriöser, man fiebert immer mehr mit und versucht zusammen mit Cassandra zu schlussfolgern. Aber eigentlich ist es ein Buch, was einen komplett überrascht. Hier gibt es nicht nur eine Stelle, die alles ändert, sondern zig in unbestimmter Mengenanzahl. Es gefällt mir zwar nicht nur deswegen super gut, aber das war einer der Hauptpunkte- es hätte kaum besser sein können.



Fazit

Ein Buch, was mich auf ganzer Länge überzeugen konnte und einem ständig am Ball bleiben lässt. So viele Überraschungen, Irrungen und Wirrungen gab es kaum in einem Buch – noch dazu die untrennbare Grenze zwischen Wahrheit und Illusion. Es war perfekt, so geht es mal nicht um Wölfe, sondern um Leoparden und viel Verlust und Schmerz. Die Religion des Vodoo wird einem sehr nah gebracht und auch die Hauptcharaktere überzeugen in voller Länge – bis auf die urplötzliche Anziehung der beiden, die echt nervt – dafür gab es den einigen Punktabzug. Ansonsten absolut Top!


Wolfsbann bekommt:

4,5/5 Herzen




Geschöpfe der Nacht


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Sonntag, 20. Januar 2013

[SuB-Futter] Neuzugänge im Regal #3

Sonntag, 20. Januar 2013

Am Wochenende war ich in Hamburg um mein Geburtstagsgeschenk einzulösen - ich war bei "Der König der Löwen - Das Musical".
Da wir Freitag den ganzen Tag Zug fuhren und auch heute ab früh 9 Uhr im Zug saßen, haben wir den Samstag genutzt, um die Stadt etwas zu besichtigen, ehe es abends ins Musical gibt. Dabei gab es dann doch noch einige Bücher - ich musste mich doch einfach für das perfekt abgelaufene Kolloquium belohnen ;)



Amanda Hocking  -  Die Tochter der Tryll 01. Verborgen

Dieses Buch hatte ich schon Öfters mal in der Hand - bis jetzt konnte ich es jedoch nicht mitnehmen, ich hatte mich immer für ein anderes entschieden.
Jetzt in Hamburg war es soweit: diesmal habe ich es nicht stehen lassen, sondern jetzt ziert es mein Regal. Bei Amanda Hocking gehen die Meinungen ja immer auseinander, deswegen bin ich gespannt, wie das wohl bei mir sein wird!
(Verlag: Cbt Verlag // 303 Seiten)



Simone Elkeles  -  Du oder das ganze Leben

Das Buch haben doch echt schon alle gelesen, nur mal wieder ich nicht. Außerdem habe ich mittlerweile echt Schiss, dass man es irgendwann nicht mehr kaufen kann; deswegen kam es mit! ;)
Außerdem war ich aber auch schon ewig neugierig auf die Story und so ging es diesmal eben mit. Mal sehen, wann ich es lesen werde und wie es mir gefallen wird!
(Verlag: Cbt Verlag // 428 Seiten)



Erica O'Rourke  -  Die Erwählte

Auch um dieses Buch schleiche ich schon etwas länger rum - vor allem diese angedeutete Dreiecksbeziehung interessiert mich, sowie die Tatsache, dass die Familie der Hauptperson teilweise in der Mafia ist. Sowas hat mich ja schon immer mal interessiert, deswegen viel die letzte Entscheidung für ein Buch auf dieses hier! Mal sehen, wie es mir gefallen wird :)
(Verlag: blanvalet Verlag // 412 Seiten)
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Donnerstag, 17. Januar 2013

[SuB-Futter] Neuzugänge im Regal #2

Donnerstag, 17. Januar 2013

Erinnert ihr euch an meinen letzten Post der Neuzugänge? Da sagte ich noch, dass für diesen Monat nichts mehr geplant. Tja, geplant war dieser Gewinn hier wirklich nicht. Aber darüber freuen tue ich mich nur umso mehr! :)
Außerdem habe ich ganz vergessen, dass ich ja noch eine Shoppingtour in Hamburg einlege - da kann es sein, dass dann diesen Monat noch mal was dazukommt... ;)


Elizabeth Miles  -  Im Herzen die Rache 

Schon allein dieses Cover ist der absolute Hammer! Ich liebe es und könnte es stundenlang anschauen!
Die Leseprobe habe ich auch schon verschlungen und durch einen geschriebenen Leseeindruck und etwas Glück das Buch schließlich bekommen. Es wird als nächstes angefangen und ich bin mega gespannt, wie es wohl weitergehen wird und was passieren wird. Man hört ja so einiges ;)
(Verlag: Loewe // 381 Seiten)
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Montag, 14. Januar 2013

[Rezension] Wellentraum von Virginia Kantra

Montag, 14. Januar 2013

Autor: Virginia Kantra
Titel: Wellentraum
Originaltitel: Sea Witch
Reihe:
Children of the Sea #1
Verlag: Droemer Knaur
Umfang: 367 Seiten
Preis: 9,99 €uro
ISBN: 978-3-4265-0986-9
Leseprobe



Klappentext

Margred ist eine Selkie, ein Wesen der Meere. Nie verbringt sie mit einem menschlichen Geliebten mehr als eine Nacht, stillt sie doch nach dem Tod ihres Gefährten nur noch ihre Sehnsucht. 
Doch dann begegnet sie dem Polizisten Caleb Hunter, der in einem kleinen Küstenort Zuflucht vor den quälenden Erinnerungen seiner Vergangenheit gesucht hat. Margred teilt mit ihm eine leidenschaftliche Liebesnacht und kehrt danach zurück ins Meer. 
Aber diesen einen Mann kann sie nicht so einfach vergessen. Ihre Gefühle für Caleb treiben sie zurück an Land, wo bereits ein gefährlicher Gegner auf sie wartet… (Bild & Textquelle: Droemer Knaur)




Meine Meinung

Das war das erste Buch, was ich las, worin es um Meereswesen geht, denn vorher kam ich damit nicht in Berührung. Die liebe Sonne fand es richtig gut – also dachte ich mir, so verkehrt kann es ja nicht sein, auch wenn es etwas spezieller klang. Als sie es mir auslieh war ich noch gespannter drauf, es klang sehr vielversprechend. Jedoch konnte es meine Erwartungen nicht so ganz erfüllen.

Vor allem am Anfang wechseln die Perspektiven sehr schnell zwischen Margred, der Selkie, und Caleb, dem Polizisten. Man bekommt nicht wirklich viel Zeit, die beiden Figuren näher kennenzulernen, was sich bei mir sehr negativ ausgewirkt hat.
Margred sucht an Land einen Liebhaber, denn sie sehnt sich nach leidenschaftlicher Nähe, aber nur für eine Nacht und ohne jegliche Verpflichtungen. Es gilt, eine Lust zu stillen – so als hätte sie gerade Hunger, den sie stillen müsste. Sie ist einsam, genauso wie Caleb, der früher im Krieg war und nun ein einsames Leben führt. Seine Kriegswunden und seine schrecklichen Erlebnisse haben ihn geprägt, vereinsamen lassen und seine Psyche stark angeschlagen. Als Maggie ihn entdeckt, löscht er gerade ein Feuer am Strand.
Nach einem mehrdeutigen Gespräch geht es auch schon richtig zur Sache. Ich bin ja normal überhaupt nicht prüde, aber das war mir echt ein wenig zu viel des Guten auf den ersten Seiten. 
Nach und nach bekommen die Charaktere mehr Tiefe, das heißt, man erfährt mehr über sie. So ist Maggies Welt doch sehr interessant und neu zugleich, auch ihre Art und Lebensweise. Nur war es sehr schade, so wenig über sie und die anderen Selkies zu erfahren. Also da hätte ich mir wirklich gern mehr gewünscht.

Nachdem Caleb zwei Wochen lang auf Maggies Rückkehr wartet, da er schon nach ihrem kurzen One-Night-Stand mehr für sie empfunden hat, wagt sie sich wieder an Land – denn auch sie hat Sehnsucht nach Caleb. Jedoch wird ihr diese zum Verhängnis. Als sie an Land kommt und ihr Fell ablegt, welches sie braucht um sich in ihre Selkieform- einen Seehund – zu verwandeln, wird sie überfallen, ihr Fell gestohlen und verbrannt. Maggies Leben wird von einem Unbekannten zerstört, denn nun kann sie nie wieder ins Meer zurückkehren und ist an das Land gebunden. Schwer für ein Wesen, was sein ganzes Leben lang in den weiten der Ozeane verbracht hat.
Jedoch ist Caleb sofort zur Stelle – ihr Retter in der Not. Maggie kennt nur ihn und sie muss versuchen, ihm zu vertrauen, da sie sich als Mensch überhaupt nicht auskennt. Sie klammert sich schon fast verzweifelt an ihn, da sie so vieles kennenlernen muss und ohne Caleb ganz auf sich allein gestellt wäre.
Während er versucht Maggie zu helfen erfährt man mehr über seine Familie. So bekommt man schnell mit, dass seine Mutter und sein älterer Bruder Dylan eine relevante Rolle spielen, die man schnell erahnen kann. Es ist zwar interessant, was aus ihnen geworden ist, aber vorhersehbar, man muss nur gleich kombinieren können. 

So weit so gut, doch mir fiel immer mehr auf, wie unsympathisch mir die Charaktere doch eigentlich waren. Anfangs dachte ich, ich müsste mich erst noch an sie gewöhnen. Aber es wurde nur schlimmer – das ganze Buch über wurde das nicht besser.
Caleb ist mir irgendwie ziemlich blass, hat auch nur schlechtes in seinem Leben erlebt, was eigentlich nicht so einseitig sein kann und ist dazu noch total besitzergreifend. Doch auch Maggie ist nicht besser, denn sie ist total egoistisch, zu merkwürdig und nutzt Caleb fast bis zum bitteren Ende total aus. Die Wandlung von beiden, damit sie eine Beziehung eingehen können, fand ich auch weit hergeholt und überhaupt nicht gut.
Außerdem war mir immer mal echt langweilig, da es immer nur im Maggie und ihre Versuche, sich den Menschen anzupassen ging. Das hat sie ja nicht so wirklich geschafft mit ihrer merkwürdigen Art. So überflog ich teilweise manchmal ein paar Seiten, was nicht unbedingt den Lesespaß hob.
Ungefähr in der Mitte des Buches erfährt Caleb dann, was Maggie eigentlich ist. Ich fand es gut, dass er ihr zuerst überhaupt nicht glaubte und sie für unzurechnungsfähig hielt. Das war endlich mal wieder etwas, was ich nachvollziehen konnte und er bekam ein paar kleine Sympathiepunkte auch dadurch, dass er sich immer so offensichtlich um sie sorgte.

Anschließend nimmt die Geschichte etwas an Fahrt auf. Nachdem kurz nach Maggies Auftauchen ein Mord begangen wurde, folgt ein weiterer, an einer Selkie. Dieser Mord schlägt ziemlich große Wellen – und Maggie weiß, dass es dieselbe Person war, die auch schon sie umbringen wollte.
Es wird einem bewusst, dass Maggie in sehr großer Gefahr schwebt, die sie teilweise auch provoziert – trotzdem steigert sich die Spannung unaufhörlich weiter und meine Meinung über das Buch wurde wieder etwas positiver.
Gegen Ende wurden mir die beiden dann doch etwas sympathischer, allerdings werde ich die ganze Zeit davor nicht vergessen. Sie entwickeln sich weiter und so soll es sein. Das Ende selbst ist recht schön, wenn auch zu plötzlich, aber gut.



Fazit

Im Großen und Ganzen war das Buch ganz gut. Die Charaktere waren mir fast bis zum Ende absolut unsympathisch, dann besserte es sich etwas. Zwischendurch schob ich mal Langeweile beim Lesen, am Ende kommt dann endlich mal ein bisschen Spannung ins Spiel. Die Selkie sind sehr interessante Wesen, über die man leider zu wenig erfährt. Für mich ein ziemlich durchwachsenes Buch – mal sehen, wie der zweite Teil wird.


Wellentraum bekommt:

3,5/5 Pfoten



Children of the Sea

Band 1: Wellentraum
Band 2: Feuerwogen (ab Dezember 2013)
Band 3: Meereskuss (ab Februar 2014)

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Samstag, 12. Januar 2013

[SuB-Futter] Neuzugänge im Regal #1

Samstag, 12. Januar 2013

Das ist das erste Buch, was mich dieses Jahr erreicht - bestellt wurde es allerdings noch letztes Jahr. Bezahlt wurde es von dem Gutschein, denn ich schon für meine letzten Neuzugänge gebraucht habe. Es war also noch eine offene Bestellung.
Mal sehen, ob es diesen Monat noch einen Post mit Neuzugängen geben wird. Geplant ist eigentlich nichts mehr. Aber man weiß ja nie ;)


Corrine Jackson  -  Touched 02. Die Schatten der Vergangenheit

Band 1 bekam ich letztes Jahr vom Verlag und der brandsatz GmbH zur Verfügung gestellt. Das Buch fand ich richtig klasse und war für mich alles andere als ein Twilight-Abklatsch.
Jetzt musste natürlich auch Band 2 her. Auch wenn ich echt große Erinnerungslücken  an Band 1 habe - irgendwie wird das dann schon gehen ;)
Erstmal wird's ins Regal gestellt - denn es sieht außerordentlich gut aus!
(Verlag: Thienemann // 401 Seiten)
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Donnerstag, 10. Januar 2013

[Rezension] Shadow Guard 01. Wenn die Nacht beginnt von Kim Lenox

Donnerstag, 10. Januar 2013

Autor: Kim Lenox
Titel: Wenn die Nacht beginnt
Originaltitel: Night Falls Darkly
Reihe:
Shadow Guard #1
Verlag: Egmont Lyx
Umfang: 345 Seiten
Preis: 9,99 €uro
ISBN: 978-3-8025-8633-0
Leseprobe



Klappentext

London im 19. Jahrhundert. Die junge Elena kann sich seit einem Unfall vor zwei Ja
hren nicht mehr an ihre Vergangenheit erinnern. Sie lebt im Haus ihres geheimnisvollen Gönners, Lord Archer Black, den sie jedoch noch nie zu Gesicht bekommen hat. Elena arbeitet als Krankenschwester in den Armenvierteln Londons und träumt davon, Medizin zu studieren. 
Als Lord Black nach einer langen Reise endlich in die Stadt zurückkehrt, ist Elena sogleich fasziniert von dem attraktiven und düsteren Mann. Und auch Black fühlt sich zu seinem schönen Mündel leidenschaftlich hingezogen. 
Doch mit seiner Rückkehr fallen dunkle Schatten in Elenas Leben. Sie ahnt nicht, dass Black in Wirklichkeit einem Orden unsterblicher Krieger angehört, der böse Seelen jagt, die sich dem Tod entziehen wollen. Blacks Auftrag ist es, den Serienmörder Jack the Ripper zur Strecke zu bringen, der London in Angst und Schrecken versetzt. Alles deutet darauf hin, dass der Mörder kein gewöhnlicher Mensch ist – und dass er weiß, dass Black ihn jagt. Denn immer wieder hinterlässt der Ripper Nachrichten für Archer. 
Als auch Elena ins Visier des Mörders gerät, muss Black alles daran setzen, dem grausamen Morden endlich ein Ende zu bereiten… (Bild- & Textquelle: Egmont Lyx)



Meine Meinung

Die Leseprobe zu diesem Buch hatte ich geradewegs einfach so verschlungen – sie wirkte sehr positiv auf mich und animierte mich zum Lesen des Buches ungemein. Außerdem war für mich sehr neuartig, dass Fantasy und Historie gemischt wurden. Das machte das Buch so reizbar für mich und ich ließ mich überraschen. Man kann feierlich sagen: Überraschung gelungen, ein neues Buch hat mein Herz erobert!

Schon im einleitenden Prolog spürt man die Andersartigkeit des Buches. Sowohl die Sprache, als auch der Schreibstil sind der Zeit angepasst und trotzdem leicht verständlich. Ich finde das gut so, denn es wirkt authentisch und man kann sich perfekt in die Vergangenheit hineinversetzen.
Hierbei begleitet man Archer auf der Jagd nach jemanden, der üble Dinge verrichtet hat. Es wird sofort gezeigt, dass Archer ein übernatürliches Wesen ist, da er sich in einen „Schatten“ verwandeln kann. Mehr als dieses Substantiv bekommt man jedoch erstmal nicht und man muss damit auskommen. 
Auch findet hier seine erste Begegnung mit Elena statt, welche von seinem bösen Widersacher als Geisel verwendet wird.  Schon hier zeigt sich Elenas Stärke, da sie selbst bei dieser Geißelnahme ihre Nerven nicht verliert und stark bleibt. Als er sich mit ihr jedoch plötzlich vom Dach stürzt verliert sie fast ihr Leben, doch Archer kann sie retten. Jedoch sind sämtliche Erinnerungen an ihr früheres Leben wie ausgelöscht. Archer nimmt sie daraufhin auf, denn schon in diesen winzigen Augenblicken mochte er Elena sehr und durch ihre Selbstaufopferung, die sie bringen wollte, war er beeindruckt.

Nach einem Zeitsprung von mehreren Monaten erfährt man, wie das Ganze nun weiterging. Elena wurde von Archer aufgenommen, jedoch kennt sie eine komplett andere Geschichte. Archer ist auf Reisen, während sie mit der gehobenen Gesellschaft nicht klar kommt und einer Heirat das Arbeiten im Krankenhaus in einem der Armenviertel Londons vorzieht.
Elenas großes Herz spielt eine wichtige Rolle hierbei, denn sie opfert sich für viele ihrer Patienten regelrecht auf und will ihnen helfen – manchmal auch mit Geld, damit sie über Nacht eine sichere Zukunft haben. Denn Jack the Ripper ist auf den Straßen unterwegs und ermordet junge Frauen, was ganz London in Angst und Schrecken versetzt.
Doch Elenas Wunsch ist größer: sie will Medizin studieren. Für diese Zeit ist das für eine Frau undenklich. Doch möchte sie lieber den Armen und Bedürftigen helfen als in ihrer geborgten Villa zu sitzen und luxuriösen Tee zu trinken.
Archer, der auf Reisen ist, muss bald durch eine Dummheit eines anderen unsterblichen Schattenkriegers - wie sich seine Art nennt, welche die Menschen beschützen - nach Hause kommen, wo er zum ersten Mal seit Elenas Gedächtnisverlust wieder auf sie trifft. Sie ist auf Anhieb fasziniert von ihrem doch recht jungen Gönner, was sie nicht vermutet hätte. Auch mir machte es Spaß, die beiden näher kennen zu lernen.

Doch bringt Archer noch weitere Personen ins Spiel, die es teilweise in sich haben. So ist da Selene, eine Unsterbliche, die für ihr Leben gern Bücher isst und die Elena beim ersten Anblick schon nicht ausstehen kann. Ihre unerwiderte Liebe zu Archer macht das nicht unbedingt besser. Auch ihr Zwillingsbruder Mark – ein junger Schattenwächter aus London - ist bald mit von der Partie, jedoch stehen er und Archer sich nicht sehr nahe – wegen einer verbockten Sache in Paris haben sie ein eher kaltes Verhältnis; ihre ehemalige Freundschaft ist vorbei. Jedoch sind beide Charaktere mit viel Potential dahinter. Ich bin gespannt, was daraus gemacht wird!
Um noch einmal kurz darauf einzugehen; die Idee von den unsterblichen Schattenwächtern ist für mich total neuartig und mit dem Hintergrund des viktorianischen Londons hat die ganze Geschichte eine besonderen Flair, der zum Träumen anregt.  
Jedoch kann man zu dieser Zeit nicht immer träumen: Jack the Ripper mordet munter weiter und führt alle an der Nase herum. Archer nimmt sich der Suche selbst an, was mir richtig gut gefiel. Vor allem weil sein Grund Elena war, die durch Archers Aufmerksamkeit mehr in den Fokus des Mörders rückt. Meiner Meinung nach wechseln sich die Liebesgeschichte und das Wachsen der Charaktere gut mit dem Thrillanteil rund um den Ripper gut ab – wobei auch die eigentliche Fantasie nicht zu kurz kommt. Auch wenn hier viele Mängel an der Geschichte sehen, so war es bei mir ganz und gar nicht.

Doch ist Elena für Archer mehr als sein kleines Anhängsel, was er aufgenommen hat. Sie ist für Archer schon bald eine gefährliche Ablenkung. Sie bauen Gefühle zueinander auf, die sich Archer einfach nicht erlauben kann, und so zeigt er ihr seine hässliche Seite um sie von sich fernzuhalten. Jedoch kann er auch nur schwer ihren Hass und ihre traurige Stimmung ertragen und zeigt sich durch die Erfüllung ihrer Herzenswünsche wieder von seiner sanften Seite. Es ist ein kleines Hin und Her bei den beiden, was einzig allein von Archer gesteuert wird, Elena ist sich vom ersten Anblick an mehr als sicher, in welche Richtung das gehen soll. 
Liebe und Verrat liegen also dicht beieinander. Die Verpflichtungen auf beiden Seiten der „Beziehung“ sind riesig und nicht immer leicht zu vereinbaren. Es ist insgesamt ein schönes, kleines Beziehungsdrama währenddessen es kurze Pausen durch Jack the Ripper gibt.
Nebenbei wird gelüftet, was Jack the Ripper eigentlich für ein übernatürliches Wesen geworden ist. Hierbei werden viele uralte Mythologien benutzt, die mich total begeisterten und am Ball hielten. Manchmal musste ich einen Satz jedoch mehrmals lesen, weil die Informationen etwas verstrickt waren, aber darüber kann ich hinwegsehen.
Die letzten 80 Seiten sind Spannung pur, sowohl in der Beziehung, als auch beim Mordfall. Ebenso enthüllt Archer vor Elena sein wahres Wesen, was ihre gemeinsame Situation nur erschwert. Es bleibt bis zum bitteren Ende spannend. Dieses Ende kam für mich jedoch ein klein wenig zu rasch. Es wird sehr offen gehalten und vor allem die Ungewissheit, was mit Mark passiert, ist groß.



Fazit

„Wenn die Nacht beginnt“ ist ein phänomenaler Mix aus Fantasie und Historie geworden, welcher vor allem durch eine dramatisch angehauchte Beziehung, gut dargestellte authentische Figuren und einer spannenden Verfolgung eines Mörders vor dem viktorianischen Setting Londons punkten kann. Übernatürlich glänzt es mit neuen Wesen, die punkten könnten und strotzt nur so vor uralten Mythologien, welche Spaß machen, sie kennenlernen zu dürfen. Ich freue mich schon sehr auf Band 2, wenn es dann um Mark geht.


Wenn die Nacht beginnt bekommt:

5/5 Herzen




Band 1: Wenn die Nacht beginnt

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Montag, 7. Januar 2013

[Rezension] Trügerisches Spiel von Michelle Raven

Montag, 7. Januar 2013



Autor: Michelle Raven
Titel: Trügerisches Spiel
Reihe:
Die Hunters #4
Verlag: Egmont Lyx
Umfang: 436 Seiten
Preis: 9,99 €uro
ISBN: 978-3-8025-8830-3


Der Inhalt oder die Rezension können möglicherweise Spoiler über Charaktere, Rahmenhandlung & Geschehnisse der Vorgänger enthalten. 



Klappentext

Die Studentin Jocelyn Callaghan muss mit ansehen, wie zwei Menschen vor ihren Augen kaltblütig ermordet werden. Es gelingt ihr, sich vor dem Killer zu retten und diesen mit ihrer Aussage hinter Gitter zu bringen. Doch damit ist der Albtraum für sie noch nicht vorüber. Die Morde sollen im Auftrag des skrupellosen Mafiabosses Antonio Leone geschehen sein – der es jetzt auch auf Jocelyn abgesehen haben könnte. Die junge Frau muss im Zeugenschutzprogramm ihr altes Leben hinter sich lassen und eine vollkommen neue Identität annehmen. 
Als Aerobiclehrerin Hannah Turner versucht sie, die furchtbaren Ereignisse der Vergangenheit zu vergessen und neu anzufangen. Als ein weiterer Anschlag auf ihr Leben verübt wird, weiß sie, dass sie verraten wurde und niemandem mehr vertrauen kann. 
In ihrer Verzweiflung sieht sie keinen anderen Ausweg, als nach San Francisco zurückzukehren und sich an Detective Jay Hunter zu wenden. Auch wenn er die verängstigte Frau, die aus heiterem Himmel bei ihm auftaucht und ihn um Schutz und Hilfe bittet, noch nie zuvor gesehen hat, erklärt Jay sich sofort bereit, ihr zu helfen – denn er hat selbst noch eine Rechnung mit Leone offen. Doch dann stellt sich heraus, dass hinter den Mordanschlägen weit mehr steckt, als bisher vermutet. Und schon bald muss Jay nicht nur Jocelyn, sondern auch alle Menschen schützen, die ihnen nahestehen… (Bild- & Textquelle: Egmont Lyx)



Meine Meinung

Es ist ein richtiges Phänomenen: jedes Buch von Michelle Raven kann mich absolut überzeugen und begeistern. Wie verrückt habe ich mich auf den letzten Bruder Jay gefreut, welcher bisher nur winzige Auftritte hatte. Tja, was soll ich sagen? Das Phänomen hat wieder voll zugeschlagen! <3

Der Prolog beschreibt eine einleitende Situation. Jocelyn hat gerade Arbeitsschluss und steigt in den Fahrstuhl nach unten. Dort befinden sich schon zwei Personen, die mit ihm großen Bürogebäude arbeiten. Plötzlich steigt ein sehr merkwürdiger Typ ein, von dem Gefahr auszugehen scheint. Und dem ist auch so: Jocelyn wird Zeuge von zwei Morden und entrinnt dem Mann nur haarscharf. Jocelyns Angst und ihre Emotionen sind so realistisch und absolut überzeugend, dass man nicht an ihr zweifeln kann. Auch die Spannung ist durch diese Einleitung von Anfang an greifbar – Michelle Raven weiß, wie man gut ein Buch beginnt. Denn der erste Eindruck zählt.
Anschließend erlebt man einen Zeitsprung und begleitet Jay auf einer Verfolgungsjagd mit seinem Partner Dave. Sie sind mal wieder hinter dem Mafiaboss Leone her, der ihnen schon so manchen Ärger einbrachte und wollen ihn diesmal hinter Gittern wissen. Sie haben eine richtig heiße Spur, jedoch ist Leone ihnen einen Schritt voraus, blamiert und demütigt sie. Auch Blut fließt und Jay schwört sich, ihn dafür büßen zu lassen, da er diesen Ausgang sehr persönlich nimmt.
Dem folgt wieder ein Zeitsprung und man ist in der Gegenwart angelangt. Jocelyn ist nun im Zeugenschutzprogramm und musste ihr komplettes Leben umkrempeln. Ihr Medizinstudium musste pausieren, ihren Bruder darf sie nicht mehr sehen und auch sonst war ihr Leben zerstört, genauso wie ihr Aussehen und ihre Persönlichkeit, die sie versteckte. Sie ist nun Aerobiclehrerin und man spürt, was für seelische Schäden sie davon getragen hat. Sie ist klaustrophobisch geworden und der ständigen Angst entdeckt zu werden ausgesetzt.

Schließlich kommt die Handlung ins Rollen und Jocelyn wird wieder aufgespürt. Sie ist wieder auf der Flucht, jeder der ihr hilft wird mit dem eigenen Tod konfrontiert. Trotz der ganzen Angst steht sie es irgendwie durch, ohne richtig zusammenzubrechen. Sie möchte Leben und ihr altes Leben zurück und dieser Gedanke hält sie aufrecht. Michelle Raven hat es geschafft, Jocelyn so echt wirken zu lassen, dass es einen schon fast erschreckt. 
Nachdem sogar ihre einzige Hilfe aus dem Zeugenschutzprogramm in Beschuss geraten ist, bleibt ihr nichts anderes übrig als einen letzten Versuch zu wagen: nach San Francisco zurückzulehren und Detective Jay Hunter, von dem sie von einer Freundin erfahren hat, zu suchen. 
Jay hingegen lernt man in Kapitel kennen, welche immer wieder Jocelyns Sequenzen unterbrechen – er ist ein absoluter Frauenheld und hat sozusagen jede in seinem Bett. Er möchte sich nicht binden, auch wenn er neidisch auf seine Geschwister ist, die entweder glücklich verheiratet sind oder Kinder haben. Jedoch kam einfach noch nicht die Richtige für ihn.
Doch das ändert sich bald als Jocelyn in seinem Büro steht und eine bühnenreife Vorstellung bietet, was ich richtig gut fand. Nachdem sie sich Jay erklären konnte und anvertraut beschließt er sofort, ihr zu helfen und dabei geht er so verdammt gefühlvoll mit ihr um, dass man fast neidisch auf sie werden könnte. Es berührte mein Herz, wie rührend er zu ihr war und wie viele Emotionen dahinter steckten.

Dann sind beide plötzlich gemeinsam auf der Flucht, da auch Jay keinen sicheren Unterschlupf bieten kann. Auch Jay gerät ins Visier der Drahtzieher, da er Jocelyn hilft und soll ebenfalls aus dem Verkehr gezogen werden. 
Der ständigen Angst ausgesetzt, getötet zu werden, suchen sie bei vielen verschiedenen Menschen Schutz. Dabei kommt natürlich – wie sollte es auch anders sein – die Familie Hunter ins Spiel, wobei es diesmal vor allen Jays Eltern sind. Diese Zusammenkunft der Familie Hunter ist für mich meistens das Beste an den Büchern. Toll war auch, dass sich meine Vermutung über Clint bestätigt hat und er Nachwuchs bekommen hat. Ich hätte Luftsprünge machen können ;)
In wenigen Momenten der waghalsigen Flucht bekommt man auch Einblicke in die Sicht der Feinde. Und schnell wird klar: hinter Leone steckt eigentlich etwas anderes. Meine innere Anspannung wuchs, ich wollte es am liebsten sofort wissen. Aber die Lösung war über so viele ecken verzweigt, dass man einfach nicht drauf kommen kann durch logisches Denken – es könnte jeder sein.
Derjenige jagte Jay und Jocelyn wirklich durch das ganze Land, wobei sie sich auch näher kamen, sowohl körperlich, als auch gefühlsmäßig. Nicht nur dadurch bekam Jocelyn nach und nach ihre eigene Identität zurück. Eines der vielen kleinen schönen Dinge dieses Werkes.

Jedoch gibt es genauso viele hässliche Seiten, wobei die schwerwiegendste wohl der Verrat ist, der an Jay begangen wird. Personen, denen er bedingungslos vertraut, fallen ihm in den Rücken. Ich hatte es irgendwann bereits vermutet, mir kam das alles ein bisschen spanisch vor, aber der Verrat und vor allem der Grund dazu war nicht aus der Luft gegriffen und gut überlegt.
Das eigentliche Finale des Buches umfasst die gesamten letzten 100 Seiten – es ist Spannung pur, der Höhepunkt. Ich konnte meine Augen nicht abwenden, las wie eine Kaputte und wollte einfach nur, dass alles irgendwie gut wird. Es war grandios, anders kann man es nicht sagen. Wenn ich mich mit Worten ausdrücken könnte, würde ich es tun, aber das kann ich einfach nicht. Mir fehlen immer noch sämtliche Begriffe dafür. Traumhaft, einfach Sahne!



Fazit

Das Phänomenen der Raven-Bücher hat wieder zugeschlagen: ich bin absolut geplättet, überwältigt und wortlos. Alles hat gestimmt, alles hat gepasst. Perfekter Mix aus Thrill und Romance, total authentische Charaktere, eine überzeugende Liebesbeziehung, welche mein Herz mehr als einmal berührte. Ein grandioses Finale – was will man mehr? Genau, mehr von diesen Büchern!


Trügerisches Spiel bekommt:

5/5 Herzen




Band 4: Trügerisches Spiel
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Sonntag, 6. Januar 2013

[Rezension] Wolfsfieber von Lori Handeland

Sonntag, 6. Januar 2013


Autor: Lori Handeland
Titel: Wolfsfieber
Originaltitel: Crescent Moon
Reihe:
Geschöpfe der Nacht #4
Verlag: Egmont Lyx
Umfang: 383 Seiten
Preis: 9,95 €uro
ISBN: 978-3-8025-8228-8
Leseprobe


Klappentext

Als Kryptozoologin versucht Diana Malone Tiere aufzuspüren, die eigentlich dem Reich der Mythen und Legenden angehören. Ein reicher Geschäftsmann engagiert die Wissenschaftlerin, da in der Umgebung von New Orleans Werwölfe gesichtet worden sein sollen. 
Diana nimmt den Auftrag an und beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen. Sollte es ihr gelingen, eines der mysteriösen Geschöpfe zu finden, könnte sie damit Karriere machen und den Ruf ihres verstorbenen Mannes wiederherstellen, der sein Leben der Suche nach Werwölfen gewidmet hatte. 
Sie engagiert den Ex-Agenten Adam Ruelle, damit dieser sie durch die Sümpfe von Louisiana führt. Und obwohl sie ihren verstorbenen Mann noch immer liebt, gerät sie schon bald in den Bann ihres attraktiven Begleiters. Der verschlossene Einzelgänger mit den faszinierend blauen Augen entfacht in ihr eine Leidenschaft, die sie bisher noch nicht kannte. Doch schnell wird ihr klar, dass der geheimnisvolle Adam etwas vor ihr verbirgt. Diana ist sich nicht sicher: Will Adam sie beschützen, oder lenkt er sie absichtlich auf eine falsche Fährte? (Bild- & Textquelle: Egmont Lyx)



Meine Meinung

Das Buch der Reihe war ein erneutes Re-Read und ich war gespannt, was mir wohl noch im Gedächtnis geblieben war. Was ich definitiv noch wusste war, dass die Hauptpersonen damals sehr toll waren und man immer wieder mit neuen Fakten überrascht wurde – auch diesmal ließ ich mich mitreißen.

Schon auf den ersten einführenden Seiten wird alles klar: Diana ist eine Frau, die nur an das Mystische glaubt, weil ihr man daran geglaubt hat. Denn sie war selbst eine derjenigen, die ihn für verrückt gehalten haben. Aber seit seinem Tod versucht sie, seinen Ruf wiederherzustellen und zu beweisen, dass er die ganze Zeit im Recht lag. Jedoch zweifelt sie auch auf ihrer Mission dies zu beweisen immer mal daran und beharrt auf der Wirklichkeit.
Diana kann man also wirklich nicht die Butter vom Brot nehmen, sie ist selbstbewusst und stark, genau das, was sie braucht, als sie nach New Orleans gerufen wird und im Sumpf campieren muss. Dort wurden merkwürdige Wölfe gesichtet – als wäre es nicht schon merkwürdig genug, dass es in diesen Breitengraden eigentlich keine Wölfe gibt. Dazu sterben noch einige Menschen in den Sümpfen durch Tierangriffe, was definitiv auf übernatürliche Wesen – in diesem Fall Werwölfe – deutet.
Diana nutzt diese heiße Spur und fliegt direkt nach New Orleans. Man erfährt bald darauf, dass sie aus sehr reichem Haus kommt, ihre Eltern ihr jedoch die kalte Schulter gezeigt haben. Nicht nur deswegen will sie von Geld und ihren Eltern kaum etwas wissen. Sie ist einfach anders als sie.

Kaum dort angekommen, stiefelt Diana in die Sümpfe und trifft auf einen geheimnisvollen Mann, der in der Stadt als durchgeknallt abgestempelt wird: Adam Ruelle. Adam ist ihr Fremdenführer durch die Sümpfe, da er dort aufgewachsen ist und sich sonst kein anderer so wirklich mehr dort hintraut. Und natürlich, wie sollte es auch anders sein bei Lori Handeland, ist sie sofort total fasziniert von diesem schönen, geheimnisvollen Mann, über den sie nichts weiß und der auch nicht sehr redseelig ist. Hierbei gab es dann schlussendlich auch wieder Punktabzug, da es für mich einfach erneut etwas übertrieben dargestellt wurde.
Zurück in der Stadt bricht jemand in ihr Hotelzimmer ein und hinterlässt ihr ein merkwürdiges Andenken. Diana sucht darauf Rat bei einer Vodoo-Priesterin namens Cassandra, die auf den ersten Blick etwas seltsam erscheint. Sie hat einen merkwürdigen Humor und eine weiße Strähne in ihren dunklen Haaren, die sie nicht einmal gefärbt hat, nein – die war einfach irgendwann da. Doch ist Cassandra sehr hilfsbereit und geht Diana tatkräftig bei ihrem Fall zur Hand.
Zusammen gehen sie auf die Suche und kommen auch mit dem Vodoo in Berührung, was ich sehr interessant und neuartig fand. So viel wusste ich vorher nicht über Vodoo und dachte, die Religion ist sehr gewalttätig, aber dem ist gar nicht so. Als Diana dann bei einem Ritual selbst Zeugin davon wird, wie Tote aus ihren Gräbern steigen fängt sie an, an Magie zu glauben. Etwas anderes bleibt ihr dann gar nicht mehr übrig.

Adam läuft sie mehr als einmal über den Weg und in vielen Situationen kommen sie sich auch näher. Doch erfährt Diana nie mehr über diesen schweigsamen Mann, der viele Geheimnisse vor ihr birgt. Deswegen hat er die gesamte Handlung über immer mal eine Überraschung auf Lager, die alles ändert und bis gegen Ende anhalten. Eines seiner Geheimnisse ist sehr niedlich und lässt Leserherzen garantiert höher schlagen.
Nebenbei erzählt Diana all ihre Entdeckungen natürlich Cassandra, die ihre eine gute Freundin und Stütze geworden ist. Diese überredet sie schon bald zu einem Vodoo-Ritual, da Diana das Gefühl hat, sie steht unter einem Liebeszauber, der sie stark beeinträchtig und so soll das Problem gelöst werden. Mein Horizont wurde gänzlich erweitert, als sie Vodoo praktizierten, was mich total faszinierte und interessiert – jedenfalls von dem guten Vodoo.
Die größte Überraschung trifft bald danach auf, als Elena ihr mysteriöses Geschöpf fangen kann. Hier wird man regelrecht geplättet, denn darauf wäre man nie gekommen. Lori Handeland weiß, wie sie den Leser schocken kann.
Schlussendlich, wie sollte es auch anders sein, kamen natürlich auch die Jäger-Sucher, allen voran Madenauer, wieder vor. Sie winden sich wie ein roter Faden durch alle Bücher, was ich gut finde – denn so hängt alles irgendwie zusammen. Auch Elise tritt bald auf den Plan, jedoch kann nach einem packenden Finale die Handlung nicht zu einem Happy-End gesponnen werden – zu viele Probleme kursieren noch, auch wenn Diana und Adam zueinander gefunden haben. Da muss man wohl schnell Band 5 lesen.




Fazit

Zusammenfassend ist zu sagen, dass das Buch mir richtig gut gefallen hat. New Orleans ist ein schönes Setting, welche mit den Sümpfen einen düsteren Anstrich bekommt. Diana und Adam sind sehr überzeugende Charaktere, jedoch gefiel mir die zu starke Anziehung zu Beginn nicht wirklich. Auch Nebencharaktere wie Cassandra überzeugen und es freute mich, dass auch die Jäger-Sucher wieder ins Spiel kamen, auch wenn es Schade war, dass andere Charakter überhaupt nicht mehr erwähnt werden. Das Beste am Buch waren eindeutig die vielen Überraschungen, die vor allem Adam mit sich brachte – ich hielt des Öfteren regelrecht dem Atem an. Eine nette Bereicherung war außerdem das Vodoo und die vielen Informationen, die man so schnell in keinem anderen Buch findet. Eines der schönsten Werke der Reihe!


Wolfsfieber bekommt:

4/5 Herzen




Geschöpfe der Nacht

Band 9: Wolfsfeuer
Band 10: Wolfsmagie
Band 11: Wolfsflüstern

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Mittwoch, 2. Januar 2013

[Rezension] Flüsterndes Gold von Carrie Jones


Mittwoch, 2. Januar 2013

Autor: Carrie Jones
Titel: Flüsterndes Gold
Originaltitel: Need
Reihe: Need Serie #1
Verlag: Cbt Verlag
Umfang: 349 Seiten
Preis: 7,99 €uro
ISBN: 978-3-5703-0819-6
Leseprobe


Klappentext

Er riecht nach Wald und hinterlässt eine Spur aus Goldstaub – der schöne Fremde, der Zara seit ihrer Ankunft im verschneiten Maine zu verfolgen scheint. Es fällt ihr immer schwerer, seinem sanften Flüstern zu widerstehen, mit dem er sie in die Wälder locken will. 
In ihrer Panik vertraut sie sich dem attraktiven Nick an, der ihr ein schreckliches Geheimnis offenbart: Zara ist vom Elfenkönig auserwählt. Sein Kuss raubt Seelen, aber wenn er seine Königin nicht bekommt, wird er junge Männer als Blutopfer fordern. Nick ist entschlossen, Zara zu beschützen. 
Denn er ist nicht nur unsterblich in sie verliebt, sondern auch ein Werwolf und damit der einzige Gegner, den die Elfen fürchten … (Text- & Bildquelle: Cbt Verlag)



Meine Meinung

Dieses Buch habe ich schon länger im Regal stehen gehabt – wie lange, weiß ich schon gar nicht mehr. Bisher hatte ich mich noch nicht getraut, es zu lesen, was nicht nur an den Elfen liegt. Doch ich hätte es niemals so lange drin stehen lassen soll. Verdammt, bin ich froh, dass es mir keinen Platz mehr wegnimmt, denn das war echt überflüssig gewesen!

Aber gut, fangen wir mal mit einigen positiven Dingen an. Die Überschriften der Kapitel – also die haben mir ganz gut gefallen. Es war mal was besonderes, das diese Phobien zierten, die in einer Unterüberschrift noch einmal erklärt wurden, wofür sie stehen. Meistens passten sie auch zum Inhalt des Kapitels, allerdings nicht immer.
Im Prolog merkt man schon, dass Zara, die Hauptperson, aus der Ich-Perspektive berichtet. Hier wirkt das Geschriebene noch tiefsinnig und interessant.
Schon bald erfährt man mehr über Zara. Sie hat ihren Stiefvater vor vier Monaten durch einen Herzanfall verloren, den sie live miterlebt hat. Jedoch hat sie ihm nicht geholfen, dass fällt ihr natürlich nicht ein. Sie verhält sich gar nicht wie eine siebzehn oder achtzehnjährige, die sie in der elften Klasse ja wohl sein müsste. Dies zeigt sich im Übrigen noch öfters.
Jedenfalls ist Zara immer noch schockiert über den Tod ihres Stiefvaters und wird nun von ihrer Mutter zu ihrer Großmutter stiefväterlicherseits nach Maine geschickt.
Zu Zara außerdem noch zu erwähnen wäre, dass sie sehr angeriert ist für Menschenrechte, was widerrum zu ihrem kindischen Wesen gar nicht passt. Insgesamt war mir Zara auch keinen Funken sympathisch. Dieses Mädchen trieb mich in die Weißglut, aber dazu komme ich noch.

Auf ihrer neuen Schule lernt Zara viele andere Jugendliche kennen, wobei manche auch so minderbemittelt sind wie sie. 
Issie soll süß und kindlich wirken, noch dazu hat sie einen Fast-Freund, der im Rollstuhl sitzt – sein Name ist mir gerade entfallen. Auf mich wirkte Issie irgendwie noch kindischer als Zara, fast schon verrückt oder hyperaktiv. Auch ihr Freund ist etwas übertrieben naiv – beide erzählen Zara gleich am ersten Tag, dass sie von einem Elfen verfolgt wird. Jeder normale Mensch würde sie doch für verrückt erklären, oder? Nicht so Zara, welche sagt, es gibt keine Elfen, aber eine andere Erklärung dafür gibt es ja auch nicht, also muss es so sein.
Dann gab es da noch die Alpha-Machos Nick und Ian, wobei einer versucht den anderen zu überbieten. Beide stehen komischerweise auch irgendwie auf Zara – warum erschloss sich mir nicht so ganz. Ansonsten sind die beiden aber die normalsten Personen, neben Zaras Großmutter, die mir in diesem Buch unterkommen. 
Auch Megan, die Zicke, die von erstem Tag an Zara hasst (warum nur kann ich sie verstehen) wirkt auf mich wesentlich realer als die Hauptperson selbst. Ich glaube nicht, dass das so gewollt war von der Autorin.

Wie oben schon erwähnt wird Zara verfolgt, natürlich von einem Elfen, die Antwort liegt ja klar auf der Hand. Ein wenig gegoogelt, der Suchmaschine alles sofort geglaubt und schwups hat man wegen ein bisschen Glitzerstaub und verschwundenen Jungen die Lösung: ein Elf. Ist doch im realen Leben auch so, alles ganz normal. Niemand würde zuerst an einen Serienkiller denken. Ach stopp, doch – Zara macht das ja, aber sie findet den Elfen ja doch für wahrscheinlicher. Gut, im Endeffekt ist es auch so, aber wer stößt denn da bitte sofort drauf. Unrealistisch!
Die Verfolgung ist komisch und mysteriös, hält den Leser zunächst irgendwie am Ball. Es wirft einen Haufen von Fragen auf. Wie es der Zufall so will bekommt man dann wieder etwas über Elfen erzählt, diesmal durch Bücher. Wow!
Das erste Mal kam mir dann hier der Gedanke: Das Buch ist anders. Aber ich wusste, dass es mir nicht sonderlich gefiel und je mehr ich darüber nachdachte, desto schlimmer wurde es. Man sollte bei diesem Buch am besten gar nicht denken.
Außerdem fiel es mir ziemlich schwer, der Handlung zu folgen. Man bekam nur Brocken zugeworfen, ich hatte das Gefühl, die Charaktere hatten mehr Informationen als ich selbst, als würde dem Leser alles verheimlicht, aber in der Handlung selbst alles erklärt werden.

So und nun erkläre ich die Situation, die mich zum endgültigen Buchabbruch trieb: Nick und Zara sind bei ihr, als er plötzlich irgendwas bemerkt und in den Wald rennt. Sie soll derweil bei ihm warten. Das tut sie natürlich nicht, obwohl ein Verrückter hinter ihr her ist. Sie macht auch noch auf sich aufmerksam und wird fast geschnappt, wäre da nicht ein übergroßer Hund gewesen – welcher eindeutig ein Wolf ist – der sie nach Hause führt, aber verletzt ist.
Zara kümmert sich um den Hund als gäbe es nichts anderes mehr und ist total begeistert von ihm. Doch plötzlich ist statt dem Hund ein nackter Mann in ihrem Wohnzimmer, der auch noch Nick ist. So, was macht Zara? Ist total schockiert, was er mit ihrem Hund gemacht hat… es ist doch wohl eindeutig, dass ER der WOLF war, oder nicht? Nö für sie nicht. Sie ist so unterbelichtet und rafft es einfach nicht.
Doch die Krönung kam noch, denn Zara wollte noch einmal raus gehen und den Verrückten suchen. Hallo?! Sie kam gerade erst mit dem Leben davon, musste Nick verletzt retten und will NOCHMAL da raus? Wie blöd kann man eigentlich sein? An der Stelle reichte es mir, ich brach das Buch augenblicklich ab und sparte mir meine wertvolle Zeit lieber für andere Sachen auf.



Fazit

Wer sich durch meinen Wutausbruch nicht durchquälen wollte, hier noch mal in Kurzform: Dieses Buch war das schlechteste Buch, was ich im Jahr 2012 gelesen hatte. Die Hauptperson ist naiv, minderbemittelt, kindisch und einfach nur unsympathisch. Die Nebenpersonen sind mit nur wenigen Ausnahmen fast genauso schlimm. Als Leser kommt man überhaupt nicht mehr mit, was die Informationen angehen und alle Personen sind so naiv und glauben Google alles, was es über fantastische Wesen ausspuckt. Absolutes No-Go – Finger weg davon!


Flüsterndes Gold bekommt:

1/5 Herzen



Need-Serie

Band 1: Flüsterndes Gold
Band 2: Finsteres Gold
Band 3: Verhängnisvolles Gold

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Dienstag, 1. Januar 2013

[Statistik] Das bücherreiche Jahr 2012 auf little bookland

Dienstag, 1. Januar 2013


Das ist also meine erste Jahresstatistik, die ich schreibe.
Hier fasse ich vieles noch einmal in Zahlen & Fakten zusammen, wie das Jahr blogtechnisch so ablief.
Ich bin schon ziemlich gespannt, was bei mir alles so zusammenkommt!

Für das kommende Jahr nehme ich mir im Übrigen vor:
- jeden Tag zum Lesen zu kommen
- keine Blogpausen/Leseflauten mehr entstehen zu lassen
- den SuB zu senken



Allgemeines


Postanzahl:  248 
     bester Monat: Juli mit 25 Posts
     schwächster Monat: April mit 16 Posts
     Post mit meisten Aufrufen: Rezenzion "Die Tribute von Panem 02 Gefährliche Liebe" (204 Aufrufe)

Kommentare: 674 
Seitenaufrufe: 36.761

Leser auf dem Blog: 226 Menschen
Follower bei Facebook: 77 Menschen

Designwechsel: 2 Mal
Gewinnspiele: 2 Stück (mehrere Wochen) & dadurch 2 Videos
Lesemarathons: 12 mit insgesamt 48 Tagen



Gelesen


Gelesene Bücher: 64
     davon gekauft: 22 für 231,74 €uro
     ausgeliehen: 11
     geschenkt: 1
     gewonnen: 3
     Rereads: 11
     Rezensionsexemplare: 16

Gelesene Seiten: 24.692
     pro Tag:  ~ 67 Seiten
     pro Buch:  ~ 386 Seiten

Angefangen: 23 Reihen
Abgebrochen: 4 Reihen
Beendet: 5 Reihen
Fortgeführt: 19 Reihen
Re-Reads & Einzelbände: 19 Bücher

Durchschnittswertung:  ~ 4,3 Pfoten



Enttäuschungen des Jahres


7. Plätze


6. Platz


5. Platz


3. Plätze



2. Platz



1. Platz & Flop des Jahres 2012




Highlights des Jahres


11. Platz


10. Platz


9. Platz


8. Platz


7. Platz


6. Platz


5. Platz 


4. Platz


3. Platz



2. Platz



1. Platz & Buch des Jahres 2012




Neue Schätze im Regal


Gelesene Bücher dieses Jahr: 64 Bücher
Gekaufte Bücher dieses Jahr: 80 Bücher
     Bilanz: + 16 Bücher insgesamt

SuB am Anfang des Jahres: 20 Bücher
SuB am Ende des Jahres: 42 Bücher

Wunschzettel: 241 Bücher
     Höchste Priorität: 54 Bücher
     Der Rest: 187 Bücher


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