Samstag, 9. März 2013

[Rezension] Ghostwalker 02. Pfad der Träume von Michelle Raven

Samstag, 9. März 2013


Autor: Michelle Raven
Titel: Pfad der Träume
Reihe:
Ghostwalker #2
Verlag: Egmont Lyx
Umfang: 445 Seiten
Preis: 9,95 €uro
ISBN: 978-3-8025-8225-7
Leseprobe


Der Inhalt oder die Rezension können möglicherweise Spoiler über Charaktere, Rahmenhandlung & Geschehnisse der Vorgänger enthalten.



Klappentext

Die Leopardenwandlerin Kainda träumt davon, in ihr Heimatland Namibia zurückzukehren. Sie lässt ihre Schwester bei den Berglöwenwandlern in Kalifornien zurück, um eine Möglichkeit zu finden, wie sie beide nach Afrika gelangen können. Aber auf dem Weg lauern ungeahnte Gefahren. 
Auf der Flucht vor ihren Verfolgern wird sie von einem Lastwagen angefahren und schwer verletzt. In der Tierklinik des San Diego Wild Animal Parks kümmert sich der Tierarzt Ryan Thorne aufopferungsvoll um sie und weckt dabei Gefühle in ihr, die sie längst vergessen glaubte. Doch kann sie ihm vertrauen? Kainda weiß, dass die Existenz der Gestaltwandler und auch das Leben ihrer Schwester auf dem Spiel stehen, wenn sie sich Ryan offenbart. Aber die Anziehung, die sie dem Tierarzt gegenüber verspürt, wird übermächtig. 
Im Schutz der Nacht wagt sie es, sich Ryan in Menschengestalt zu nähern, und lässt ihm in dem Glauben, die leidenschaftliche Begegnung fände nur in seinen Träumen statt. Da nehmen Kaindas Verfolger ihre Spur wieder auf und brechen in Ryans Haus ein. Kainda steht vor der folgenschwersten Entscheidung ihres Lebens… (Bild- & Textquelle: Egmont Lyx)



Meine Meinung

Auch dieses Buch wurde jetzt zum zweiten Mal gelesen und ich habe mich wieder sehr auf die Geschichte der beiden Leopardenschwestern gefreut. Generell ist es schön, in diese Welt der Gestaltwandler von Michelle Raven einzutauchen, egal wie oft man die Geschichte schon gelesen hat: es ist immer wieder ein Traum!

Kainda ist eine junge Wandlerfrau, die viel in ihrem Leben durchmachen musste. Nachdem sie ein wirklich glückliches, erfülltes Leben führte, nahmen Jäger ihr alles, was ihr lieb war und nutzten sie zusammen mit ihrer Schwester Jamila für zwielichtige Zwecke. Jetzt, nachdem die Gefahr gebannt wurde und Kainda wieder frei ist, sucht sie einen Weg zurück in ihre Heimat Namibia. Doch den zu finden ist gar nicht so einfach, denn Kainda wird immer noch verfolgt und damit beginnt auch das Buch, wodurch sofort Spannung aufgebaut und man sofort wieder voll dabei ist.
Als Kainda auf ihrer Flucht angefahren und schwer verletzt wird, kommt sie in eine Tierklinik. Dort verarztet sie der Tierarzt Ryan, der ein herzensguter Mensch ist und den man einfach mögen muss. Das Wohlbefinden seiner Patienten steht immer über seinen und Frauen gibt es schon gar nicht in seinem Leben. Und die Leopardin, die eigentlich Kainda ist, nimmt eine noch speziellere Stellung ein und schafft eine tiefe Verbindung zwischen den beiden, was beide förmlich spüren.
Dann wird mal die Sicht gewechselt und man gelangt zurück ins Berglöwenlager nach Kalifornien, wo man als Leser miterlebt, wie Jamila im Lager klar kommt – denn sie wird immer noch misstrauisch beäugt und ausgeschlossen. Ihre Geschichte und diese merkwürdige Anziehung zu Finn wird neben Kaindas Geschichte erzählt und wirft ebenso einiges an Chaos auf, da sie eben nicht so akzeptiert wird im Lager, wie die beiden das gerne hätten. So machen es ihnen die Umstände auch nicht leicht – ein emotionales Chaos, bei beiden Schwestern.

Neben beiden Schwestern gibt es da auch noch Einblicke in die Sicht des Bösen, also Kaindas Verfolger, die sich aber auch nur wieder als Handlanger herausstellen – der Drahtzieher bleibt weiterhin unbekannt.
Doch gibt es im Laufe des Buches noch eine Sicht, die sehr mysteriös ist. Denn irgendwie scheint diese Person den Wandlern zu helfen und selbst irgendein spezielles Wesen zu sein – noch mehr Fragen werden dadurch aufgeworfen und schüren die Spannung, die immer weiter steigt, langsam aber stetig.
Außerdem gab es auch ein Wiedersehen mit Coyle und Marisa, die vor allem Jamila helfen, ihre Schwester Kainda zu finden, da sie jeglichen Kontakt zu ihr verloren haben. 
Zusammenfassend gibt es einen großen Haufen Probleme, die fast unmöglich zu lösen scheinen. Kainda wird immer weiter verfolgt und entwickelt parallel dazu Gefühle zu Ryan, der sie einfach nur für eine Leopardin hält. Jamila und Finn dürfen keine Gefühle zueinander zeigen, damit die wackelige Harmonie um Rudel weiter besteht. Außerdem driftet die Gruppe auch so immer weiter auseinander und dem misshandelten Bowen kann auch kaum geholfen werden.
Als Kaindas Gefühle die Oberhand gewinnen, tritt sie Ryan als Mensch gegenüber und verbringt die Nacht mit ihm – dabei lässt sie ihm in dem Glauben, dass alles nur ein Traum sei. Hierbei findet eine Anspielung auf den Titel statt, was ich echt toll gelöst fand. Auch wird der Herzschmerz deutlich und der Verlust, da Kainda Ryan verlassen muss, um nach Hause zu finden.
Doch das führt zu einem riesigen Problem und alles kommt nur schlimmer: erfährt jetzt die ganze Welt, dass es Wandler gibt und ist ihre geheime Existenz somit dahin?!

Alles wird immer rasanter und als die interessante Persönlichkeit Harken auftritt, steht man vor einem neuen Rätsel. Er ist mysteriös, verschwindet einfach mir nichts dir nichts – total ungesehen – und weiß verdammt viel. Außerdem scheint er den Wandlern irgendwie zu helfen, doch wieso?
Der Handlungsbogen ist auf den letzten Metern vor dem Ziel, doch das heißt nicht, dass der emotionale Spannungsbogen abflaut, nein – der ist die ganze Zeit über präsent. Dieser hält die Handlung am Leben und auch irgendwie die allgemeine Spannung der Geschichte, auch wenn es weniger actionreich zugeht. Doch, die Frage am Schluss: Fügt sich alles passend zusammen? Fakt ist: es nimmt einen als Leser sehr mit!



Fazit

Der zweite Band der Ghostwalker steht dem ersten in nichts nach. Die Emotionen kochen hier noch mehr über als im ersten Teil und man durchlebt alles von purem Glück bis hin zur herzzereißenden Trauer. Viele, viele Fragen und Geheimnisse gibt es in diesem Band, die nur teilweise gelüftet werden, sodass man Teil 3 braucht. Die Rahmenhandlung ist noch lange nicht gegessen, die Wandler werden immer noch bedroht. Aber wenigstens gab es wieder kleine Happy-Ends für die Pärchen. Gefällt mir!


Pfad der Träume bekommt:

5/5 Herzen




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