Donnerstag, 28. Februar 2013

[Rezension] Ghostwalker 01. Die Spur der Katze von Michelle Raven

Donnerstag, 28. Februar 2013


Titel: Die Spur der Katze
Reihe:
Ghostwalker #1
Verlag: Egmont Lyx
Umfang: 509 Seiten
Preis: 9,95 €uro
ISBN: 978-3-8025-8222-6
Leseprobe 



Klappentext

Die ehemalige Reporterin Marisa Pérèz lebt zurückgezogen in den Bergen Kaliforniens, nachdem ein Skandal ihren guten Ruf als Journalistin zerstört hat. 
Eines Nachts wird Marisa aus dem Schlaf gerissen und findet einen schwer verletzten nackten Mann auf der Veranda ihrer einsamen Hütte vor. Sie nimmt ihn in ihr Haus auf und versorgt seine Wunden. Am Tag darauf klopft die Polizei an ihre Tür – in der Nachbarschaft wurde ein Mord verübt! Instinktiv deckt Marisa ihren geheimnisvollen Gast und begibt sich damit unwissentlich in tödliche Gefahr. 
Gemeinsam mit dem Fremden, der sich Coyle nennt, muss sie kurz darauf fliehen. Marisa fühlt sich unwiderstehlich zu dem faszinierenden Mann hingezogen, aber sie spürt, dass dieser etwas Ungeheuerliches vor ihr verbirgt. Zu scharf sind seine Sinne, zu lautlos und geschmeidig seine Bewegungen. Wie ein Schatten vermag er zu verschwinden und aufzutauchen, und manchmal verändern sich seine geheimnisvollen Augen. Marisa ist entschlossen, die Wahrheit herauszufinden, und entdeckt eine Welt, die fremder ist als alles, was sie sich je vorgestellt hätte… (Bild- & Textquelle: Egmont Lyx)



Meine Meinung

Das Buch habe ich vor geraumer Zeit schon einmal gelesen und sofort geliebt. Ich habe mich sehr darauf gefreut, mit der Reihe noch einmal starten zu können und alles von vorne zu erleben. Coyle und Marisa waren schon beim ersten Mal sehr klasse.

Marisa lebt mit dem von ihrem Onkel geerbten Hund Angus zurückgezogen in den Bergen Kaliforniens. Man bekommt die Normalität aber Trostlosigkeit ihres Lebens zu spüren und erfährt, dass irgendwas in New York, ihrer Heimatstadt, vorgefallen ist, weswegen sie weg musste und nun so lebt.
Eines Nachts findet sie einen nackten, bewusstlosen Mann auf ihrer Veranda, wodurch die Spannung steigt. Denn nicht nur Marisa ist das unheimlich – er wirft tausend Fragen auf. Die Handlung,welche schon angekündigt wurde, beginnt sofort mit den ersten Seiten.
Neben Marisas Gedankenwelt bekommt man auch eine andere mit, vermutlich die des Fremdens in ihrer Hütte. Dieser kleine Einblick ist erstmal verwirrend und wirkt panisch. Außerdem wirft er tausend Fragen auf, die die Spannung weiter anfachen.
Der Fremde stellt sich schon bald als Coyle vor, doch dann taucht die Polizei auf und er verschwindet spurlos. Denn Marisas Nachbar wurde ermordet und alles deutet auf Coyle hin, doch Marisa schützt ihn. Nicht nur aus diesem Grund taucht er wieder bei ihr auf und überredet sie zur gemeinsamen Flucht, da die eigentlichen Mörder es nun auch auf sie abgesehen haben.
Marisa lässt sich überreden, findet Coyle aber mit seinen komischen Gesten und Handlungen etwas irre. Auf der spannenden Flucht lernen sie sich aber etwas besser kennen und kommen sich auch näher, jedenfalls in der Zeit, als sie kurz Luft haben. Wenn sie nicht zusammen an einem Strang ziehen würden, würden sie beide sterben, soviel steht fest. Sie müssen sich also vertrauen. Marisa selbst steckt alles auch erstaunlich gut weg, obwohl sie so ein ruhiges Leben führte.

Nebenbei bekommt man ab und an Einblicke in die Sicht des Bösen – diese wollen eine Gruppe von Pumas in den Bergen Kaliforniens fangen, wodurch man so langsam ahnt, was das eigentlich mit Coyle zu tun hat.
Auch Bowens Situation, der entführte Jugendliche den Coyle sucht, wird geklärt und man erfährt, in was für einem riesigen Schlamassel er da sitzt. Aber diese verschiedenen Handlungsstränge halten die Geschichte lebendig und das gefällt mir sehr gut.
Coyle führt Marisa in seine Welt – man kann diese Seiten einfach nur als begeisternd beschreiben. Er macht das so sanft und niedlich, dass ist wirklich unglaublich. Er lüftet das Geheimnis um sich und seine Familie, und zwar wirklich sehr klug, sodass Marisa ihm sofort nachvollziehbar glauben kann. Auch, weil sie vorher schon diese Vermutung hatte, es war einfach sehr offensichtlich.
Nebenbei geht es weiter bei Bowen, wo der Wissenschaftler Henry unangekündigt Besuch von seiner Tochter Isabel kriegt, die einiges dort durcheinander bringt – auch Bowen, wodurch die Entdeckung der Wandler noch weiter gefährdet wird als so schon. Denn sollte das passieren, würden sie gnadenlos gejagt und getötet werden. Außerdem benutzt Henry sie auch unwissentlich für seine Spielchen, was kein gutes Ende nehmen kann.
Die Gefahr für die Berglöwen ist real und greifbar – und absolut schrecklich. Die folgenden Handlungen im Lager sind absolut spannend, unglaublich und zerreißt einen fast. Es scheint, als gäbe es keinen Ausweg.

Auch in der Beziehung von Marisa und Coyle scheint alles auf eine Sackgasse hinaus zu laufen – noch ein unlösbares Problem. Alle Handlungsstränge spitzen sich arg zu, unschöne Wahrheiten kommen ans Licht, die Vertrauen zerstören.
Aber man erfährt auch erstmals, dass es auch andere Wandlergruppen und –Arten als die Berglöwen gibt, was neue Möglichkeiten bietet, wie zum Beispiel die beiden Leopardendamen oder die naheliegenden Adlerwandler. Hier erkennt man bereits den Stoff für weitere Geschichten.
Gegen Ende führen alle Stränge zusammen und werden in zwei großen Finalen zum Abschluss gebracht. Zum einen fällt die Entscheidung, ob die Berglöwengruppe überlegt und ob für ihre Sicherheit gesorgt ist. Zum anderen, ob Bowen lebendig befreit werden kann oder nicht. Es raubte mir einfach nur den Atem.
Bis zur letzten Seite war außerdem nicht klar, ob Coyle und Marisa noch zusammenfinden. Alles andere wurde größtenteils vorher geklärt, nur diese Sache nicht. Spannung bis zur letzten Seite – und Begeisterung auch.


Fazit

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Auftakt der Ghostwalker-Reihe begeistert. Die versprochene Spannung ist von der ersten bis zur letzten Seite immer präsent und auch die Emotionen werden ordentlich durchgemischt. Durch mehrere Handlungsstränge wird die Geschichte lebendig, jedoch übersichtlich. Und die Liebesgeschichte der beiden Hauptcharaktere reicht von herzzereißend bis hin zu feurig heißen Bettgeschichten. Ein toller Mix und eine tolle Idee. Diese Berglöwen muss man einfach lieben!


Die Spur der Katze bekommt:

5/5 Herzen




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