Dienstag, 30. Oktober 2012

[News] Neuzugänge im Regal #36

Nachdem ich seit langer Zeit keinen Neuzugang hatte - diesen Monat waren es echt wenige! - bekam ich heute überraschend einen zugeschickt. Mit einem Hermes-Paket.
So bekam ich von der lieben Sonne (back down to earth) nicht nur mein Buch zurück, sondern auch gleich ein neues von ihr - herzlichen Dank dafür! :)


Jaime Reed - Cambion Chronicles 01. Violett wie die Nacht

Das Buch stand schon länger auf meiner Wunschliste - ich finde, der Inhalt klingt sehr interessant & mal ehrlich: Die Buchaufmachung ist ja mal wieder absolut klasse! Man siehe sich doch nur mal den Buchschnitt an! (PS: Habe ich extra so fotografiert, sodass man den etwas erkennen kann).
Auch durch die Rezension von Sonne freue ich mich jetzt richtig drauf und erwarte etwas Neuartiges - so wie mir versprochen wurde! :)
(Verlag: Egmont Ink // 346 Seiten)
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Samstag, 20. Oktober 2012

[Out of Topic] Herbstferien! Das heißt? Auf nach Jena!


So.


Nun habe ich also Herbstferien. 
Das heißt, ich bin auch mal unterwegs.

Und heute begleite ich meinen Freund eine Woche mit nach Jena - denn der muss, zu seinem Leidwesen, studieren während ich mit meinen zwei Freundinnen die City unsicher.

Bis zum 26. Oktober bin ich also in Jena.

Da ich aber nicht nur rumziehen will, seht ihr rechts die Bücher, die mich begleiten werden. Mal sehen, ob ich davon überhaupt etwas schaffe. ;)

Von mir werdet ihr jedoch auch so hören. Internetlos bin ich nicht so ganz - mein Handy ist gerne mal ein mobiler Hotspot.
Allerdings laden dabei die Seiten solange, sodass ich es nicht immer nutzen werde.


Ich wünsche euch bis zum nächsten Wochenende eine schöne Lesezeit!

Bis dahin, viel Spaß!
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Freitag, 19. Oktober 2012

[Rezension] Wie viel Leben passt in eine Tüte? von Donna Freitas

Freitag, 19. Oktober 2012



Originaltitel: The Survival Kit
Umfang: 397 Seiten
Preis: 18,95 €uro
ISBN: 978-3-522-303-125


Klappentext

Rose ist erst 16, als ihre Mutter an Krebs stirbt. Danach ist nichts mehr so, wie es vorher war. Ihr Bruder studiert in einer anderen Stadt, ihr Vater ertränkt seinen Kummer in Alkohol, und Rose zieht sich immer mehr zurück, hört bei den Cheerleadern auf, geht nicht mehr mit Freundinnen aus. Musik, früher aus ihrem Leben nicht wegzudenken, wird für sie mit einem Mal unerträglich, und die sonst so vertraute Nähe zu ihrem Freund Chris schnürt ihr plötzlich die Luft ab. 
Doch dann beschließt sie, nach und nach die Botschaft zu entschlüsseln, die ihre Mutter ihr mit dem Survival Kit hinterlassen hat. Beim Pflanzen der Pfingstrosen lernt sie Will kennen. Er hat vor einigen Jahren seinen Vater verloren und scheint als Einziger nachvollziehen zu können, wie Rose sich fühlt. Mit seiner Hilfe findet Rose heraus, was ihr wirklich wichtig ist im Leben. Und sie merkt, wie stark sie sein kann, selbst als ihre Welt erneut droht, in tausend Scherben zu zerbrechen. (Text- & Bildquelle: Gabriel Verlag)


Meine Meinung

Zu diesem Buch hatte ich schon sehr schöne und positive Rezensionen gelesen und hatte dadurch große Lust es selbst zu verschlingen. Als das Buch schließlich auf BloggdeinBuch.de angeboten wurde, versuche ich mein Glück und bekam es zur Verfügung gestellt. Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut! Nun war ich gespannt auf ein Werk voller Emotionen – die ich auch bekam!

Was mir von Beginn an auffiel war, dass die Titel der Kapitel Lieder sind. Das hat mir sehr gefallen, vor allem da diese durch Roses Survival-Kit eine noch besonderere Bedeutung bekommen und noch perfekter zur Storyline passen. Die Lieder selbst habe ich während des Lesens gehört und sie passten immer perfekt dazu, denn durch sie wurde das Geschriebene noch mehr unterstrichen.
Die Geschichte selbst beginnt damit, dass Rose nach der Beerdigung ihrer Mutter in deren Schrank ein Überlebenspaket für sich findet, welche eine Spezialität ihrer Mutter waren. Diese „Survival-Kits“ sollen Menschen bei einem größeren Verlust oder negativen Ereignissen helfen, damit klarzukommen und weiterzuleben. So hat Roses Mutter das für sie auch gedacht, jedoch schaffte Rose es nicht, es sofort zu öffnen, da die Wunde des Verlustes noch viel zu frisch war.
Daran schloss sich erst einmal ein Zeitsprung an, der einen in die nächsten Monate überführt. Dieser wurde ordentlich gekennzeichnet und ein neuer Teil begann. Ich fand diese Art von Zeitsprüngen gut platziert und sinnvoll, denn nach einziger Zeit entwickelte sich Rose auch weiter und die Handlung wurde vorangetrieben. Deshalb liegt das Augenmerk auch auf der Handlung und nicht auf unwichtigen Kleinigkeiten, was ich gut gelöst und praktisch fand.
Jedoch gab es auch Zeitsprünge, die mitten im Text passierten, ohne große Vorwarnung. Diese können verwirren – das haben sie mich auch teilweise – weswegen die andere, offensichtlichere Lösung eine bessere war.

Man begleitet Rose, wie sie versucht, nach dem Tod ihrer Mutter normal weiterzuleben. Jedoch hat sie dieses Ereignis stark verändert, was völlig normal ist. Sie zieht sich immens zurück aus ihrem alten Leben, vor ihren Freundinnen und auch vor ihrem festen Freund Chris. Vor dem Tod ihrer Mutter war sie beliebt, war sogar eine der Cheerleaderinnen, doch das gab sie alles auf und stürzte sich auf ihre Trauer.
Auch für den Rest der Familie ist es nicht leicht. Ihr Bruder Jim studiert und von seiner Situation bekommt man nur bedingt mit. Jedoch stürzte Roses Vater, mit dem sie nun allein im Haus wohnt, total ab. Den Tod seiner geliebten Frau versucht er in Alkohol zu ertränken, was es jedoch für Rose nicht leichter macht, da sie sich auch noch um ihren Vater sorgen muss.
Dieses Verhalten der Figuren wirkt sehr real und gut nachvollziehbar. Auch Chris, der mit der „neuen“ Rose irgendwann nicht mehr klar kommt und seine daraus folgenden Entscheidungen konnte man nachvollziehen, auch wenn es Rose gegenüber etwas unfair erscheint.

Die Dinge aus ihrem Survival-Kit führen Rose unweigerlich zu Will, dem eingestellten Gärtner, welcher sich um den Garten ihrer Mutter kümmert und in Roses Alter ist. Will ist ein ebenso zurückgezogener und schüchterner junger Mann, dessen Vater ebenfalls vor einigen Jahren an Krebs starb. Will ist anfangs sehr wortkarg Rose gegenüber, jedoch geht sie immer wieder auf ihn zu, sodass auch er immer mehr auftaut. Er führt sie zurück ins Leben, zunächst als guter Freund, doch dann auch als fester Freund mit einer zart entwickelten Liebe, welche jedoch kein Stück Kitsch enthält, sondern wie aus dem Leben gegriffen wirkt.
Doch half nicht nur Will dabei, Rose zurück ins Leben zu führen, sondern auch ihre beste Freundin Krupa. Diese ist eine der herzlichsten Personen, die mir je in einem Buch untergekommen sind. So eine beste Freundin, die in jeder Situation für einen da ist und zu einem steht, kann man sich nur wünschen! Sie punktet glasklar bei mir.
Aber auch die Cheerleader, mit denen Rose mal befreundet war, nähern sich ihr wieder an. Denn diese wussten, wie schwierig es für sie sein kann und ließen ihr Zeit, damit klar zu kommen. 

Doch Will ist einer der Personen, der mich am meisten begeistern konnte. Er ist so ein super netter Kerl, bei dem einen nur das Herz aufgehen kann. Mit kleinen Schritten gehen die beiden aufeinander zu und entdecken ihre Gefühle. Außerdem gefällt es mir, wie vielseitig Will doch ist und wie er mit den verschiedensten Situationen umgeht. Ich fand es sehr niedlich, wie die beiden sich gegenseitig durchs Leben führen.
Nachdem sie glücklich waren, kam dann noch einmal ein großer Umschwung, der alles änderte. All das neue Leben, was Rose sich mühsam seit dem Tod ihrer Mutter aufgebaut hat, wurde nichtig und sie fiel zurück in ihrer Entwicklung.
Hier wäre zu erwähnen, dass man nicht unbedingt sagen kann, dass das Buch spannend ist. Aber mich hat es gefesselt durch die emotionale Lage und den Charakteren. Für mich war es spannend – jedenfalls auf seine eigene, besondere Weise.
Ich jedenfalls fühlte in jeder Lebenssituation mit Rose mit. Ich freute mich, ich ärgerte mich, ich litt an einigen Stellen richtig mit ihr mit und bekam Tränen in den Augen, weil mich das Buch so sehr berührte und genau so sollte das sein! 
Als dann schlussendlich noch ein schönes Ende gefunden wurde, war ich Hin und Weg! Schöner hätte man es fast nicht machen können.


Fazit

Für mich ein Buch, welches einer Achterbahn der Gefühle gleicht. Man fühlt mit der Hauptperson mit und behandelt das schwierige Thema, einen geliebten Menschen verloren zu haben. Der Umfang mit der Trauer und das Zurückfinden ins Leben, das sind sehr wichtige Aspekte der Geschichte. Man lernt dabei auch, dass man niemals allein sein wird, da man immer auf Freunde zählen kann und Zusammenhalt macht stark. Eine herzzerreißende Geschichte, nicht nur wegen dem niedlichen Liebespaar!


Wie viel Leben passt in eine Tüte? bekommt:
5/5 Herzen



Herzlichen Dank an BloggdeinBuch.de & den Gabriel Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!
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Donnerstag, 18. Oktober 2012

[Out of Topic] Livestream-Lesung von Nalini Singh & zukünftige Änderungen auf dem Blog

Zuerst wollte ich euch unbedingt davon erzählen - ich habe mir gestern die Livestream-Lesung von Nalini Singh angeschaut! Live habe ich sie leider noch nie gesehen - ich hoffe, das kommt irgendwann nochmal!
Aber die Lesung war sehr interessant & Nalini ist ja so eine niedliche, sympathische Frau! Das hat mich wirklich fast umgehauen :)
Wer noch kein Buch von ihr kennt, der sollte sich wohl mal *hier* umgucken.

Dann.
Das Thema was gerade so gut wie alle beschäftigt! Das Urheberrecht.

Ich habe mir aufgrund von Diskussionen Gedanken gemacht, was ich deswegen auf meinem Blog ändern werde und bin zu folgendem Entschluss gekommen:

  • Die Bücher-News, welche ich des Öfteren mal veranstaltet habe, um euch Bücher meiner Wunschliste zu präsentieren werden komplett gestrichen. Die alten werde ich vorrübergehend lassen, aber es kommen KEINE neuen dazu.
  • Die Cover an den Seiten werden zur Verlagsseite verlinkt - wenn man also darauf klickt, kommt man direkt zum Buch
  • Generell werden die Seitenleisten durchgeschaut
  • Alle Post, die ich besitze, werden in nächster Zeit kontrolliert & gegebenenfalls gelöscht (eventuell auch die Bücher-News; das weiß ich noch nicht)
  • Bei den Zitaten werde ich noch überlegen, wie ich das Hand habe - ABER da ich das schon immer mache und sich bisher niemand beschwert hat und! weil ich mindestens 3x darauf hinweise, dass sie nicht mir gehören, Copyright & Urheberrecht angebe, werden sie wohl erstmal bleiben & weiter kommen, jeweils Mittwochs! - ALLERDINGS werden die Zitate so weit wie möglich gekürzt
  • Bei den Rezensionen wird die Überschrift "Inhalt" zu "Klappentext" geändert & in die Klammern kommt noch das Wort "Quelle". Außerdem werde ich mich wohl dort nun zu Covern äußern.
  • Meine Neuzugänge erscheinen nur noch im Sammelpost - die Bilder werde ich selbst machen! Dabei kommt Datum, Autor & Titel, sowie mein Kaufgrund noch dazu.
  • Meine Memories bleiben natürlich, werden nur auf Sonntag verlegt - alle 2-3 Wochen erscheinen sie dann.
  • Auch die Monatsstatistiken werden so bleiben, wie gehabt.
  • Lesemarathons werden auch bleiben, wie gehabt.

Was dann am Ende wirklich verändert wird, steht in den Sternen. Ich steh dem Thema mit gemischten Gefühlen gegenüber. Ich mache mir zwar Gedanken, denke mir aber allerdings auch: Warum sollten gerade wir Buchblogger abgemahnt werden?
Urheberrechtfreundlicher, das soll mein Blog werden - aber meinen Spaß & das, was meinen Blog ausmacht, behalte ich! 

PS. Meine Rezension zu "Wie viel Leben passt in eine Tüte" kommt wegen den oben aufgezählten Dingen erst morgen.
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Montag, 15. Oktober 2012

[Rezension] White Horse von Alex Adams

Montag, 15. Oktober 2012



Autor: Alex Adams
Titel: White Horse
Reihe: White Horse Trilogie #1
Verlag: Piper Verlag
Umfang: 444 Seiten
Preis: 16,99 €uro
ISBN: 978-3-4927-0252-2


Klappentext

Die junge Zoe entdeckt in ihrer Wohnung ein merkwürdiges Glasgefäß, dessen Herkunft sie sich nicht erklären kann. Es enthält ein furchtbares Geheimnis. Denn als Zoe den Behälter öffnet, breitet sich eine geheimnisvolle Seuche aus, »White Horse«. Unzählige Menschen sterben, das Ende aller Zeiten scheint gekommen. Zoe verliert nicht nur ihre Familie, sondern auch ihren geliebten Nick, der verschwunden ist. Und sie stellt fest, dass sie von ihm schwanger ist. 
Auf sich allein gestellt, zählen für Zoe bald nur noch zwei Dinge – wird sie Nick wiederfinden, um das Geheimnis von »White Horse« zu lüften? Und wie kann sie ihr ungeborenes Kind in einer Welt beschützen, die dem Tod geweiht ist? (Text- & Bildquellen: Piper Verlag)


Meine Meinung

Von diesem Buch hatte ich einiges erwartet – vor allem einen guten Endzeitroman. Ich war sehr gespannt, inwiefern dies umgesetzt wird, denn der einzige andere Endzeitroman, den ich bis dato gelesen hatte, war „Ashes“ von Ilsa J. Bick. Als ich dann bei der Leserunde auf Lovelybooks.de das Buch glücklicherweise gewann, hatte ich mir sehr gefreut! Die Leserunde hat mir viel Spaß gemacht und mich mit Erfahrungen bereichert.

Auffallend von Beginn an ist, dass die Erzählungen sich aufgliedern lassen in Damals und Heute. Die Zeit von damals zeigt Zoes Leben vor der Seuche und erklärt, wie diese ausgebrochen ist und auch, wie sie Nick kennenlernt. Es ist ihr Leben, bevor wirklich alles den Bach runter ging. Hingegen zeigen die Szenen aus Heute ihre Reise und Suche nach ihrem geliebten Nick und welche Gefahren sie dabei überstehen muss.
Durch diese Wechsel in der Handlung bleibt diese immer recht spannend. Man ist sehr neugierig, wie es zu dem Untergang der Welt kam, aber auch, wie sich Zoe auf ihrer Reise durchschlägt. 
Gleichzeitig wird man mit vielen Fragen konfrontiert: Was hat es mit dem Gefäß auf sich, das so urplötzlich in Zoes Wohnung steht? Warum genau denkt sie, dass sie Nick in Griechenland finden wird? Was sind die Hintergründe der Geschichte? Wie hängt alles zusammen? Fragen über Fragen, und lange Zeit keine Antworten in Sicht.
Zunächst war ich auch etwas überfordert, denn die Wechsel zwischen Damals und Heute sind sehr häufig und so musste ich mich erst in beide Stränge einfinden. Aber als das geschehen war, konnte ich mich kaum davon losreißen und fand es gut, dass so geschickt die Vorgeschichte erklärt wird. 

Die Grundthematik der Story ist einfach: Die Menschheit stirbt aus. Die wenigen, die noch nicht an der Seuche erkrankt sind oder von ihr verändert wurden, nutzen alles aus, was sie finden. Wobei hier jedoch nicht immer die Würde und die Menschlichkeit im Vordergrund steht, denn so schrecken auch Familienmitglieder nicht vor Schandtaten zurück.
Zoe versucht also, in dieser grausamen Welt irgendwie zu überleben – gar nicht so leicht, wenn man dabei auch noch schwanger ist. Doch aus unerklärlichen Gründen hat sie die Seuche, die „White Horse“ genannt wird, überlebt. Die Hintergründe mit dem wahren Kern, woher die Seuche kommt, ist so real, dass man schon fast Angst bekommen könnte, genau so eine Situation könnte bei uns auch eintreten. Denn wer weiß schon, was in abgeschlossenen Laboren alles vorgeht? 
Auch hatte Zoe vor der ganzen Seuchengeschichte ein recht hartes Leben geführt. So war sie einmal verheiratet, hat den Mann ihrer Träume unglücklicherweise aber an den Tod verloren. In der Gegenwart sieht es nun auch nicht mehr besser aus – hat sie schon wieder einen Mann verloren, der ihr die Liebe geschenkt hat? 
Denn Nick zu finden erweist sich als eine schwierige Aufgabe. Er wird einem als netter und charmanter Mann vorgestellt, jedoch wirkt er etwas oberflächlich. So kommt er nur in wenigen Szenen vor, denkt irgendwie kurzzeitig mal nur an sich und am Ende… also nein! Dazu sage ich mal überhaupt nichts!

An einigen Stellen war mir das Buch zu krass. Manche Personen werden echt krank im Kopf dargestellt, keine mutierten Monster, sondern psychisch kranke Menschen. Das Buch war dadurch einfach nur düster, schockierend und schrecklich. Für mich zu schockierend und zwischendurch wollte ich einmal einfach nur abbrechen. Jedoch konnte ich mich zum Weiterlesen durchringen. 
Die Menschheit ist unweigerlich am Ausbruch der Seuche beteiligt, daran besteht kein Zweifel. ABER – und jetzt kommt das aber – man wird einfach nur die ganze Zeit verwirrt! Klar werden Fragen mit der Zeit auch langsam mal beantwortet, aber durch diese Antworten einfach nur mehr verwirrt. Was war denn nun WIRKLICH mit diesem blöden Gefäß? Ich fand diese ganzen Informationen sehr unbefriedigend, was meinen Lesespaß mächtig dämmte.
Außerdem machte mich das Buch manchmal einfach nur traurig. Während Zoes Reise und auch in der Vergangenheit sterben unendlich viele Menschen – irgendwann zieht einen das auch selbst runter! Mir persönlich war das einfach zu viel, ein Buch, das mich so traurig macht, möchte ich dann doch nicht! Gegen Emotionen habe ich nichts einzuwenden, aber das war too much.
Am Ende gab es dann erschreckende Wahrheiten, wobei ich auch hier zweifelte und mich fragte, wie das denn möglich sei? Das Ende selbst – Hm, das war, mehr oder weniger, ein Happy-End, was auf mich zwar auch irgendwie irreal wirkt…. aber der ganze Rest? Die Welt geht immer noch unter, hallo?! Ich bin so was von unzufrieden, denn man weiß gar nicht, ob die Welt denn nun gerettet werden kann, oder nicht. Die Umstände haben sich nicht gebessert! 


Fazit

Insgesamt war es ein Buch, was mit einer einzigartigen Idee, die jedoch erschreckend nah an die Wirklichkeit kommt, überzeugen kann. Man begleitet eine willensstarke, schwangere Frau auf ihrer abenteuerlichen Suche nach ihrem Geliebten durch die Welt, wobei man mit so vielen erschreckenden und extrem verstörenden Geschehnissen konfrontiert wird, dass man Albträume bekommen kann. Für manche sicherlich eine Spur zu viel. Viel zu viele unbeantwortete Fragen und Verwirrungen dämpften außerdem den Lesespaß und das zu offene Ende lässt einen unwissend zurück. Jedoch möchte ich wirklich wissen, was aus der Welt weiter wird und bin schon auf die nächste Geschichte der Trilogie gespannt, wobei es sich nicht um Zoe drehen wird.


White Horse bekommt:
3,5/5 Herzen



White Horse-Trilogie

Band 1: White Horse
Band 2: Red Horse (???)
Band 3: ???
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Freitag, 12. Oktober 2012

[News] Neuzugänge im Regal #35

Diese Woche gab es wieder zwei Bücher, die mich erreichten. Durch Zeitmangel konnte ich den Post nicht eher erstellen, aber das reicht ja jetzt auch noch.
Das erste Buch, was ich am Anfang der Woche bekam, hat mir ein sehr netter Autor zur Verfügung gestellt, der sich immer über Verbreitung seiner Werke freuen würde! ;) Ich bekam ein Werk von ihm, was mich wirklich interessiert hat und bin nun schon sehr gespannt darauf!

Herzlichen Dank an Stefan M. Fischer für
die Bereitstellung des Rezensionsexemplar!
Autor: Stefan M. Fischer
Titel: Das Mondgeheimnis
Verlag: Staubkorn Verlag

Umfang: 180 Seiten
Preis (Taschenbuch): 11,99 €uro
Preis (E-Book): 3,99 €uro
Leseprobe


Inhalt:
Alena ist eine bildhübsche Studentin, die sich aufgrund eines traumatischen Kindheitserlebnisses der Liebe und dem Leben verschließt. Sie spinnt als Schutz ein Netz aus Lebenslügen um ihre Seele. Doch als sie den Künstler Ondrej kennenlernt, merkt sie, dass sie mehr vom Leben will. Doch da ist nicht nur ihre emotionslose Beziehung mit Vlado, sondern auch die Sache mit ihrer Mutter - und das Mondgeheimnis. (Stefan M. Fischer)




Das zweite Buch war ein Gewinn bei BUCHimPULSE, von einer Reihe, die ich eh schon länger mal anfangen wollte. Außerdem ist das Buch von der Autorin sogar signiert wurden, und deswegen habe ich mich besonders darüber gefreut! Noch einmal: Dankeschön!

Autor: Shannon McKenna
Titel: Blick in den Abgrund
Reihe:
McCloud-Brothers Serie #3
Verlag: Egmont Lyx Verlag
Umfang: 480 Seiten
Preis: 9,99 €uro
Leseprobe


Inhalt:
Wenn es um Frauen geht, folgt der Privatdetektiv Davy McCloud einer eisernen Regel: Traue niemals deinen Gefühlen! Doch dieser Entschluss gerät heftig ins Wanken, als die attraktive Margot ihn um Hilfe bittet. Ein Unbekannter verfolgt sie und hinterlässt ihr unheimliche Geschenke. Und der Stalker scheint direkt aus ihrer Vergangenheit zu kommen... (Shannon McKenna)
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Mittwoch, 10. Oktober 2012

[Rezension] Töchter des Mondes 01. Cate von Jessica Spotswood

Mittwoch, 10. Oktober 2012



Autor: Jessica Spotswood
Titel: Cate
Originaltitel: Born Wicked
Reihe:
Töchter des Mondes #1
Verlag: Egmont Ink Verlag
Umfang: 361 Seiten
Preis: 17,99 €uro
ISBN: 978-3-8639-6024-7
Leseprobe



Klappentext

Cate und ihre Schwestern Maura und Tess sind Hexen. Niemand darf davon erfahren, denn Hexen drohen Verbannung und Tod. Die Gefahr, aufzufliegen, lastet schwer auf Cate. Vor allem seit Finn aufgetaucht ist, dieser Junge mit den Zimtsommersprossen und dem kupferroten zerzausten Haar. 
Verzweifelt sucht Cate nach einem Ausweg und stößt im Tagebuch ihrer toten Mutter auf eine rätselhafte Prophezeiung, die besagt, dass drei Schwestern mit magischen Kräften die Hexen zurück an die Macht führen werden. Handelt es sich dabei um Cate, Maura und Tess? Und kann es überhaupt eine gemeinsame Zukunft für Cate und Finn geben? (Bild- & Textquelle: Egmont Ink)



Meine Meinung

Durch eine besonders schöne Rezension von Sonne wollte ich dieses Buch unbedingt lesen – natürlich stand es schon länger auf meiner Wunschliste, nicht nur, weil ich noch nie ein Buch mit Hexen gelesen hatte, sondern auch, weil es inhaltlich einfach nur gut klang – und dann hat mir die liebe Sonne das Buch ausgeliehen, damit ich es lesen konnte. Noch einmal ein herzliches Dankeschön, denn: Das Buch war absolute Schlagsahne!

Das Buch wird aus der Sicht von Cate erzählt, die älteste der drei Hexenschwestern, die somit auch die meiste Verantwortung für die beiden anderen nach dem Tod ihrer Mutter trägt. Man ist Cate somit sehr verbunden und sie war mir auch immer sympathisch. Sie und ihre Schwestern wissen, dass sie Hexen sind – und das ist sehr erfrischend! In wie vielen Jugendbüchern finden die Protagonisten erst heraus, was sie sind? Richtig, in dutzenden!
Ihre Schwestern Tess und Maura würden gern ihre Magie einsetzen, zu was sie möchten. Vor allem Tess möchte alles schöner machen, doch Cate ist diejenige, die es ihnen verbietet, da sie einfach Angst hat, entdeckt zu werden, was im schlimmsten Fall den Tod bedeuten würde.
Sie sorgt sich wie eine Mutter um die beiden, übertreibt manchmal auch leicht dabei, jedoch wirkt ihre Angst immer real und greifbar. Ich konnte sie gut verstehen.
Wo ich einmal bei den Schwester bin: Tess ist für ihre zwölf Jahre sehr reif und mir ebenfalls sehr sympathisch gewesen. Maura ist schwierig, störrisch und eigensinnig. Irgendwann ging sie mir gehörig auf die Nerven mit ihrer Art, denn ihrer Meinung nach macht Cate alles falsch. Sie ist für mich egoistisch, aufbrausend und kindisch gewesen, was sich auch heim zahlen wird, früher oder später.

An der Sprache und dem Stil der Autorin merkt man, dass das Buch nicht zu unserer Zeit spielt. Es ist historisch angehaucht, nicht zu übertrieben wie andere Werke und leicht verständlich. Alles wurde gut erklärt und dargestellt. Auch entsteht hierbei schon der Konflikt, denn zur damaligen Zeit, am Anfang des 19. Jahrhundert, galten gebildete Frauen immer noch als Hexen, auch diejenigen, die anders waren, wurden als diese abgestempelt. 
Da Cate und ihre Geschwister wirklich Hexen sind und somit anders waren, als der Rest, lebten sie anfangs mehr zurückgezogen, damit sie um keinen Preis erkannt werden. So handeln sie übervorsichtig, vor allem durch die Liebe der Schwestern untereinander, was mich oftmals sehr berührte.Doch Cate kam in das Alter, wo sie sich so langsam verloben muss und damit traten schwerwiegende Probleme auf.
So stand Cate plötzlich zwischen zwei Männern, was jedoch in keiner so dramatisierten Dreiecksbeziehung endet, wie man es jetzt vermuten würde. Finn, der neue Gärtner von Cates Familie, ist ein Junge aus ärmeren Verhältnissen und würde für seine Familie töten. Er ist normal und mit seiner irgendwie charmanten Art verdreht er Cate schon bald den Kopf. Auch durch seine rebellierende Ader, die vor allem gegen die Brüder schießt, ist er bei ihr an der richtigen Adresse.
Auch ihr bester Jugendfreund namens Paul taucht schon bald auf und möchte sich mit ihr verloben. Auch ihn mag Cate sehr und so entstehen Konflikte, und sie muss sich entscheiden, was gleichzeitig das Beste für ihre Schwestern ist, da sie das Versprechen an ihre Mutter halten will – auf ihre Schwestern aufzupassen.

Wenn das aber nur die einzigen Probleme wären, die in dem Buch auftauchen, dann wäre es nicht halbwegs so spannend gewesen. Der Dreh- und Angelpunkt ist nämlich eine Prophezeiung, die laut Cates Mutter auf die drei Schwestern zutrifft und ihre Feinde, die keuschen Brüder, in die Flucht schlagen und aus ihren harten Fängen befreien soll.
Cate ist mit den ganzen Sachen einfach überfordert, was aber gleichzeitig normal für das Alter ist und man gut nachvollziehen kann. Wie sie das alles aushält und meistert ist dennoch beachtlich! Auch wenn ihr Zwiespalt deutlich im Vordergrund steht, so wird es nie nervig oder zu viel. Ihre Gefühle und ihr gleichzeitig vorhandenes Pflichtgefühl ist sehr gut nachvollziehbar und machen sie natürlich. 
Mit der Zeit kommt Finn immer mehr in Spiel, Cate fühlt sich mehr zu ihm hingezogen und hat das erste Mal das Bedürfnis, ihm alles über sich zu verraten. Doch damit würde sie sich gleichzeitig in Gefahr bringen – so kommen noch emotionale, innere Konflikte zu den äußeren hinzu.
Je weiter die Handlung voranschreitet, desto mehr Geheimnisse kommen auf, werden gelüftet und ändern alles. So überraschend, wie manches ans Licht kam, genauso schnell kamen Irrungen und Wirrungen dazu. Die Spannung war zum Zerreißen! 
Und dann – dann kam das Ende! Diese Emotionen, denen man da ausgesetzt ist. Diese Entscheidungen! Dieser Cliffhanger! Ich könnte schreien vor Wut! Das kann doch echt nicht wahr sein!



Fazit

Der Auftakt der Trilogie über die Töchter des Mondes überzeugte mich vollkommen! Die Hauptperson ist super sympathisch und handelt realistisch und nachvollziehbar. Die Liebe zu ihren Schwestern ist unglaublich und ihr emotionaler Zwiespalt, wobei sie zwischen ihren Gefühlen für zwei Jungen und ihrem Pflichtgefühlen entscheiden muss, wurde sehr gut dargestellt und nervte mich kein Stück. Die Thematik der Hexen gepaart mit den Hintergründen des 19. Jahrhunderts sind unglaublich gut durchdacht und umgesetzt. Alles war top – bis auf das Ende. Da sollte aber schleunigst die Fortsetzung her!


Cate bekommt:
5/5 Herzen


Töchter des Mondes

Band 1: Cate
Band 2: Sternenfluch (ab August 2013)
Band 3: ???
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Sonntag, 7. Oktober 2012

[News] Neuzugänge im Regal #34

Gestern erreichten mich echt sämtliche Bücher, die ich schon länger erwartet habe. Natürlich habe ich mich da gefreut wie ein Honigkuchenpferd - lag nicht zuletzt daran, dass ich durch praktisches Umräumen sie gleich in mein Bücherregal einsortieren konnte ;)

Zuerst die drei Bücher, die ich als Paket von Egmont Lyx bekommen habe. Bei ihrer Aktion "5 Jahre - 5 Geschichten" hatte ich Glück und wurde ausgewählt, und durfte mir schon bald drei Bücher aus dem Programm aussuchen. Da ich mir auch zwei Bücher von Oktober genehmigen wollte, hat das Ganze etwas gedauert.


Roxanne St. Claire - Guardian Angelinos 01. Die zweite Chance (*klick*)

Samantha Fairchild wird Zeugin eines eiskalten Mordes. Nun fürchtet sie, dass der Killer als Nächstes hinter ihr her sein könnte. Als sie Hilfe bei ihrer Freundin Vivi Angelino sucht, trifft Sam dabei unerwartet auf deren Zwillingsbruder Zach – mit dem sie einst eine heiße Affäre hatte. Vivi und Zach bieten Sam den Schutz ihrer neu gegründeten Sicherheitsfirma, der Guardian Angelinos, an. Und den kann sie gut gebrauchen, denn der Mörder hat bereits ihre Spur aufgenommen… (Egmont Lyx)

>  Das Buch hat mich schon immer interessiert, logisch, dass ich es da aussuche? Ich bin gespannt!


Nalini Singh - Dunkle Verlockung (*klick*)

Packende Geschichten um Gestaltwandler und atemberaubende Engel! In einer Welt voller Schönheit und Blutgier, in der Engel über Vampire und Sterbliche herrschen, in der Mediale Emotionen verbieten lassen wollen und Gestaltwandler ums Überleben kämpfen, brodeln die Gefühle – Rache, Hass und Leidenschaft. Jeder ist auf der Suche nach einer Liebe, die alle Grenzen überwindet... (Egmont Lyx)

> So Nalini Singh-Verrückt wie ich bin, darf natürlich auch die neuste Anthologie von ihr nicht fehlen! Kurzgeschichten sind wirklich immer mal wieder was feines für zwischendurch.


Shannon K. Butcher - Es gibt kein Entkommen (*klick*)

Nachdem mehrere Freunde der Lehrerin Isabelle Carson tot aufgefunden werden, lebt sie in Angst. Die Polizei glaubt an Selbstmord, doch Isabelle ist überzeugt, dass ein kaltblütiger Mörder am Werk ist – der es als Nächstes auf sie abgesehen haben könnte. Der Einzige, der ihr Glauben schenkt, ist ihre Jugendliebe Grant Kent. Der ehemalige Delta-Force-Agent will Isabelles Leben mit allen Mitteln beschützen. Doch dann geschehen weitere Morde… (Egmont Lyx)

> Ja, der Abschluss der Trilogie. Überzeugt mich der Band vollends, behalte ich die Trilogie. So überzeugt bin ich davon allerdings noch nicht.



Nun noch zu den beiden Büchern, die ich mir diesen Monat selbst gekauft habe. Da wäre zuerst einmal der zweite Band von Unearthly, an dem ich einfach nicht vorbeikam! Verständlich, oder? ;)

Autor: Cynthia Hand
Titel: Heiliges Feuer
Reihe:
Unearthly #2
Verlag: Rowohlt Verlag
Umfang: 394 Seiten
Preis: 9,99 €uro
Leseprobe



Inhalt:
Die 16-jährige Clara ist ein Schutzengel, mit übernatürlichen Kräften ausgestattet, dazu ausersehen, Menschen zu retten. Nicht so einfach, wenn man mitten unter ihnen lebt und nicht auffallen darf. Ihre erste Mission, einen Jungen aus dem Feuer zu retten, misslang. Claras Schwäche blieb nicht unentdeckt: Die schwarzen Engel - gefallene Seelen, die die Welt mit Traurigkeit überziehen – wollen Clara auf ihre Seite ziehen. Leider nicht ihr einziges Problem. Denn jemand, der ihr sehr nahesteht, soll in den nächsten Monaten sterben. Clara ahnt: Das Feuer war nur der Anfang... (Rowohlt Verlag)



Das letzte Buch - tja, das war ein Spontankauf. Die Reihe, bestehend aus vier Büchern, wird von vier bekannten Autorinnen geschrieben - jede hat dabei ihr eigenes Buch. Das letzte Buch gehört dann Nalini Singh, doch bis dahin muss ich mich erst einmal durchlesen. Ich bin gespannt!

Autor: Gena Showalter
Titel: Der Vampirprinz
Reihe:
Royal House of Shadows #1
Verlag: Mira Taschenbuch Verlag
Umfang: 289 Seiten
Preis: 6,99 €uro
Leseprobe


Inhalt:
Seite an Seite lebten Gestaltwandler, Werwölfe und Vampire im magischen Elden. Bis der grausame Blutzauberer das Königspaar stürzte. Erst wenn sich jetzt die vier Erben verbünden, kann Elden wieder aufblühen. Aber zuerst müssen sie erfahren, wer sie sind! 
Angekettet an ein Bett, muss Vampirprinz Nicolai Nacht für Nacht die Wünsche der Hexenprinzessin erfüllen. Obwohl die Erinnerungen an seine Vergangenheit wie ausgelöscht sind, brodelt Rachedurst in ihm. Nicolai weiß nur, dass er den Hexen entkommen muss, um diesem schwarzen Ruf zu folgen. Deshalb beschwört er Hilfe herauf - und ist erstaunt, als Jane Parker vor ihm steht: ein Mensch! Noch ahnen weder er noch sie, dass sie ineinander nicht nur heiße Begierde, sondern auch den Schlüssel zu ihrer wahren Bestimmung gefunden haben. (Mira Taschenbuch)
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Samstag, 6. Oktober 2012

[Rezension] Saphirtränen 01. Niamhs Reise von Jennifer Jäger

Samstag, 6. Oktober 2012




Titel: Niamhs Reise
Reihe: Saphirtränen #1
Umfang: ca. 150 Seiten
Preis: 1,49 €uro
ASIN: B008DSQ762
Leseprobe



Klappentext

Die Tränen der Göttin regneten auf die Erde herab, brachen sich im Sonnenlicht und ließen einen schillernden Regenbogen entstehen. Als seine Farben den Erdboden berührten, formten sich vier Schmuckstücke, jedes von ihnen mit einem einzigartigen Edelstein versehen.
Die junge Ilyea Niamh lernt früh, dass sie anders ist als die anderen Wald-Ilyea. Sie ist eine Ausgestoßene, Verachtete, Verspottete. Doch wer hätte auch wissen sollen, dass das Mädchen mit den saphirblauen Augen einmal das Schicksal ihrer Welt auf den Schultern tragen würde... (Text- & Bildquellen: Jennifer Jäger)


Meine Meinung

Durch puren Zufall bin ich letztens auf dieses Buch gestoßen und hatte Glück, dass mir die Autorin freundlicherweise ein digitales Exemplar zukommen ließ. Ich war schon sehr gespannt darauf, da man schon so einiges von diesem Werk gehört hat und fing auch bald damit an – und war in vielerlei Hinsicht überrascht.

Schon der Prolog überraschte und zog mich in seinen Bann. Man bekommt vermittelt, wie die Welt, in der die Handlung spielt, entstanden ist. Ich fand, dass das eine tolle Einführung war und mit diesem schönen poetischen Schreibstil taucht man sofort direkt ein. Schon hier entsteht ein gewisses Konfliktpotenzial, was Spannung aufwirft.
Auf Anhieb gefiel mir auch die schöne optische Gestaltung der Kapitelanfänge, die das Auge erfreuen.
Besonders erfreut habe ich mich an der gestalteten Welt und an den Figuren. Die Rasse der Ilyea gefiel mir sehr und erinnerte mich irgendwie an Baummenschen, was mir sehr gefiel. So etwas habe ich noch nicht gelesen und ist definitiv etwas Neues in der Literatur. Auch ihre Sitten und Bräuche überzeugten mich und ich war hin und weg.
Es geht vor allem um die junge Niamh, die schon als kleines Kind erfahren musste, dass sie anders ist, als die anderen Ilyea ihrer Art. Sie wäre gern normal und da sie von allen gemieden wird, ist sie sehr einsam und traurig. Bei einem Ritual, bei denen sie zu den Erwachsenen gehören soll, überfallen Dämonen, die Feinde der Ilyea, das Dorf und nehmen sie und die Dorfälteste mit. Hier beginnt die Handlung so richtig und das schon nach kurzer Zeit.

Doch ab da fiel mir auf, wie schnell insgesamt alles verflog. Ehe ich mich versah, kam auch schon das Ende und ließ mich ziemlich unbefriedigt zurück. Ich hätte mich sehr über die ein oder andere Verschnauf- oder Gedankenpause der Figuren gefreut. Ein langsamerer Grundton hätte der Geschichte gut getan.
Niamh wird daher schon bald gefordert und lernt auch Edan kennen, der ein Mischling mehrerer Ilyea-Arten ist. Er erklärt ihr, was sie ist und was sie so besonders macht. Das sie die Schachfigur eines riesigen Spieles ist, wird ihr auch bald klar, auch ohne seine Erklärungen. Jedoch finde ich auch hier hätte man es weiter ausdehnen können.
Edan ist eine Figur, die mir besonders gefiel, auch wenn seine Motive nicht ganz klar sind. Aber auf die wird sicherlich im nächsten Band mehr eingegangen. 
Ab und zu war ich auch verwirrt, da die Gedanken von Niamh die gleichen Anführungszeichen besitzen wie die gesprochenen Sequenzen. Dabei kam ich öfters mal durcheinander. Das sollte man auch im nächsten Band anders machen.
Das Ende kam schließlich sehr abrupt, so wie oben schon angedeutet. Irgendwie hatte ich mir mehr gewünscht und war ziemlich enttäuscht, dass es nach so kurzer Zeit schon wieder zu Ende war.


Fazit

Ein tolles Werk einer jungen Autorin, was durch eine einzigartige Welt und einem absolut schönen und poetischen Schreibstil überzeugen kann. Die Figuren haben eine weitreichende Tiefe und sind einem auf Anhieb sympathisch, auch wenn sie zur bösen Seite gehören. Ein Störfaktor war dagegen die Vergänglichkeit, so war das Werk ziemlich kurz gehalten und zwischendurch gab es keine Verschnaufpause, die angebracht gewesen wäre. Die Handlung war überlagert und durch falsche Formatierung konnte auch mal Verwirrung aufkommen. Insgesamt überzeugten aber die positiven Aspekte und lassen mich schließlich erfreut auf den nächsten Teil warten!


Niamhs Reise bekommt:
4/5 Herzen


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Freitag, 5. Oktober 2012

[News] Neuzugänge im Regal #33

Am Anfang der Woche erreichte mich ein Buch, worauf ich durch tolle Rezensionen gekommen bin. Als die Website "Blogg dein Buch" es anbot, dachte ich, ich bewerbe mich mal & hatte zum ersten Mal in meinem Leben Glück ausgewählt zu werden!
Jetzt bin ich schon gespannt - das Buch steht übrigens schon in den Startlöchern & wird heute noch angefangen!

Herzlichen Dank an Blogg dein Buch für
die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!
Autor: Donna Freitas
Titel: Wie viel Leben passt in eine Tüte?
Verlag: Gabriel Verlag
Umfang:
397 Seiten
Preis: 18,95 €uro
Leseprobe


Inhalt:
Ein iPod mit Liedern, ein Foto mit Pfingstrosen, ein Kristallherz, Buntstifte, ein Papierstern, ein Papierdrachen. Das alles befindet sich in der schlichten braunen Papiertüte mit der Aufschrift „Roses Survival Kit“, die Rose am Tag der Beerdigung ihrer Mutter findet. Es ist ein letztes Geschenk an Rose – und der Beginn einer Reise. Zögernd lässt Rose sich darauf ein. Jeder Gegenstand scheint sie dabei auf seltsame Art zu Will zu führen. Schon bald merkt sie, dass sie mehr für den zurückhaltenden Jungen empfindet. Doch dann geschieht etwas, dass Roses und Wills aufkeimendes Glück tief erschüttert. Ob ihre Mutter ihr auch für diese Situation etwas hinterlassen hat? (Gabriel Verlag)

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Mittwoch, 3. Oktober 2012

[Rezension] Wir beide, irgendwann von Jay Asher & Carolyn Mackler

Mittwoch, 3. Oktober 2012



Originaltitel: The Future of Us
Verlag: Cbt Verlag
Umfang: 394 Seiten
Preis: 17,99 €uro
ISBN: 978-3-5701-6151-7


Klappentext

Es ist Mai 1996 und die 16-jährige Emma bekommt ihren ersten Computer geschenkt. Mithilfe ihres besten Freunds Josh loggt sie sich ein und gelangt zufällig auf ihre eigene Facebook-Seite – 15 Jahre später! Geschockt stellt sie fest, dass sie mit 31 Jahren arbeitslos und unglücklich verheiratet sein wird. Josh hingegen, alles andere als ein Frauenheld (der erst kürzlich von Emma einen Korb bekommen hat), wird das hübscheste Mädchen der ganzen Schule heiraten und zudem seinen Traumjob ergattern. 
Emma ist jedoch nicht gewillt, sehenden Auges in ihr Unglück zu laufen. Um das Zusammentreffen mit dem Jungen zu verhindern, der sie später mal unglücklich machen wird, beginnt sie, bewusste Änderungen in der Gegenwart herbeizuführen. Doch der Versuch, in ihr Schicksal einzugreifen und dadurch ihr künftiges Facebook-Profil zu verändern, setzt eine fatale Kettenreaktion in Gang… (Text- & Bildquellen: Cbt Verlag)


Meine Meinung

Das erste Buch, was ich von Jay Asher gelesen habe, war „Tote Mädchen lügen nicht“, welches durch seine einzigartigen Ideen meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Schlussendlich fand ich es gut, jedoch nicht überragend. Auch „Wir beide, irgendwann“ zog meine Aufmerksamkeit auf dieselbe Weise auf sich – doch, würde es diesmal mich absolut begeistern können? Da es auch noch ein sehr aktuelles Thema, nämlich Facebook, beinhaltete war ich wirklich gespannt, ob es mich vom Hocker hauen kann. Das Ergebnis: Wieder mal zu früh gefreut…

Die Handlung spielt im Jahr 1996, als gerade die ersten Computer und das Internet aufkamen. Emma ist eine der weinigen ersten, die einen eigenen Computer mit einem Internetanschluss hat. Erklärungen, die darüber handeln, wie Emma mit dem Computer und damit verbundenen Sachen umgeht, sind sehr leicht erklärt und gut verständlich.
Gut fand ich, dass man sofort im ersten Kapitel mit der Thematik konfrontiert wird. Schon hier gelangt Emma irgendwie auf das, bis dato nicht existierende Facebook, was eigentlich erst im Jahr 2004 entstand. Emma sieht auf dieser, ihr merkwürdigen und unbekannten Seite, ihre Zukunft vor sich und ist verängstigt. Ihre Reaktion ist real nachvollziehbar und plausibel: sie hat Angst.
Interessant ist hierbei, dass Josh ganz anders mit der Situation umgeht. Er hält die Seite und die dort beinhaltenden Informationen anfangs für einen Witz. Jedoch wird auch ihm schnell klar, dass sich hier die reale Zukunft von ihnen und auch die ihrer Freunde angezeigt wird.
Für mich als Leser war es sehr interessant, zusammen mit Emma und Josh ihre Zukunft zu entdecken. Vor allem, da sich die Informationen und Gegebenheiten so gut wie jeden Tag ändern, was mit dem Handeln der beiden am Tag zusammenhängt.

Beide bekommen sehr unterschiedliche Informationen über ihr Leben in 15 Jahren und reagieren darauf auch entsprechend anders. Für Emma ist ihre miserable und unglückliche Zukunft ein einziger Albtraum, dem sie irgendwie entkommen will. Für Josh dagegen könnte die Zukunft kaum eine schönere Chance auf Glück und Ansehen sein.
Auch wenn beide beschließen, nicht eigenwillig die Zukunft zu ändern, so hält Emma sich nicht unbedingt daran. Sie handelt egoistisch und denkt eigentlich nur an sich, was sie schon bald sehr unsympathisch machte. Mal davon abgesehen behandelt sie Josh alles andere als gut, und dabei waren die beiden einmal die besten Freunde. Hingegen waren mir Josh und ihre besten Freunde um Längen sympathischer und greifbarer.
Erschreckend und faszinierend zugleich fand ich, dass ein winziges Ereignis in der Gegenwart die gesamte Zukunft ädern kann. Selbst wenn Emma nur in Gedanken festlegt, dies oder das nicht zu tun, so wird ihre komplette Zukunft umgekrempelt und über den Haufen geworfen. 
Der Schreibstil der Autoren ist so flüssig, dass ich das Buch schon bald schnell weg gelesen hatte. Man merkt kaum, wie die Seiten verfliegen. Jedoch kann man nicht behaupten, dass sich die Spannung steigert, falls denn überhaupt welche aufkommt. Stört jedoch kaum, da das Buch sich weg liest wie nichts!


Fazit

Eine kurze Einschätzung zu einem echt schönen Jugendbuch, das durch einzigartige Ideen und einem flüssigen Schreibstil überzeugen kann. Jedoch gibt es eine nervende Hauptfigur, die einem etwas den Lesespaß vermiesen kann. Am Ende zeigt sich, dass man im Hier und Jetzt leben und nicht so viele Gedanken an die Zukunft verschwenden sollte. Alles kommt, wie es kommen soll und Entscheidungen führen einen dort hin.


Wir beide, irgendwann bekommt:
4/5 Herzen

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Montag, 1. Oktober 2012

[Monatsstatistik] September 2012


Eigentlich wollte ich diese Statistik gar nicht erst schreiben. So wenig, wie ich hier gelesen habe, ist mir das echt peinlich! Aber der Vollständigkeit halber, mach ich das mal.
Eines weiß ich: so wenig will ich nie wieder in einem Monat haben!


Gelesen

1. Feuer & Glas 01. Der Pakt von Brigitte Riebe (368 Seiten)
2. Wir beide, irgendwann von Jay Asher & Carolyn Mackler (396 Seiten)
3. Saphirtränen 01. Niamhs Reise von Jennifer Jäger (150 Seiten)

Nicht beendete Bücher
White Horse von Alex Adams (237 Seiten)
Töchter des Mondes 01. Cate von Jessica Spotswood (107 Seiten)
Wolfsgesang von Lori Handeland (153 Seiten)

Anzahl gelesener Seiten: 1.411
   pro Tag: ~ 47 Seiten
   pro Buch: ~ 235 Seiten

Angefangen: 2 Reihen
Abgebrochen: keine
Beendet: keine
Fortgeführt: keine
Rereads & Einzelbände: 1 Buch

Durchschnittswertung: ~ 3,8 Blumen



Enttäuschung des Monats

Da ich so wenig gelesen habe, kann ich wohl kaum sagen, dass eines dieser Bücher eine richtige Enttäuschung war.
Gut, von "Feuer & Glas" hatte ich ein wenig mehr erwartet, wurde jedoch auch nicht enttäuscht. Schwierig :/


Highlight des Monats

Genauso schwer zu sagen, wie die Enttäuschung, denn so richtig vom Hocker gehauen, hat mich keines dieser Bücher.
Es war alles ein guter Durchschnitt. Leider nicht mehr. Schade! Da wird Ashes Nummero 2 wohl noch einen Monat das Highlight sein.



Challenges

100 Bücher-Challenge: +3 Bücher (Gesamt: 50/100)
ABC-Challenge: +1 Buch (Gesamt: 14/26)
Zweite Chance Challenge: +0 Bücher (Gesamt: 9/12)
Chaos Challenge:  +3 Bücher (Gesamt: 14/15)
Weltenbummler-Challenge: pausiert



Neuzugänge

1. Für immer der Deine von Nicholas Sparks
2. Das Leuchten der Stille von Nicholas Sparks
3. Feuer & Glas 01. Der Pakt von Brigitte Riebe
4. Saphirtränen 01. Niamhs Reise von Jennifer Jäger
5. Töchter des Mondes 01. Cate von Jessica Spotswood
6. Während ich schlief von Anna Sheehan
7. SEAL Team 12: Geheime Lügen von Marliss Melton
8. Lockruf des Verlangens von Nalini Singh
9. White Horse von Alex Adams

Bereits gelesene Bücher = rot
Gekauft = orange
Geliehen = gelb

Gewonnen/Getauscht = grün
Rezensionsexemplare = blau
Wanderbücher = lila


Gesamt: + 9 Bücher
Aktueller SuB: 30 Bücher
    ~ in meinem Besitz: 23 Bücher
    ~ ausgeliehen: 7 Bücher

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