Samstag, 24. Juni 2017

[News] Most Wanted im Juli 2017

Samstag, 24. Juni 2017



Bei meiner Kategorie "Most Wanted" geht es um meine Most-Wanted-Books für den nächsten Monat!

Der Juni neigt sich schon wieder seinem Ende entgegen. Der Frühsommer kam und ging und in den letzten Tagen wurden bei uns auch die Sommerferien eingeläutet, was mich und meine Arbeit stark beeinflusst, da somit die Schulkinder weg fallen und viele andere urlauben.
Mein Juni war das ganze Gegenteil zum Mai - leider gar nichts... Gelesen habe ich nur sporadisch, viel Arbeit und andere Aktivitäten haben mich davon aktiv und passiv abgehalten. Ich habe viel versucht, aber nicht sehr viel geschafft; dementsprechend unzufrieden bin ich nun auch.
 
Jetzt hänge ich auch wieder leicht meinem eigentlichen Lesevorhaben im Jahr 2017 zurück - alles noch aufholbar, aber ich muss mich jetzt wirklich wieder ranhalten, dass das nicht wieder so ausufert und ich mein Leseziel dann auch erreichen kann. Ich muss mich wieder mehr aufraffen und lesen... Meine Motivation ist hoch da anzuknüpfen, wo ich im Mai aufgehört habe und dieses Tempo zu halten, denn ich merke immer wieder, wie viele tolle Bücher es doch gibt, die alle noch von mir entdeckt werden wollen. 
Auch das Bloggen blieb dadurch natürlich auf der Strecke, da es einfach nichts zu berichten gab. Dies soll auch wieder besser werden - das eine bedingt das andere. Ich halte mich ran! Trotz Weiterbildung, Urlaubsvertretung und und und.....
Wenigstens ist der Juli dann doch recht arm an Neuerscheinungen, sodass mir hier bei eine kleine Ruhepause gegönnt wird.
 
Bei den hier aufgeführten Büchern handelt es sich teilweise auch um eBooks, die ich dann mit meinem Tolino gern lesen würde.
Lage Rede, kurzer Sinn: Hier meine Wunschbücher für Juli!



Meine Most Wanted im Juli 



Vor allem LYX haut sehr viele Bücher raus, die mich interessieren, die ich sowieso lese oder deren Autoren ich liebe. Deswegen komme ich da nicht drumherum. "Ein ungezähmtes Mädchen" verzaubert mich bestimmt sehr, so wie Ahrnstedt das immer geschafft haben und gerade diese historische Seite gefällt mir sehr! "Mit dem Herz durch die Wand" klingt humorvoll und romantisch - ich hoffe, dass ich mich nicht irren werde!
Die neue Novella von Lara Adrian namens "Ruf der Versuchung" ist für mich ein Muss, auch wenn mir die Charaktere noch nichts sagen. Außerdem will ich es nochmal mit Katy Evans probieren, weswegen "Saint: Ein Mann, eine Sünde" einziehen wird.




Ganz spontan bin ich über ein neues Werk von Teri Terry gestolpert - "Infiziert" klingt sehr düster, sehr apokalyptisch; mal sehen, was mich da erwarten wird. Ich werde mich mal ran wagen! Zuletzt ist da noch "Nothing like us" - ich bin gespannt, wie die Idee umgesetzt wird. Klingt nach viel Dramatik!



Neu auf der Wunschliste wären dann...







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Montag, 19. Juni 2017

[Zitat] Schnee wie Asche #1

Montag, 19. Juni 2017



"Meira."
Ein Schatten fällt über mich. Erst denke ich, es ist Sir, aber er kann es nicht sein, kann es nie wieder sein, und ich schluchze angesichts der grausamen Wahrheit.
Der Schatten beugt sich zu mir herunter. Er grinst mich höhnisch an, eine widerliche Geste, die im scharfen Kontrast steht zu den Männern, die hinter ihm um ihr Leben flehen, während Mather von der Menge verschluckt und in Sicherheit gebracht wird.
Als ich das Gesicht erkenne, erfasst mich Entsetzen. Es ist Herod.
"Du hast mir etwas gestohlen", zischt er. "Und es wird Zeit, dass ich es mir zurückhole."
Als er sich über mich beugt, überwältigen mich Schmerz, Angst und Erschöpfung, sodass alles um mich in Dunkelheit versinkt.

(Seite 286, Schnee wie Asche von Sara Raasch, Cbt Verlag)
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Samstag, 10. Juni 2017

[Rezension] Die Auslese 01. Nur die Besten überleben von Joelle Charbonneau

Samstag, 10. Juni 2017


Originaltitel: The Testing
Reihe: Die Auslese #1
Verlag: Blanvalet
Umfang: 415 Seiten
Preis: 9,99 €
ISBN: 978-3-4422-6415-5
Leseprobe



Klappentext

Es ist ihr Schulabschlusstag, und die sechzehnjährige Malencia Vale sowie die gesamte Five Lakes Colony (früher bekannt als Great Lakes) feiern ausgelassen. Das Einzige, an das Cia denken kann – und was sie sich mehr als alles andere wünscht -, ist, dass sie sich für die Auslese qualifiziert hat. Es ist ein strenges Auswahlprogramm, für das die allerbesten und klügsten Schulabgänger des United Commonwealth ausgesiebt werden, um zu den neuen Führern der sich langsam erholenden Nachkriegsgesellschaft ausgebildet zu werden. 
Als Cia tatsächlich aufgenommen wird, erzählt ihr Vater ihr zum ersten Mal von seinen eigenen albtraumhaften Erinnerungen an die Auslese. Mit seinen mahnenden Worten im Ohr, niemanden zu vertrauen, macht sie sich auf den Weg nach Tosu City – an einen Ort fern von ihren Freunden und ihrer Familie, von dem sie vielleicht nie mehr zurückkehren wird. Und wo Abenteuer, Liebe und tödliche Gefahren auf sie warten... (Bild- & Textquelle: Blanvalet Verlag)



Meine Meinung

Die Idee des Buches hat mich wirklich neugierig gemacht; ich war sehr gespannt, was mich hier erwarten würde. Klingt nach einem guten dystopischen Grundsatz, aber man hört so sehr gegensätzliche Meinungen und eventuelle Ähnlichkeiten zu anderen berühmten Werken des Genres. Generell mag ich ja Dystopien und ich hoffte vor allem auf Innovation. 
     Die Umsetzung des Buches war teilweise gut, teilweise aber auch echt Mist. Zu Beginn bekommt man langsam die Welt ein wenig erklärt, die Provinzen und grobe Hintergründe, wie sie das alles entwickelt hat – verschiedene Stadien des Krieges hat die Erde und dann einen Großteil der Menschheit zerstört. Aber wie sich dann daraus die aktuelle Gesellschaft entwickelt hat, bleibt ungesagt. Insgesamt waren mir die Hintergründe viel zu wenig und es gab einige Parallelen zu bekannten Werken, die einen Großteil des Buches einnahmen (der Kampf ums Überleben in einem abgesteckten Areal und wo das Töten absolut legal ist). Außerdem verstand ich einfach nicht, wieso zukünftige Mediziner und Lehrer solche Tests über sich ergehen lassen müssen... hier fehlen mir einfach Erklärungen. 
     Mein Lesespaß war genauso schwankend wie das Buch selbst; mal ganz gut, mal ganz schlecht. Insgesamt tendiere ich eher zum Negativen, da es erfolgreichen Romanen einfach zu ähnlich war und ich erhoffe mir von den beiden Folgebänden, dass hier mehr Innovation gezeigt wird!

Den Charakteren kommt man insgesamt einfach nicht sehr nah, egal ob es die Hauptfigur und Ich-Erzählerin Cia war, oder eine Nebenperson. Cia wirkt sympathisch, dennoch auch schnell sehr perfekt; sie bekommt einfach alles mit, jede kleine Ungereimtheit während der Auslese, ist aber im Bereich Vertrauen verschenken sehr naiv. Das bleibt leider auch im Verlauf so; auch wenn sie selbstständig denken und ihre Meinung bilden kann, ich mochte sie einfach nicht. Auch ihr Love-Interest Tomas bleibt blass und mir persönlich kaum im Gedächtnis, deswegen gibt es über ihn auch nicht allzu viel zu sagen. 
     Die Beziehung der beiden ist aus dem Nichts heraus enstanden, denn urplötzlich standen sie aufeinander. Dies entwickelt sich überhaupt nicht glaubwürdig, kann mich nicht berühren oder für sich gewinnen. Auch Emotionen werden kaum transportiert; ich konnte nur schwer mitfiebern und auch nicht so richtig mitleiden, wenn es Cia schlecht ging.

Das Buch beginnt sehr gut; der Einstieg hätte kaum besser sein können, denn man wird langsam an die Situation heran geführt und lernt Cia kennen. Der Schreibstil ist sehr einfach, unauffällig aber sehr angenehm zum Lesen und dadurch verfliegen die Seiten sehr schnell. Einige Erklärungen rund um die geschaffene Welt werden gut mit der Handlung verflochten, was sich sehr locker lesen lässt. 
     Leider wird im Verlauf jede Kleinigkeit ganz schön in die Länge gezogen und bis man beim eigentlichen Auswahlverfahren der Auslese ist vergeht ein Großteil des Buches. Die Spannung steigerte sich erst, als die Prüfungen endlich begannen und hier werden gute Ideen gezeigt, doch die letzte Prüfung ist sehr nah an anderen Bestsellern des Genres, was bei mir nicht so gut ankam, vor allem nicht über die Menge an Seiten. 
     Irgendwann war ich auch einfach nicht mehr so interessiert am Ausgang der letzten Prüfung, auch wenn es ganz ok gemacht war – aber eben auch nicht mehr. 
     Das Ende hat mich schon neugierig gemacht auf alles Weitere, denn ich denke und hoffe natürlich, dass es noch vielversprechender wird.
 
 
 

Fazit

Der Auftakt der dystopischen Reihe „Die Auslese“ ist ein Buch, welches Stärken und Schwächen gleich auf besitzt. Die Idee ist recht gut, doch wird dies zu lapidar umgesetzt; viele wichtige Hintergründe fehlen und auch eigene Ideen werden zum Ende hin recht spärlich gesät. Die Charaktere mochte ich nicht sehr und auch die Liebesgeschichte bleibt distanziert und konnte nicht wirklich überzeugen. Ab und an mochte ich die Handlung sehr und ich hoffe in den weiteren Bänden auf mehr Kreativität und neuartige Entwicklungen, damit sich die Reihe von anderen Büchern des Genre besser abgrenzen kann. Bedingt empfehlenswert.


Nur die Besten überleben bekommt:

3/5 Herzen

 
 
Band 1: Nur die Besten überleben
Band 2: Nichts vergessen und nie vergeben
Band 3: Nichts ist, wie es scheint



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Mittwoch, 7. Juni 2017

[Rezension] Beautiful Disaster von Jamie McGuire

Mittwoch, 7. Juni 2017


Originaltitel: Beautiful Disaster
Reihe: Beautiful Serie #1
Verlag: Piper 
Umfang: 459 Seiten
Preis: 9,99 €
ISBN: 978-3-4923-0334-7



Klappentext

Travis ist genau der Typ Mann, von dem Abby sich so fern halten will wie nur möglich: Er raucht, trinkt, prügelt sich, ist arrogant und weiß es auszunutzen, dass die Mädchen ihm reihenweise zu Füßen liegen. Und dennoch ist bald nichts mehr, wie es war. Eine unwiderstehliche Kraft zieht Abby zu Travis hin, doch im ersten Jahr auf dem College will sie vor allem eines: ihre Vergangenheit hinter sich lassen und noch einmal ganz von vorne beginnen. 
Als Abby sich auf eine verhängnisvolle Wette mit Travis einlässt, erkennt sie, dass hinter seiner abgebrühten Fassade weit mehr steckt, als sie für möglich gehalten hätte. Und schließlich kann sie nicht anders, als dieser Liebe gegen jede Vernunft nachzugeben. Doch Abby gerät in ein gefährliches Spiel aus Leidenschaft und Hingabe, Liebe und Selbstaufgabe, dem sie nur schwer wieder entkommen kann... (Bild- & Textquelle: Piper Verlag)



Meine Meinung

Die Idee des Buches klingt sehr klischeehaft – irgendwie kaufe ich in letzter Zeit vermehrt solche Bücher, aber es kann manchmal richtig gut werden und darauf spekuliere ich. Mir war außerdem nicht die Richtung klar, in die das Ganze gehen soll – es kündigt sich viel Dramatik an, soviel stand fest und ich bin nun mal eine absolute Drama-Queen. Aber erwartet mich eine Liebesgeschichte oder mehr ein Shades-of-Grey-Abklatsch? 
     Die Umsetzung des Buches war ganz anders als erwartet. Glücklicherweise erwartete mich nichts, was SoG ähnelte. Dennoch war die Umsetzung überhaupt nicht gut. Eine Liebesgeschichte? Ja. Dramatisch? Ja. Aber dennoch viel zu überzogen und künstlich verlängert, immer und immer wieder. Eine On-Off-Beziehung hatte ich ganz sicherlich nicht erwartet. Dementsprechend genervt war ich auch irgendwann von dem ganzen Hin und Her. 
     Mein Lesespaß war so mittelmäßig; also es gibt Teile des Buches, die ich wirklich geliebt habe und große Hoffnungen hatte, dass es richtig gut noch werden wird. Aber dann gab es auch Teile, die mich wahnsinnig machten, v.a. dieses Hin und Her und „Wir-erschaffen-neue-Probleme-um-noch-einmal-200-Seiten-zu-füllen“. Irgendwann sollte man wissen, wann Schluss sein muss. Auch mochte ich mal die Charaktere und mal nicht. Also war es insgesamt sehr durchwachsen.

Die Charaktere waren mir eine lange Zeit sehr fremd, weil man eine distanzierte Haltung zu ihnen hat. Im Verlauf konnte ich warm werden mit Abby und Travis, die aber nicht immer meine Sympathie hatten. Gerade Abby ist im Verlauf einfach zu blind und zu naiv; das Offensichtliche wird ihr einfach nicht klar. Ebenso erfolgt eine sehr einseitige Darstellung der Charaktere: Abby, die Gute und Travis, der Böse. Beide wirken relativ lang eindimensional, können irgendwann plastischer werden und sich langsam aber sicher in mein Herz schleichen.. Nebencharaktere sind zwar da, dennoch eher schmückendes Beiwerk und über diese erfährt man noch weniger; diese sind sogar recht klischeehaft, vor allem die besten Freunde der beiden. Aber Travis Familie machte mich neugierig... 
     Die Beziehung der beiden ist herzlich, todtraurig und anstrengend. Zunächst gleichen sie eher Geschwistern, dann besten Freunden und dann einem sehr verkorksten Liebespaar. Gerade dieses On-Off ging mir mit der Zeit sehr auf die Nerven aber; ja, die Autorin kann gut Gefühle transportieren und ja, mir standen ab und an wirklich Tränen in den Augen. Abby und Travis sind wie Feuer und Wasser; sie lieben sich und stoßen sich doch oft ab. Dennoch dachte ich mir oftmals, dass das richtige Maß an Kommunikation ihnen vieles erleichtert hätte – so etwas hasse ich, mit wenigen Worten hätten viele Dinge schnell geklärt werden können. 
     Generell war hier bei vieles überspitzt dargestellt und für mich unverständlich, v.a. der Fakt, wieso die beiden nicht zusammen sein sollten – aber das würde jetzt den Rahmen sprengen. Gut fand ich, dass hier nicht die sexuelle Anziehung im Vordergrund stand – ganz anders als erwartet! - und das überraschte mich sehr positiv. Es geht eben auch so!

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir recht schwer; man wird total in das Geschehen geschmissen und bei mir breitete sich erst mal pure Verwirrung aus. Ich bekam nicht sehr viel mit und war schier erschlagen von der ganzen Storyline, die zu Beginn angeschnitten wurde. Dies war vor allem deswegen, weil alle Erklärungen recht knapp gefasst waren; alles wirkte gestellt und unvollständig. 
     Im Verlauf der Handlung stellte ich fest, dass Abby und Travis im Umgang miteinander sehr amüsant sind und mich gut unterhalten können. Man kann beide zu Beginn nur sehr schwer kennenlernen, die Handlung und die Dialoge laufen einfach ab ohne großartige Erklärungen. Auch wenn alles auf das Gröbste reduziert zu sein schien, ich konnte langsam mit ihnen warm werden und fand mehr Tiefe und vor allem mehr Emotionen. Auch die Dramatik stieg rapide an, was mir sehr zusagte; ich liebe Herzschmerz und Verzweiflung. Aber nur, wenn es ein absehbares Happy-End gibt und gute Begründungen für das Tun und Handeln der Charaktere. Aber die gab es nicht immer und mir waren die beiden Hauptpersonen insgesamt zu wechselhaft; es gab keine Beständigkeit. Die Handlung dreht sich irgendwann im Kreis. 
     Irgendwann war ich wirklich angenervt und las nur noch bestimmte Passagen. Das Ende war mir insgesamt dann doch eine Nummer zu groß. Manchmal ist weniger einfach mehr.
 
 
 

Fazit

„Beautiful Distaster“ ist wahrlich ein halbes Desaster: es war einfach zu viel On-Off-Beziehung zwischen den Charakteren, die aber auf ihre Art und Weise überzeugen konnten. Nach einem schweren Einstieg kam ich in die Geschichte rein, verlor mein Herz und war emotional total involviert. Doch die Autorin überspitzt die Handlung immer mehr, bis diese sich im Kreis dreht und mich unzufrieden das Buch beenden lässt. Ich liebe Teile des Buches, während ich andere wirklich dankend ablehne. Familie Maddox interessiert mich dennoch sehr, mal sehen, ob das Potential dort besser genutzt wird.


Beautiful Disaster bekommt:

2/5 Herzen

 

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